06. Februar 2018 / 20:23 Uhr

DFB-Pokal: Bayern München schlägt Paderborn im Viertelfinale problemlos

DFB-Pokal: Bayern München schlägt Paderborn im Viertelfinale problemlos

Redaktion Sportbuzzer
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Erbarmungslos: Bayern München feierte einen ungefährdeten Sieg in Paderborn.
Erbarmungslos: Bayern München feierte einen ungefährdeten Sieg in Paderborn. © imago
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Goliath hat sich gegen David durchgesetzt und dem Underdog keine Chance gelassen. Für Drittligist SC Paderborn war der FC Bayern München einfach zu stark. Der Rekordmeister zieht mit einem deutlichen Sieg ins Halbfinale des DFB-Pokals ein.

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Bayern München hat das Pokalmärchen des SC Paderborn abrupt beendet und ist ohne Mühe zum neunten Mal in Folge ins Halbfinale des DFB-Pokals eingezogen. Durch das 6:0 (3:0) beim Drittliga-Tabellenführer in Ostwestfalen kam der wieder einmal enteilte Fußball-Bundesliga-Spitzenreiter seinem Traum vom Double oder sogar Triple im Schongang einen weiteren Schritt näher. Dabei blieb der FC Bayern im Pokal zum 25. Mal in Folge auswärts ungeschlagen und zum achten Mal hintereinander in einem Viertelfinale ohne Gegentor.

Kingsley Coman (19. Minute), Robert Lewandowski nach Vorlage von Coman (25.) und Joshua Kimmich (42.) sorgten schon vor der Pause für klare Verhältnisse. Corentin Tolisso (55.) und Arjen Robben (86./89.) legten im zweiten Durchgang nach.

Paderborns Tor zählt nicht

Paderborn, das zuvor die Zweitligisten St. Pauli, Bochum und Ingolstadt ausgeschaltet hatte, verlor gegen die Bayern nun alle vier Pflichtspiele bei deprimierenden 1:21 Toren. Etwas Glück hatte der haushohe Favorit in der 8. Minute, als Lukas Boeder für den bis dahin erfrischend mutigen Außenseiter traf. Schiedsrichter Markus Schmidt pfiff aber Abseits und der erstmals im DFB-Pokal eingesetzte Video-Assistent griff nicht ein.

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Wie von Trainer Steffen Baumgart gefordert, begann der Drittligist ohne Angst: Paderborn setzte nicht nur auf Konter und griff den Rekordmeister früh an. Dank der frechen Spielweise der Gastgeber boten sich den Bayern, die sofort spielfreudig und zielstrebig auftraten, früh Räume. Paderborns Schlussmann Michael Ratajczak parierte in der Anfangsphase mehrfach bis zum Coman-Treffer. Kurz danach überwand den früheren Keeper von Fortuna Düsseldorf auch Lewandowski. Entschieden war die Partie spätestens durch Kimmichs Tor, das sein Nationalmannschaftskollege Mats Hummels einleitete.

Heynckes setzt auf seine Stars

Der Rekordmeister nahm die Aufgabe offensichtlich sehr ernst. Trainer Jupp Heynckes hatte alles andere als eine B-Auswahl gegen den Spitzenreiter der 3. Liga aufgestellt. Für die in der Liga mit 18 Punkten führenden Münchner kehrten im Vergleich zum Ligaspiel in Mainz (2:0) am vergangenen Samstag unter anderem Kimmich, Arturo Vidal, Robben und Lewandowski in die erste Elf zurück.

Doch für das Spitzenteam gab es einen Wermutstropfen: Kurz vor dem 1:0 zog sich Nationalspieler Müller eine Verletzung zu, wegen der ihn Heynckes für Tolisso auswechseln musste (32.).

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Paderborn, bei dem vor allem Offensivspieler Marlon Ritter überzeugte, blieb trotz des schnellen Rückstandes bemüht. Vor allem bei Standardsituationen entstand einige Male Gefahr vor dem Tor von FCB-Schlussmann Sven Ulreich. Pech hatte SC-Spieler Ben Zolinski, der kurz nach dem 0:4 den Pfosten traf (56.). In der Schlussphase sorgte Robben mit einem Doppelpack für den Endstand. Gegen die konzentrierten Bayern verlor der große Außenseiter letztendlich völlig verdient, mit etwas Glück wäre aber ein Ehrentreffer möglich gewesen.

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