09. September 2018 / 10:32 Uhr

Beste Stimmung bei den 96-Frauen trotz 0:11 gegen Wolfsburg: "Revanche Ende Oktober"

Beste Stimmung bei den 96-Frauen trotz 0:11 gegen Wolfsburg: "Revanche Ende Oktober"

Sören Stegner
Frauenfußball-Duell Hannover 96 gegen VfL Wolfsburg im DFB-Pokal: Toller Fußballnachmittag trotz Niederlage.
Frauenfußball-Duell Hannover 96 gegen VfL Wolfsburg im DFB-Pokal: Toller Fußballnachmittag trotz Niederlage. © Petrow
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Die Niederlage der Fußballfrauen von Hannover 96 im DFB-Pokal gegen den Titelverteidiger VfL Wolfsburg war erwartet worden. Die Stimmung ließen sich aber weder die Fußballerinnen noch die Rekordkulisse verderben.

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Nein, zu holen gab es am Samstag-Nachmittag nichts für die Frauenfußballerinnen von Hannover 96. Überraschen konnte das aber nun wirklich niemanden. Zu groß ist dann doch der Abstand zwischen dem Star-Ensemble des VfL Wolfsburg – immerhin amtierender Double-Sieger und Champions-League-Zweiter – zu den gerade in die vierte Liga aufgestiegenen 96-Frauen, die sich erstmals überhaupt für den DFB-Pokal qualifiziert hatten.

"Wir fahren mit großem Respekt nach Hannover, aber auch selbstbewusst", hatte VfL-Trainer Stephan Lerch vor der Partie gesagt. "Wenn wir geduldig unser Spiel aufziehen, den Ball laufen lassen und das Tempo hochhalten, dann werden wir die nächste Runde erreichen."

Wolfsburg führt schon nach fünf Minuten


Allzu viel Geduld war dann gar nicht gefragt: Bereits in der fünften Spielminute gingen die Wölfinnen durch Sara Gunnarsdottir in Führung. Pernille Harder und Zsanett Jakabfi sorgten bis zur elften Minute bereits für klare Verhältnisse. Kurz danach griff dann auch erstmals Wolfsburgs Keeperin Mary Earps, die ihr Pflichtspieldebüt für den VfL feierte, in die Partie ein – nach einem Rückpass.

Das sind die Bilder zur DFB-Pokalpartie zwischen Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg (Frauen):

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Auf der anderen Seite verloren nun aber die 96erinnen in ihrem "Spiel des Lebens" (O-Ton der aufgrund einer Verletzung leider ausgefallenen Anna-Lena Füllkrug) zunehmend den Respekt vor dem Star-Aufgebot des Gegners – bestens zu bestaunen an Saskia Tietz, die unermüdlich eine zunehmend genervte Nationalspielerin Alexandra Popp beackerte.

Das sorgte trotz der munter weiter fallenden Gegentore (Endstand: 0:11) für beste Stimmung bei den Zuschauern im Stadion in der Eilenriede. Fast 1.700 waren gekommen, so viele wie noch nie zuvor in der Geschichte des 96-Frauenfußballs. Immer wieder gab es bei gelungenen Aktionen Szenenapplaus und aufbrandenden Jubel für die 96-Frauen, während bei den gut 300 mitgereisten Wolfsburg-Fans in Sachen Anfeuerung spätestens in der zweiten Halbzeit die Luft raus war.

Hannover 96 - VfL Jesteburg: Niedersachsenpokalfinale

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Nach Abpfiff dann ein beinahe kurioses Bild: Da waren stolze und strahlende 96-Spielerinnen zu sehen, die noch lange nach Spielschluss mit den Zuschauern feierten, während die Wölfinnen sich routiniert abklatschten und nach einigen Fotos mit Fans in der Kabine verschwanden.

"Revanche dann Ende Oktober"

Einen Satz hörte man derweil auf der Tribüne häufiger: „Die Revanche gibt es Ende Oktober!“ Dann duellieren sich Hannover 96 und der VfL Wolfsburg nämlich erneut im DFB-Pokal. Diesmal dann bei den Männern …

Mehr zum Pokalspiel der 96-Frauen

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