07. Januar 2019 / 14:15 Uhr

Dicke Überraschung: STK Eilvese gewinnt Hannover-Airport-Cup in Langenhagen

Dicke Überraschung: STK Eilvese gewinnt Hannover-Airport-Cup in Langenhagen

Stephan Hartung
Der STK Eilvese feiert seinen Triumph in Langenhagen.
Der STK Eilvese feiert seinen Triumph in Langenhagen. © Debbie Jayne Kinsey
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Der Hannover-Airport-Cup vom TSV Krähenwinkel hatte einige Überraschungen zu bieten - darunter auch eine richtig große. Der Sieger des Turniers kam nämlich aus Eilvese, die selbst in der Bezirksliga kicken. Auf dem Weg zum Triumph räumten sie einige höherklassige Teams aus dem Weg und sicherten sich im Finale gegen den Landesligisten Heeßeler SV den Titel.

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Bei Hallenturnieren sorgen Überraschungen für den besonderes Reiz – beim Hannover-Airport-Cup in Langenhagen gab es sogar eine faustdicke. Der STK Eilvese setzte sich bei der zweitätigen Veranstaltung in der Sporthalle der Robert-Koch-Realschule durch.

Der Bezirksligist düpierte die reihenweise höherklassige Konkurrenz und gewann das vom TSV Krähenwinkel/Kaltenweide ausgerichtete Turnier.

"Am zweiten Tag explodiert"

Die Eilveser sorgten sogar für eine doppelte Überraschung, worauf Adrian Zimmermann von der TSV-Tunierleitung hinwies. „Sie haben am ersten Tag als Gruppenvierter gerade so die Zwischenrunde erreicht. Dort sind sie dann am zweiten Tag explodiert und haben tollen Hallenfußball mit schönen Toren geboten.“

Nicht durch Zufall sicherte sich Mohamad Saade vom STK die Torjägerkrone mit neun Treffern. Zusammen mit seinem Bruder Hussein bot er zahlreiche Momente zum Zungeschnalzen.

Qualifikation zum SPORTBUZZER Masters 2019: Bilder vom Hannover-Airport-Cup des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide

Bilder vom Hannover-Airport-Cup des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide. Zur Galerie
Bilder vom Hannover-Airport-Cup des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide. ©
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In den Zwischenrundengruppen am Sonntag gewannen die Eilveser alle drei Spiele, darunter auch gegen Oberligist HSC Hannover (4:1) und Landesligist Heeßeler SV (3:1). Nach einem 4:2-Sieg im Halbfinale gegen den Gastgeber bezwang der STK im Endspiel die Heeßeler erneut (2:0).

Der HSV hatte seine Vorschlussrunde gegen den TSV Stelingen mit 3:1 für sich entschieden. Der dritte Platz wurde im Neunmeterschießen ermittelt, Stelingen gewann mit 3:2 gegen den TSV KK.

Kurt Becker coacht seine Söhne

Der Sieg der Eilveser war nicht die einzige Überraschung des Tages. Kurt Becker trug zwar die Teamjacke des SV Ramlingen/Ehlershausen, den er in der Hinrunde als Interimstrainer betreute, in Langenhagen stand er aber für die SV Uhlenhorst Adler hinter der Bande.

„Ich wurde darum gebeten – und habe zugesagt, ist eine spaßige aber einmalige Geschichte“, sagte Becker und lachte. Seine Söhne Marc-Robin und Tim Niclas spielen beim Hamburger Bezirksligisten.

Qualifikation zum SPORTBUZZER Masters 2019: Bilder vom PMS-Cup des TSV Pattensen

Der Sieger des PMS-Cups 2019: der TSV Pattensen. Zur Galerie
Der Sieger des PMS-Cups 2019: der TSV Pattensen. ©

Auch weitere Kicker aus der Region Hannover, die mittlerweile in der Hansestadt arbeiten, kicken für die Adler. „Sie haben bislang kaum Hallenerfahrung. Daher bin ich gern eingesprungen.“ Trotz des prominenten Coaches war für Uhlenhorst in der Vorrunde Endstation.

Bernd Krajewski lernt seine Jungs von der Tribüne aus kennen

Nicht hinter der Bande, sondern von der Tribüne aus schaute Bernd Krajewski, neuer Trainer des TSV KK, den Spielen zu. „So kann ich viel besser alles beobachten und meine Jungs kennenlernen“, sagte Krajewski und nutzte die Zeit auf der Tribüne auch für Gespräche mit anderen Vereinen „um Testspiele abzustimmen“.

Am 31. Januar bittet Krajewski zum Trainingsauftakt. Im Februar sollen Tests gegen Stelingen und Eilvese stattfinden. Am 10. März folgt das erste Punktspiel unter seiner Regie.

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Durch den Halbfinaleinzug der „Krähen“ konnte Krajewski zumindest viele Partien seiner Mannschaft sehen.

"War ein tolles Turnier"

Positiv fällt auch das Fazit von Adrian Zimmermann aus. „Mit dem vierten Platz unserer ersten Herren können wir zufrieden sein.“ Zufrieden war er mit seinem Team auch nach der Mammut-Veranstaltung.

92 Spiele, 20 Stunden – und das alles für Fußball an zwei Tagen. „Und Freitagmittag haben wir schon mit dem Aufbau begonnen“, sagt Zimmermann, der sich über Team von rund 30 Helfern freute. „Es war ein tolles Turnier. Zudem gab es lediglich Verletzungen, die nur kleine Blessuren und nicht weiter erwähnenswert sind.“

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