22. August 2018 / 09:15 Uhr

DHfK-Spezial „Mein liebstes Leipzig“: Eis essen mit Aivis Jurdzs

DHfK-Spezial „Mein liebstes Leipzig“: Eis essen mit Aivis Jurdzs

Redaktion Sportbuzzer
Aivis Jurdzs schätzt die kalten Köstlichkeiten der Eisdiele Pfeifer, auch weil seine Töchter dort gern vorbeischauen.
Aivis Jurdzs schätzt die kalten Köstlichkeiten der Eisdiele Pfeifer, auch weil seine Töchter dort gern vorbeischauen. © Christian Modla
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Zum Auftakt einer neuen SPORTBUZZER-Serie haben wir gemeinsam mit dem Rückraum-Riesen der Leipziger Bundesliga-Handballer in der Eisdiele Pfeifer vorbeigeschaut.

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Der SC DHfK und die Stadt Leipzig sind wie für­einander gemacht. Pünktlich zur neuen Saison startet der SPORTBUZZER deswegen gemein­sam mit den Bundesliga-Handballern ein „Mein liebstes Leipzig“-Spezial. Immer mittwochs vor den Heimspielen in der Arena Leipzig stellt hier einer der Handballer seinen Lieblingsort in der Stadt vor. Zum Auftakt: der lettische 1,98-Meter-Rückraumspieler Aivis Jurdzs und die Eisdiele Pfeifer.

Was ist Dein Lieblingsort in Leipzig – und warum?

Die Eisdiele Pfeifer in der Kochstraße ist der Lieblingsort meiner beiden Töchter. Glückliche Kinder machen auch mich glücklich, also ist das hier auch mein Lieblingsplatz – zusammen mit dem super Spielplatz gleich unten im Clara-Zetkin-­Park. Wir wohnen in der Nähe und es gibt leckeres Eis, auch veganes, obwohl ich selbst kein Veganer bin.

Aivis Jurdzs
Das ist Aivis Jurdzs: geboren am 24.08.1983 (Nationalität: Lettland); im Verein seit 2015 (vorher: ThSV Eisenach); spielt mit der Nummer 7 auf Rückraum links. © Christian Modla
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Du hast erst mit 19 Jahren das Handballspielen begonnen. Wie bist Du trotzdem Profi geworden?

Darüber könnte man fast ein Buch schreiben. Ich komme aus einem kleinen Dorf in Lettland, ganz ohne Sportmöglichkeiten. Ich hatte Basketball gespielt, im Dorf war ich gut. Aber als ich an die Sportakademie in die Hauptstadt Riga gegangen bin, habe ich gemerkt: Ich bin echt schlecht. Dann hat mich die Handballabteilung angesprochen. Ich habe angefangen, erst Uni-Mannschaft, dann als Halbprofi – und neben Europa-Pokal-Spielen und Nationalmannschaft habe ich als Feuerwehrmann und Rettungssanitäter gearbeitet. Als ich 25 Jahre alt war, kamen Anfragen aus ganz Europa, auch von Hannover-Burgdorf aus der 2. Liga. Ich verfolgte die Relegation per Liveticker, sie mussten sechs Tore aufholen. Ich sah plus sechs Tore, dann aktualisierte ich: plus sieben. Für mich ging es also direkt in die 1. Bundes­liga. Aber mein Weg ist eine seltene Ausnahme.

Gegen Euren Gegner am Donnerstag, den TVB Stuttgart, hat euch in den vergangenen beiden Partien Torwart Milos Putera den Hintern gerettet.

Wir können uns immer auf Milos verlassen. Aber nicht nur auf ihn. Das Heimspiel gegen Stuttgart wird sicher ein Kampf, das tut auch mal weh. Aber so lange wir die Fans in der Arena im Rücken spüren, mache ich mir da keine Sorgen.

Thomas Bothe

Gegnercheck: TVB 1898 Stuttgart

letztes Aufeinandertreffen: 25. März 2018 in Leipzig

Endergebnis: 24:24-Unentschieden

bester Leipziger Schütze: Maximilian Janke mit sieben Treffern

Besonderheit: Der SC DHfK lag in der ersten Halbzeit mit ganzen sieben Treffern zurück. Doch der Hexer vom Elsterbecken, Milos Putera, holte nach seiner Einwechslung mit zwölf Paraden fast im Alleingang den Punkt für Leipzig

Weitere Informationen und eine Vorschau auf das kommende Heimspiel gegen Stuttgart finden Sie bei LEIPZIG FERNSEHEN, im SPORTBUZZER und unter SCDHfK-Handball.de. Tickets in den Shops der Ticketgalerie: LVZ Foyer, Peterssteinweg 19 & Barthels Hof, Hainstr. 1, unter SCDHfK-Handball.de und bei Arena-Ticket.

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