09. August 2018 / 14:32 Uhr

DFB-Präsident Reinhard Grindel spricht über Neuanfang – "personell wie sportlich“

DFB-Präsident Reinhard Grindel spricht über Neuanfang – "personell wie sportlich“

Redaktion Sportbuzzer
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Gesichter des DFB: Joachim Löw (l.), Oliver Bierhoff (2.v.l.) und Reinhard Grindel  (r.) - Mesut Özil (Hintergrund) gehört nicht mehr dazu. 
Gesichter des DFB: Joachim Löw (l.), Oliver Bierhoff (2.v.l.) und Reinhard Grindel  (r.) - Mesut Özil (Hintergrund) gehört nicht mehr dazu.  © Imago/dpa
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Nach dem desaströsen Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2018 hat sich DFB-Präsident Reinhard Grindel erneut zur Zukunft geäußert. Er fordert mehr Spezialisten und sucht den Schulterschluss mit der Bundesliga. 

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DFB-Präsident Reinhard Grindel hat gut einen Monat nach dem historischen WM-Vorrundenaus der Nationalmannschaft erneut Veränderungen angemahnt. „Wir brauchen jetzt einen Neuanfang - sportlich und personell. Das Präsidium des DFB ist davon überzeugt, dass unser Bundestrainer Jogi Löw die dafür notwendige Motivation, Kraft und Kompetenz hat, diesen Umbruch zu gestalten“, schrieb Grindel in einem Grußwort des DFB-Journals. 

Grindel erinnert an Confederations Cup

Der 56-Jährige erinnerte dabei an den Confederations Cup vor einem Jahr, als Löws neu gebautes Team „einen erfrischenden Fußball spielte, den wir bei der WM vermisst haben“.

Grindel betonte die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit von Verband, Vereinen und Liga. „Um den Neuanfang zu gestalten, ist der enge Schulterschluss mit der Liga unerlässlich“, sagte der DFB-Chef. Man brauche „wieder mehr Spezialisten“, forderte Grindel und nannte Belgien und Frankreich als Vorbilder. „Spieler, die schon in der Ausbildung der Bundesliga-Vereine nicht vielseitig gut eingesetzt werden können, sondern auf einer Position überragend.“

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In der Debatte um den zurückgetretenen Nationalspieler Mesut Özil bezeichnete Grindel das Bekenntnis zu den Grundwerten erneut als „erforderlich“, räumte aber auch eigene Fehler ein. „Ich bedauere sehr, dass Mesut Özil das Gefühl hatte, dass der DFB und auch ich persönlich ihn nicht ausreichend geschützt haben“, sagte Grindel.

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