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DFB-Pokal: Der VfL Wolfsburg tritt bei Hannovers Titel-Königinnen an

Andreas Pahlmann
Die VfL-Frauen treten bei den 96-Titelköniginnen an © dpa / Petrow

Natürlich sind die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg turmhoher Favorit, wenn sie am Samstag in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei Hannover 96 antreten. Dennoch haben die 96erinnen den Wolfsburger Titelverteidigerinnen etwas voraus.

Meister und Pokalsieger wurde der VfL in der Vorsaison, scheiterte zudem im Champions-League-Finale nur knapp. Die Hannoverinnen haben derweil gleich fünf (!) Titel in einer Saison eingesackt: Landesliga-Meisterschaft (und damit Aufstieg in die Oberliga), Bezirkspokal, Niedersachsenpokal, Futsal- und Hallenmeisterschaft. Top--Star der niedersächsischen Titelköniginnen ist Anna-Lena Füllkrug, Schwester von 96-Profi Niclas Füllkrug. Die Torjägerin muss für die Partie gegen den VfL am Samstag (14 Uhr) aber verletzungsbedingt passen.

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Für den Viertligisten, der in der ersten Runde (Bundesliga-Teams hatten Freilos) Zweitliga-Absteiger BW Hohen Neuendorf nach zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand noch mit 4:2 bezwang, ist das Pokalspiel "die Partie des Jahres", wie auch Wolfsburg-Trainer Stephan Lerch weiß. Weiterkommen ist Pflicht, ein deutliches Ergebnis eigentlich auch. Lerch: "Die Spielerinnen wissen, um was es geht. Wir müssen in einem Tempo spielen, das Hannover so nicht kennt." In der Vorbereitung auf die neue Saison wurde viel Wert darauf gelegt, Lösungen gegen tief stehende Gegner zu finden. "Besser freispielen, besser kombinieren", fordert der Coach. Und das am besten gleich im ersten Pflichtspiel des Jahres.

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Bilder vom DFB-Pokal-Spiel zwischen den Frauen von Hannover 96 dem SV Blau-Weiß Hohen Neuendorf

Die Frauen von Hannover 96 schwören sich auf das Pokalspiel ein. © Florian Petrow
Lena Rathmann von Hannover 96 wird unsanft zu Fall gebracht. © Florian Petrow
Anna-Lena Füllkrug köpft ein zum Anschlusstreffer. © Florian Petrow
Anna-Lena Füllkrug köpft ein zum Anschlusstreffer. © Florian Petrow
Eine klare Ansage für Anna-Lena Füllkrug. © Florian Petrow
Hannah Lena Kamm behauptet den Ball. © Florian Petrow
Sonntag, 13 Uhr: Fußball. Oberliga Niedersachsen. Zum ersten echten Derby in der Frauen-Oberliga Niedersachsen kommt es am 4. Spieltag, wenn der TSV Bemerode die Frauen von Hannover 96 empfängt. Anna-Lena Füllkrug hat in dieser Saison noch nicht getroffen. Wird sie erstmals jubeln können - vielleicht sogar unter den Augen von Bruder Niclas? © Florian Petrow
Prominenter Zuschauer: Niclas Füllkrug beobachtet, wie sich seine Schwester mit ihrem Team schlägt. © Florian Petrow
Franziska Haeckel bejubelt das 3:2. © Florian Petrow
Franziska Haeckel bejubelt das 3:2. © Florian Petrow
Franziska Haeckel bejubelt das 3:2. © Florian Petrow
Franziska Haeckel bejubelt das 3:2, die Eckfahne muss dran glauben. © Florian Petrow
Franziska Haeckel bejubelt das 3:2, die Eckfahne muss dran glauben. © Florian Petrow
Nicht nur eine jubelt, die gesamte Mannschaft von Hannover 96 freut sich. © Florian Petrow
Das ist die Entscheidung: Aileen Osterwold erzielt das 4:2. © Florian Petrow
Das ist die Entscheidung: Aileen Osterwold erzielt das 4:2. © Florian Petrow
Das ist die Entscheidung: Aileen Osterwold erzielt das 4:2. © Florian Petrow
Der finale Jubel - die Freude ist nach dem Schlusspfiff, wenig überraschend, riesig bei den Frauen von Hannover 96. © Florian Petrow
Der finale Jubel - die Freude ist nach dem Schlusspfiff, wenig überraschend, riesig bei den Frauen von Hannover 96. © Florian Petrow

