IMG_0010 Der blaue Block in der „Alten Försterei“: Fast 2000 Holstein-Fans feuerten ihr Team in Berlin lautstark an. © Andrè Haase
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Die „blaue Karawane“ besaß Zweitliga-Reife

Holstein Kiel-Fans präsentieren sich von ihrer besten Seite

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Das Ergebnis war aus Kieler Sicht so ziemlich das einzig Negative beim Auftritt der Zweitliga-Störche am Freitagabend. 21242 Zuschauer im Stadion „Alte Försterei“ hatten dem wahnsinnigen Tor-Spektakel einen phantastischen Rahmen geboten. „Ich habe noch nie vor einer derart großen Kulisse gespielt, noch nie eine solche Atmosphäre gespürt“, sagte KSV-Torjäger „King“ Schindler nach dem Ende dieser denkwürdigen Partie, die mit der legendären, von Nina Hagen intonierten und von knapp 20000 Menschen aus voller Kehle mitgesungenen Hymne „Eisern Union“ begonnen hatte. Sprach’s und wurde von seinen Kollegen aus der Mixed-Zone in den Katakomben im Inneren der Kult-Arena wieder zurück auf den Rasen gerufen.

Und dies aus gutem Grund: Denn auch 25 Minuten nach dem Abpfiff huldigte die „blaue Karawane“ im Kieler Block ihren erstmals seit 24 Spielen ohne Niederlage wieder gestrauchelten Helden. Eine große Szene der knapp 2000 (!) Schlachtenbummler. Die hatten sich schon vor und während des Spiels als zweitligareif erwiesen. Hatten die Störche ohne Pause angefeuert – laut, friedlich und ohne Pyrotechnik. „Die Mannschaft hat sich überragend präsentiert. Und die Fans haben eine tolle Visitenkarte für den Verein und die Stadt abgeliefert“, lobte Holstein-Präsident Steffen Schneekloth

Holstein Kiel (Herren) Fussball 2. Bundesliga Region/Kiel

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