15. August 2018 / 22:28 Uhr

DFB-Star Toni Kroos bleibt Nationalspieler und kritisiert Mesut Özil: Hoher Anteil "an Quatsch"

DFB-Star Toni Kroos bleibt Nationalspieler und kritisiert Mesut Özil: Hoher Anteil "an Quatsch"

Redaktion Sportbuzzer
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DFB-Star Toni Kroos (r.) hat sich zum Rücktritt von Mesut Özil (l.) geäußert. 
DFB-Star Toni Kroos (r.) hat sich zum Rücktritt von Mesut Özil (l.) geäußert.  © Imago-Montage
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Toni Kroos gehört zu den wichtigsten Spielern der deutschen Nationalmannschaft. Nun ist klar, dass er weiter Teil des DFB-Teams ist - zudem hat er sich zum Rücktritt von Mesut Özil geäußert. 

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Nach dem peinlichen Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft in Russland hat sich nun DFB-Star Toni Kroos in einem großen Interview mit der Bild geäußert. Der Profi von Real Madrid spricht über seine eigene Zukunft im DFB-Team und über den Rücktritt von Premier-League-Star Mesut Özil.

Kroos zum Fall Özil: „Grundsätzlich ist Mesut ein verdienter Nationalspieler und hätte als Fußballer einen besseren Abgang verdient gehabt. Ich habe viele Jahre mit Mesut gespielt und weiß, dass er ein lieber Kerl ist. Die Art und Weise seines Rücktritts war aber nicht in Ordnung."

Denn laut Kroos war "der Anteil, der in seiner Erklärung gut und richtig angesprochen wird, leider durch den wesentlich höheren Anteil an Quatsch überschattet. Ich denke, dass er selbst weiß, dass es Rassismus innerhalb der Nationalmannschaft und des DFB nicht gibt. Ganz im Gegenteil: Wir setzen uns ja immer wieder aus Überzeugung für Vielfalt und Integration ein. Mesut war dafür ein gutes Beispiel, wie viele andere unserer Mitspieler auch."

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Kroos weiter: "Mesut wurde für das Foto kritisiert – und das zu Recht. Und er hat die Chance verstreichen lassen, sich dazu zu erklären. Trotzdem wurde er von der sportlichen Leitung und im Mannschaftskreis absolut unterstützt. Später wurde er – wie wir anderen auch – für die Leistung bei der WM kritisiert. Die Art der Kritik war sicher nicht immer auf gutem Niveau – aber da muss man als Spieler dann durch.“

Kroos hat die EM 2020 als Ziel

Anders als Özil will Kroos auch zukünftig für die deutsche Nationalmannschaft spielen. „Ja, ich werde den Weg bis zur EM 2020 weitergehen und habe mir selbst als großes Ziel gesetzt, dass wir dort deutlich erfolgreicher sind als zuletzt.“

Allerdings mahnt der verdiente Nationalspieler auch, dass sich einige auf dem Weg zur EM ändern muss: „Wir müssen wieder dahinkommen, dass jeder sein Ego in den Hintergrund stellt, sich und seine Stärken zum Wohl des Teams einbringt und der mannschaftliche Erfolg im Mittelpunkt steht. Das wird in den Zeiten von Social Media, einigen ausschließlich lobenden Beratern und anderen Einflüssen allerdings nicht einfacher. Wer nur auf Lobeshymnen hört und dann denkt, er ist der Beste, Tollste und Schönste, der tut sich schwer damit, wenn er plötzlich auf der Bank sitzt.“

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