18. November 2018 / 18:33 Uhr

DHfK-Handballer verlieren beim Tabellenschlusslicht Ludwigshafen 24:27

DHfK-Handballer verlieren beim Tabellenschlusslicht Ludwigshafen 24:27

Uwe Köster
Die Eulen Ludwigshafen (in rot) empfingen den SC DHfK Leipzig zum Heimspiel.
Die Eulen Ludwigshafen (in rot) empfingen den SC DHfK Leipzig zum Heimspiel. © Rainer Justen
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Leipziger erleben beim bis dato sieglosen Tabellenschlusslicht Eulen Ludwigshafen eine harte Landung.

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Ludwigshafen/Leipzig,. Nach den beiden Heimspiel-Erfolgen zuletzt durften die Anhänger der Handballer des DHfK Leipzig vermuten, dass die Ergebniskrise zu Saisonbeginn überstanden ist und der Weg ab jetzt nach oben zeigt. Zu optimistisch gedacht: Die 24:27 (14:10)-Niederlage gestern beim bis dato sieglosen Tabellenschlusslicht Eulen Ludwigshafen ist ein böser Ausrutscher. Oder wie es DHfK-Shooter Philipp Weber im Interview auf Sky sagte: „Eine Riesen-Katastrophe für uns.“

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Sonntag, 18.11.2018; Die Eulen Ludwigshafen – SC DHfK Leipzig in Ludwigshafen. Zur Galerie
Sonntag, 18.11.2018; Die Eulen Ludwigshafen – SC DHfK Leipzig in Ludwigshafen. ©
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Auf der langen Heimfahrt haben die Leipziger genug Zeit darüber zu debattieren, was da am Rhein alles schiefgelaufen ist. Denn die DHfK-Jungs legten einen Traumstart hin, begannen hoch konzentriert und voller Elan, führten nach zwölf Minuten 7:1. Da hatte Gastgeber-Trainer Benjamin Matschke die Nase voll, blaffte seine Spieler in einer Auszeit an: „Was ist hier los? Das ist ein Handballspiel, da braucht man Emotionen.“

Doch ein Traumstart kann auch die Sinne vernebeln. Eine gewisse Leichtfertigkeit wurde Mitspieler bei den Leipzigern, auch die Umstellung der Ludwigshafener Abwehr auf eine 5-1-Deckung bereitete Probleme. Vier Angriffe ohne Treffer 7:4 nur noch – jetzt schüttelte DHfK-Coach André Haber in einer Auszeit seine Jungs verbal durch. Nun pegelte sich das Match ein, beim 14:10 für die DHfK-Männer und gefühlter Spielkontrolle ging es zum Pausentee. Warum Halbzeit zwei so danebenging, ist schwer zu erklären. Philipp Weber versuchte es so: „Wir haben zu passiv gespielt, uns ausgeruht auf dem Vorsprung. Sie haben uns kämpferisch und emotional den Schneid abgekauft. Das darf nicht passieren.“

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Tatsächlich holten die Gastgeber Tor für Tor auf, rochen Lunte, als nach 40 Minuten Leipzig nur noch 17:16 führte. Spätestens jetzt wurde es die „ganz enge Kiste“, die DHfK-Manager Karsten Günther vor dem Match prophezeit hatte. Das Momentum lag dank der geglückten Aufholjagd auf Seiten der Süddeutschen – in der 47. Minute gelang ihnen erstmals der Ausgleich (20:20). Ein richtiger Krimi wurde es in den letzten zehn Minuten gar nicht. Der SC DHfK hatte in Unterzahl beim Angriff den Torhüter zugunsten eines Feldspielers rausgenommen, leistete sich aber einen Fehlpass – mit einem Wurf ins leere Tor schafften die Eulen die erste Führung.

In der Schlussphase ging dann irgendwie alles schief. Bei einem 7 gegen 5 Überzahlspiel gelang kein Tor, stattdessen trafen die Gastgeber in Unterzahl. Die Leipziger bekamen zweimal Stürmerfoul gepfiffen, bei Ludwigshafen wurde ein Fuß-Anspiel nicht geahndet. Die Eulen waren mit dem Sieg vor Augen nicht mehr zu bremsen. Nach 60 Minuten war es amtlich: 27:24 – Ludwigshafen bejubelte seinen ersten Saisonsieg, die Leipziger ließen die Köpfe hängen.

Statistik:

SC DHfK: Putera, Villadsen; Weber 6/3, Janke 4, M. Gebala 3, Pieczkowski 3, Krzikalla 2, Santos 2, Semper 2, Rojewski 1, Wiesmach 1.

Zuschauer: 2026.

Strafminuten: 10:6.

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