Wiedersehen: Nach dem Duell beim Derby-Cup trifft Holzland (l.) auch zum Ligastart auf Mörse. Wiedersehen: Nach dem Duell beim Derby-Cup trifft Holzland (l.) auch zum Ligastart auf Mörse. ©
Wiedersehen: Nach dem Duell beim Derby-Cup trifft Holzland (l.) auch zum Ligastart auf Mörse.

Die Bezirksliga-Aufsteiger legen los

Das Abenteuer Fußball-Bezirksliga kann beginnen! Die drei Aufsteiger TSV Vordorf, SV Barnstorf und STV Holzland starten am Sonntag in die neue Saison.

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Am Sonntag beginnt für drei Aufsteiger eine neue Zeitrechnung: Während STV Holzland (gegen die TSG Mörse) und der SV Barnstorf (gegen die FSV Adenbüttel/Rethen) um 15 Uhr zu Hause in die Bezirksliga-Saison starten, bestreiten die Fußballer des TSV Vordorf als dritter Neuling ihre Auftaktpartie um 16 Uhr beim VfL Wahrenholz.

SV Barnstorf - FSV Adenbüttel/Rethen. Die Barnstorfer starten, wie es Trainer Jörg Robe ausdrückt, mit einer „großen Vorfreude, einer großen Spannung“, die nur durch die Verletzungen einiger Schlüsselspieler etwas getrübt wird. „Wir versuchen, die Ausfälle durch Teamgeist zu kanalisieren“, so der SV-Coach. In der ersten Bezirksliga-Partie der Vereinsgeschichte ist mit der FSV ein Gegner zu Gast, „der für uns eine Vorbildfunktion hat“. Denn Adenbüttel spielte im Vorjahr als Aufsteiger eine sehr gute Debüt-Saison. Robe: „Wenn wir das ähnlich hinkriegen, zolle ich meiner Mannschaft Respekt.“ Die FSV ist bei Barnstorf immerhin hellhörig geworden. „Aufsteiger sind zum Auftakt immer sauschwer zu bespielen, ich genieße sie mit Vorsicht“, erklärt Adenbüttels Coach Marvin Homann. Unter der Woche war die FSV noch im Bezirkspokal im Einsatz, da stimmte noch nicht alles. „Wir müssen gegen Barnstorf mehr anbieten, auch von der geistigen Frische her“, fordert Homann.

STV Holzland - TSG Mörse. In der Vorbereitung beschnupperten sich die Teams schon kurz beim Derby-Cup, trennten sich am Ende mit 1:1. „Es wird auf jeden Fall eine enge Kiste“, ist sich Robin Günther sicher. Der STV-Trainer hofft, dass sein Team die Aufstiegseuphorie mitnehmen kann. Große Sorgen bereitet ihm aber das Ausmaß der Verletztenliste, gleich fünf Stammkräfte, darunter Torhüter Marian Heinemeier, fallen sicher aus. „Das ist eine Menge“, so Günther. „Doch ich denke, dass wir das mit einigen Leuten, die eigentlich in die Altherren wechseln wollten, kompensieren können.“ Die Gäste aus Mörse sind derweil in der Findungsphase. „Wir sind noch nicht voll im Saft, und es stimmen noch nicht alle Laufwege“, räumt TSG-Coach Marco Ament ein. „Zurzeit sind wir eine kleine Wundertüte und wissen noch nicht, wo wir stehen.“ Deshalb fordert er vor allem eines: „Wir müssen kämpferisch voll dagegenhalten.“

VfL Wahrenholz - TSV Vordorf. Aufsteiger Vordorf sorgte in seinen ersten beiden Pflichtspielen schon für mächtig Furore, schlug im Bezirkspokal einen aktuellen (TSV Hillerse) und einen ehemaligen Landesligisten (SV Calberlah). Trotzdem sieht TSV-Coach Heinz-Günter Scheil sein Team zum Ligastart in der Rolle des Außenseiters. „Wahrenholz ist sehr ambitioniert und wird uns ohne Ende fordern“, so Scheil. „Wir werden wieder über eine gut organisierte Defensive kommen müssen.“ Doch die Wahrenholzer sind natürlich gewarnt. „Es wird wichtig sein, sofort die Euphorie des TSV zu bremsen“, erklärt VfL-Co-Trainer Benjamin Wrede, der eine intensive, kampfbetonte Partie erwartet: „Wir müssen auf jeden Fall höllisch aufpassen, damit wir unser erstes Heimspiel gleich siegreich gestalten können.“

Von Lennart Pankau und Malte Schönfeld

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