01. Juni 2018 / 16:14 Uhr

Die deutschen WM-Gegner: Rückschlag für Südkorea, Aufreger in Schweden

Die deutschen WM-Gegner: Rückschlag für Südkorea, Aufreger in Schweden

Redaktion Sportbuzzer
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Mexiko tut sich schwer, Südkorea ebenfalls. Und die Schweden diskutieren nicht zuletzt über eine Hochzeit.
Mexiko tut sich schwer, Südkorea ebenfalls. Und die Schweden diskutieren nicht zuletzt über eine Hochzeit. © imago/dpa
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Deutschland hat noch das Duell mit Österreich am Samstag für letzte Eindrücke vor der endgültigen Kadernominierung. Die Gruppengegner Mexiko und Schweden sind ebenfalls aktiv. Südkorea kassiert eine 1:3-Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina.

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Wie die DFB-Elf haben auch die deutschen Gruppengegner bei der WM vor der endgültigen Nominierung ihrer Kader am 4. Juni noch ein Testspiel für letzte Experimente. Am Freitag empfing Südkorea in Jeonju Bosnien-Herzegowina - und verlor verdient mit 1:3, was die Abwehrsorgen von Trainer Tae-Yong Shin deutlich vergrößert. Am Samstagabend ist WM-Teilnehmer Dänemark zu Gast in Stockholm und misst sich mit dem zweiten deutschen Gruppengegner Schweden. In der Nacht zum Sonntag hat Auftaktgegner Mexiko die Auswahl Schottlands als Gradmesser eingeladen. Zeit also für einen Blick in die Trainingscamps.

MEXIKO

Trotz des etwas mauen torlosen Unentschiedens gegen Wales zu Beginn der letzten Testphase ist Mexikos Trainer Juan Carlos Osorio mit der bisherigen Vorbereitung zufrieden. „Die Trainingseinheiten in dieser Woche waren sehr gut“, sagte der 56-Jährige nach dem 0:0 am Montagabend im kalifornischen Pasadena. „Der mexikanische Spieler ist sehr wettbewerbsfähig und engagiert beim Training.“ Am 17. Juni treffen die Lateinamerikaner in Moskau im ersten Gruppenspiel auf das DFB-Team von Bundestrainer Joachim Löw.

Osorio probiert derzeit noch viel aus, um sich vor der Bekanntgabe des endgültigen Aufgebots einen möglichst guten Überblick zu verschaffen. „Einiges ist schon klar“, sagte der Coach zu seinen Kaderplanungen. Ein paar Tage fehlten jedoch noch, bis er seine finale Spielerliste beisammen habe. Nach dem Test gegen Schottland ist ein Duell mit Dänemark dann die Generalprobe vor dem Duell mit Weltmeister Deutschland.

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SCHWEDEN

Schweden hat sich seit der Bekanntgabe des WM-Kaders, der bereits jetzt die Turniergröße von 23 Spielern hat, noch mit keinem anderen Land gemessen. Seit 2006 waren die Skandinavier nicht mehr bei einer WM dabei, Trainer Janne Andersson legt vor dem Comeback bislang viel Wert auf Teambuilding. Zuletzt war die Mannschaft zum Bogenschießen am Strand. „Ich denke, es ist sehr wichtig, gemeinsam zu lachen“, sagte Ex-HSV-Stürmer Marcus Berg. Allerdings gab es von einer Organisation für Menschenrechte auch einen Vortrag über die Lage im WM-Gastgeberland Russland.

Angeregt debattiert wurde zuletzt die große Sorge vor einem Achtelfinal-Duell mit dem fünfmaligen Weltmeister Brasilien, der dank des Spielplans am Ende die Chance haben könnte, gegen Serbien zu taktieren und je nach Ausgang in Gruppe F einem Duell mit Deutschland aus dem Weg zu gehen. Auch, dass Verteidiger Victor Lindelöf von Manchester United noch geheiratet hat und deswegen ein paar Trainingseinheiten verpasste, war ein kleinerer Aufreger.

SÜDKOREA

Die Asiaten sorgen sich vor allem um ihre Defensive. Das 2:0 gegen die nur knapp an der WM-Teilnahme gescheiterten Honduraner am Montag tat gut, doch am Freitag folgte eine 1:3 (1:2)-Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina. Alle drei Tore für die Gäste erzielte Edin Visca, den Südkoreas Abwehr nicht in den Griff bekam. Jae-Sung Lee traf zum Ausgleich.

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„Unsere Abwehr ist sicher die Problemzone“, sagt Bum-Kun Cha, der in der Bundesliga elf Jahre für Darmstadt 98, Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen spielte: „Zuletzt hat sie sich aber etwas eingespielt.“ Auch Nationaltrainer Tae-Yong Shin gestand: „Für mich ist im Moment unsere Verteidigung der schwierigste Teil.“ Gleich zwölf Verteidiger berief er in den zunächst 28 Spieler umfassenden Kader, der bis zum 4. Juni auf 23 Profis reduziert werden muss.

Heung-Min Son, ehemaliger Bundesliga-Spieler in Hamburg und Leverkusen und heute Star bei Tottenham Hotspur, traf zwar gegen Honduras, ging gegen Bosnien aber leer aus. Die Südkoreaner bestreiten noch Testspiele gegen Bolivien (7. Juni) und Senegal (11. Juni).

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