10. Januar 2019 / 20:51 Uhr

Die Exa Icefighters zwischen Genie und Wahnsinn

Die Exa Icefighters zwischen Genie und Wahnsinn

Redaktion Sportbuzzer
Die Exa Icefighters auf der Suche nach dem Aufwärtstrend.
Die Exa Icefighters auf der Suche nach dem Aufwärtstrend. © Christian Modla
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Die vergangenen Wochen waren für die Icefighters ein auf und ab. Nach fünf Siegen in Serie verloren die Leipziger fünf Mal in Folge. Icefighter Hubert Berger sieht trotzdem Grund zum Optimismus.

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Leipzig. Zweifellos: Es war eine mentale Achterbahnfahrt für Fans, Verantwortliche und Spieler der Exa Icefighters Leipzig in den letzten Wochen. Fünf Siege wichen fünf Niederlagen am Stück. Dies führte zu zwei völlig anderen Gemütslagen, wie auch Stürmer Hubert Berger bestens weiß: „Wo es gut lief, ging alles leichter von der Hand und das Glück war bei uns. In den letzten Spielen, wo es schlechter lief, klappten die einfachsten Dinge nicht mehr.“

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EXA IceFighters Leipzig - Black Dragons Erfurt 0:3 Zur Galerie
EXA IceFighters Leipzig - Black Dragons Erfurt 0:3 © Christian Modla
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„Die zwei katastrophalen Auftritte gegen Erfurt und Duisburg“, so Berger sollen der Vergangenheit angehören. Und so zählt vielmehr der Aufwärtstrend aus den letzten zwei Spielen gegen die Hannover Scorpions und die Tilburg Trappers. „Da haben wir uns wesentlich besser präsentiert. Wir müssen uns an den Spielen hochziehen und noch weniger individuelle Fehler machen. Es geht in die richtige Richtung“, meint der waschechte Bayer, der sich seit vier Jahren pudelwohl im sächsischen Leipzig fühlt.

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Das war die Partie Partie der Exa IceFighters gegen gegen die Füchse Duisburg Zur Galerie
Das war die Partie Partie der Exa IceFighters gegen gegen die Füchse Duisburg © Christian Modla

Große Einigkeit herrscht über das gute Gefühl, der zwei Tore zum Schluss gegen den Spitzenreiter Tilburg. Berger bestätigt: „Wäre es das zweite Heimspiel ohne Tor geworden, hätte uns das sicher beschäftigt. Schließlich verkrampft man immer mehr. Wer weiß, was sogar möglich gewesen wäre, wenn wir früher getroffen hätten. Das Powerplaytor war auch nochmal wichtig. Das lief es auch eher verhalten zuletzt.“ Sehr auffällig bei den fünf Niederlagen: Die Eiskämpfer rannten immer einem Rückstand hinterher. „Hubbo“, wie ihn alle rufen, denkt darüber im Spiel nicht nach. „Bei einigen arbeitet es vielleicht im Kopf. Ich denke eher mal in der Drittelpause oder vor allem nach dem Spiel daran.“ Gerade er war ein Beispiel für die gute Phase, schoss dreimal das 1:0. Am Ende siegten die Sachsen immer.

Das Sechs-Punkte-Spiel gegen Rostock

Am Freitagabend, 20 Uhr, im Kohlrabizirkus gegen Tabellennachbar Rostock soll der Bock umgestoßen werden. „Sie stehen direkt vor uns. Natürlich ist das ein Sechs-Punkte-Spiel. Alleine für das Erfurt-Spiel wären wir den Fans einen Sieg schuldig“, bekräftigt der 23-jährige Angreifer. Am Sonntag steigt dann in Halle (18.15 Uhr) das 40. Mitteldeutsche Derby. Die Sachsen liegen in der Statistik nach Siegen noch 20 zu 19 vorn. Der Kader wird nicht ganz komplett für Cheftrainer Sven Gerike sein. Verteidiger Leon Lilik ist zurück. Eine Pechsträhne hat Janik Langer. „Er wäre zurück- gewesen, hat aber einen Puck ins Gesicht bekommen.“ Außerdem fällt Benjamin Kosianski aus. Gerike: „Die vielen Spiele im Zwei-Tage-Rhythmus hinterlassen Spuren.“ Jetzt soll alles wieder in normalen Bahnen ablaufen, am besten mit dem guten Omen eines Führungstreffers von – na klar – Hubert Berger.

Kerstin Förster

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