Holstein Kiel dürfte in der kommenden Saison im eigenen Stadion in der Bundesliga spielen. Holstein Kiel dürfte in der kommenden Saison im eigenen Stadion in der Bundesliga spielen. © Ulf Dahl
Holstein Kiel dürfte in der kommenden Saison im eigenen Stadion in der Bundesliga spielen.

DFL bestätigt: Kiel dürfte doch im Holstein-Stadion Bundesliga spielen

Jubel-Nachricht für Holstein Kiel. Sollten die Störche in die Bundesliga aufsteigen, dürfen sie ihre Heimspiele nun doch im eigenen Stadion austragen. Das teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Mittwochabend offiziell mit.

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Ausnahmegenehmigung für Holstein Kiel! Sollte Kiel den Aufstieg in die Bundesliga nach den Relegationspielen gegen den VfL Wolfsburg am Donnerstag und Montag tatsächlich schaffen, darf der Nordklub seine Heimspiele im Holstein-Stadion austragen.

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"Holstein Kiel hat durch umfangreiche Zusagen gegenüber der DFL den Weg geebnet, um bei einem Aufstieg in die Bundesliga in der kommenden Saison 2018/19 im eigenen Stadion spielen zu können. Kurzfristig hatte der Verein neue Unterlagen eingereicht. Begleitet von der Stadt Kiel und dem Land Schleswig-Holstein wurden erstmals konkrete Lösungsansätze zur Erfüllung der von den Profiklubs selbst beschlossenen Kriterien der Lizenzierungsordnung benannt", schrieb die Deutsche Fußball Liga in einer Pressemitteilung.


Zusatztribüne schon bis Oktober

Die Pläne zum Ausbau wurden am Mittwoch erläutert: Diese sehen ein Erreichen der erforderlichen Kapazität von 15.000 Zuschauerplätzen im Holstein-Stadion durch eine Zusatztribüne im Bereich der Gegengerade schon bis Ende Oktober 2018 vor. Die Fertigstellung der Osttribüne und die damit verbundene Erhöhung des Fassungsvermögens auf 18.400 Plätze (9.060 Sitzplätze) ist für Sommer 2019 terminiert.

2009 wurde die Bundesliga-Relegation wieder eingeführt. Alle bisherigen Begegnungen im Überblick:

Kiel muss Ersatzstadion benennen

Allerdings stellt die DFL auch harte Bedingungen: "Der Lizenzierungsausschuss behält sich den Widerruf der Ausnahmegenehmigung für den Fall vor, dass von Holstein Kiel zugesicherte Maßnahmen nicht erfüllt werden", heißt es.

Der Saisonverlauf 2017/18 von Zweitligist Holstein Kiel

Im Klartext: Der Verband möchte sich detailliert über den Fortschritt von Bauvorhaben und Genehmigungen informieren lassen, über das Finanzierungskonzept und medien- sowie sicherheitstechnische Voraussetzungen bei Bundesliga-Heimspielen. Deshalb müssen die Kieler ein Ausweichstadion benennen. Dafür in Frage würde die HDI-Arena in Hannover in Frage kommen. 96-Präsident Martin Kind hatte diesbezüglich im SPORTBUZZER schon Bereitschaft signalisiert.

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