12. Juli 2018 / 11:30 Uhr

DFB-Pokal spült Geld in die Kasse

DFB-Pokal spült Geld in die Kasse

Stefan Freye
Der DFB-Pokal
Der DFB-Pokal © Stephan Lohse
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BSC Hastedt erhält 121 000 Euro, 45 000 Euro werden über den Bremer Fußball-Verband an die erfolgreichsten Pokalmannschaften verteilt

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Es kommt etwas zu auf den BSC Hastedt: Das DFB-Pokalspiel gegen Borussia Mönchengladbach am 19. August (18.30 Uhr) auf Platz 11 – und eine ganze Menge Geld. Insgesamt wird der DFB nämlich die stolze Summe von rund 10,6 Millionen Euro an die 64 Teilnehmer der ersten Pokalrunde ausschütten. Das bedeutet, dass an jeden Teilnehmer 166 000 Euro gehen, allerdings nur theoretisch. Denn tatsächlich erhalten die Amateurklubs lediglich 121 000 Euro; 45 000 Euro gehen an den Landesverband, zur Weitergabe an die erfolgreichsten Teilnehmer der regionalen Pokalwettbewerbe.

Der Bremer Fußball-Verband wird das Geld wie folgt verteilen: 10 000 Euro gehen an den Verlierer des Lottopokalfinales, also den Blumenthaler SV. Jeweils 5500 Euro (insgesamt 11 000 Euro) kassieren die unterlegenen Halbfinalisten, 3000 (12 000) bekommen die vier Verlierer der Viertelfinals, und schließlich erhalten die acht unterlegenen Teams des Achtelfinales jeweils 1500 Euro (12 000).

Der Lottopokalsieger aus Hastedt muss also etwas abgeben von seinem Geld, aber das ist nicht neu. Dafür werden die Amateurklubs, also auch der BSC, in diesem Jahr kräftig entlastet. So stieg die Organisationskostenpauschale von 15 auf 25 Prozent. Für die kleinen Vereine bedeutet dies: Ihnen steht zukünftig ein Viertel der Zuschauereinnahmen zur Begleichung der Kosten ihres Heimspiels zu. Mit dem Gegner teilen müssen sie nun nur noch 75 Prozent der verkauften Tickets. Zudem entfällt der bislang obligatorische Reisekostenzuschuss an die Gästevereine in Höhe von 7000 Euro.

„Es war ja auch ein Irrsinn, dass ein Amateurverein einem millionenschweren Bundesligisten die Reisekosten erstattet. Deswegen haben wir auf diese Änderung gedrungen“, sagt BFV-Präsident Björn Fecker. Er lässt keinen Zweifel daran, dass auch die anderen Neuregelungen eine Reaktion auf die Unzufriedenheit bei Verbänden und Amateurvereinen sind. In den Genuss des Geldsegens kommen die Klubs allerdings nicht sofort. Zunächst müssen die Mittel vom DFB freigegeben werden, und das ist regelmäßig erst nach der 1. DFB-Pokalrunde der Fall.

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