04. September 2018 / 20:44 Uhr

DHfK-Handballer bejubeln mit dem 31:24 gegen die SG Bietigheim ersten Saisonsieg

DHfK-Handballer bejubeln mit dem 31:24 gegen die SG Bietigheim ersten Saisonsieg

Uwe Köster
Leipzigs Niclas Pieczkowski kann den Bietigheimer Martin Mrcec nur auf Kosten eines Siebenmeters stoppen. 
Leipzigs Niclas Pieczkowski kann den Bietigheimer Martin Mrcec nur auf Kosten eines Siebenmeters stoppen.  © Christian Modla
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Das war ein hartes Stück Arbeit für das Team von Michael Biegler: Nach anfänglichen Schwierigkeiten besiegten die Messestädter, auch dank eines starken Schlussspurts,  die Gäste aus Bietigheim noch deutlich. 

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Leipzig. Böse Worte wie „Schicksalsspiel“, „Hoffentlich kein Fehlstart“ oder auch „Krise“ geistern vor Beginn des Bundesligaspiels der DHfK-Handballer gegen die SG Bietigheim in der Arena. Fakt ist: Für die beiden mit 0:4-Punkten gestarteten Teams steht viel auf dem Spiel. Nach einem lange offenen Match, einer fulminanten Schlussphase und einem 31:24 (14:14) steht (aus Leipziger Sicht) fest: Kein Fehlstart. Keine Krise. Dafür Riesenerleichterung.

Es geht nicht gut los - 0:3 nach fünf Minuten. Dänen-Import Patrick Wiesmach erlöst die traditionell bis zum ersten Leipziger Treffer stehenden 3503 Zuschauer mit seinem Tor, doch der Gegenstoß der Gäste sitzt schon wieder. Es läuft nicht, schon nach fünfeinhalb Minuten nimmt DHfK-Coach Michael Biegler die erste Auszeit. Ein Wachrüttler?

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Wohl nicht, die „Aufholjagd“ gestaltet sich schwierig. Vor allem Jonas Link macht den Gastgebern zu schaffen, der aus Erlangen gekommene Rückraum-Shooter trifft fast mit jedem Wurf. Die DHfK-Abwehr agiert zu zaghaft, offenbart Lücken, auch Goalie Milos Putera erwischt zunächst nicht gerade einen Sahnetag. Lichtblicke sind die sicher verwandelten Siebenmeter von Patrick Wiesmach, einige präzise Würfe von Philipp Weber und die herausgekämpfte Tore von Alen Milosevic - 9:11 nach 20 Minuten.

Es braucht den berühmten Zündeffekt. Sind es die beiden Treffer von Keeper Milos Putera ins leere Bietigheim-Tor (24., 25.)? Nun steht es 12:12 – erstmals ist der Ausgleich geschafft. Erstmals kommt richtig Stimmung in der Halle auf. Die Führung gelingt bis zum Pausenpfiff nicht mehr – das schwer erarbeitete 14:14 lässt freilich noch alle Optionen.

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Durchgang zwei beginnt hoffnungsvoll: Philipp Webers Treffer zum 15:14 bringt die erste Führung der Leipziger. Doch das Match bleibt weiter umkämpft – und spannend. Für den SC DHfK treffen Philipp Weber, Lukas Binder und endlich auch Franz Semper. Dazu pariert Putera pariert wichtige Bälle. Aber der Aufsteiger lässt sich nicht abschütteln. 22:21 heißt es eine Viertelstunde vor Schluss. Klar scheint, das wird nix für schwache Nerven.

Es kommt anders. Milos Putera verhindert beim Stand von 24:22 mit einem gehalteten Siebenmeter (53.) den Anschluss der Gäste, dann erhöht Leipzig mit einem Doppelschlag auf 26:22. Fünf Minuten vor Ultimo ist das wohl die Vorentscheidung. Das ahnen auch die Gäste, denen in der Offensive nicht mehr viel gelingt, beim SC DHfK sitzen nun auch die Tempogegenstöße. Jetzt klappt vieles, was 55 Minuten nicht funktioniert hat. Abpfiff, 31:24 – Jubel. Man hört Steine von Herzen plumpsen. Dementsprechend erleichtert war dann auch Linksaußen Lukas Binder: "Das war ein hartes Stück Arbeit. Wir wussten, dass wir in der zweiten Hälfte zulegen müssen. Das haben wir geschafft!"

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