Neben Babett Peter (nach Bauchmuskelverletzung wieder im Individual-Training) und Noëlle Maritz (fällt nach Verletzung im Länderspiel aus) werden weitere Spielerinnen des VfL nicht dabei sein. Claudia Neto etwa bekommt nach den Länderspielen eine Pause, Torfrau Almuth Schult wird auf der Bank Platz nehmen, damit Mary Earps im Pokal Spielpraxis sammeln kann. Weitere Spielerinnen, die zuletzt mit ihren Nationalteams in der WM-Quali im Einsatz waren, kommen womöglich nur zu Teilzeiteinsätzen. Lerch: "Das waren fordernde und zum Teil auch mental anstrengende Spiele, wir werden sehen, wie wir das handhaben." Für längere Zeit muss Lerch auf seine dritte Torfrau verzichten: Jana Burmeister fällt mit Knieverletzung sechs Wochen aus.

Ein Wiedersehen gibt mit drei Ex-VfLerinnen im 96-Trikot: Isabell Waßmann kennt Lerch noch aus ihrer Zeit beim VfL II, Hannah Lena Kamm und Franziska Haeckel haben im Wolfsburger Nachwuchs gespielt.. Das Ziel ist für das Trainerduo Lars Gänsicke/Marcel Geisenhainer klar. "Jeder will im Sport gegen die Besten spielen. Wir haben jetzt die Chance zu zeigen, was wir draufhaben. Für uns Trainer und für die Spielerinnen ist es das Spiel des Lebens. Das ist der maximal stärkste Gegner, den wir hätten bekommen können", so Gänsecke. Und: "Wir wollen Hannover 96 als Klub präsentieren. Eines darf man nicht vergessen: Wenn Hannover 96 gegen den deutschen Meister und Pokalsieger spielt, dann guckt die ganze Frauen-Fußballwelt auf unseren Verein und unsere Stadt."

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Das Tor und die Jubel: Die Bilder vom VfL-Pokalsieg

Almuth Schult hält zwei Elfmeter. © dpa
Wolfsburgs Caroline Graham Hansen (l) verwandelt den entscheidenden Elfmeter gegen Münchens Torhüterin Manuela Zinsberger. © dpa
 Pernille Harder (l) und Zsanett Jakabfi beim Jubellauf. © dpa
Ewa Pajor, Lena Goeßling, Noelle Maritz und Joelle Wedemeyer (v. l.) stürzen auf die letzte Schützin Caroline Hansen © dpa
Münchens Spielerinnen stehen nach dem verlorenen Elfmeterschießen auf dem Rasen. © dpa
Münchens Torhüterin Manuela Zinsberger sitzt nach der Niederlage am Pfosten. © dpa
Anna Blässe hatte ihren eigenen Fanklub dabei
Kapitän Nilla Fischer bekommt die Trophäe. © dpa
Wolfsburgs Spielerinnen um Zsanett Jakabfi mit dem Pokal © dpa
Und Konfetti gab es natürlich auch! © imago/Hartenfelser
Das Siegerfoto © dpa
Wolfsburgs Siegtorschützin Caroline  Hansen mit dem Pokal. © dpa

Die Partie im Eilenriedestadion wird auf der 96-Homepage sowie auf YouTube und Facebook im Livestream übertragen. Für den VfL geht es am Mittwoch in der Champions League weiter, dann steht das Erstrunden-Hinspiel beim isländischen Meister Thor/Ka an, ehe am Sonntag darauf der Bundesliga-Saisonauftakt gegen Rekordmeister Frankfurt steigt.

Mehr zu den VfL-Frauen

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