04. Dezember 2018 / 09:35 Uhr

Die Husumer SV war für den Eckernförder SV eine Nummer zu groß

Die Husumer SV war für den Eckernförder SV eine Nummer zu groß

Redaktion Sportbuzzer
Die entscheidenden Duelle gewann am Bystedtredder der Gast von der Nordsee, wie hier HSV-Doppeltorschütze Hendrik Fleige (weiß) gegen den Eckernförder Franz-Philip Tuchen.
Die entscheidenden Duelle gewann am Bystedtredder der Gast von der Nordsee, wie hier HSV-Doppeltorschütze Hendrik Fleige (weiß) gegen den Eckernförder Franz-Philip Tuchen. © Reinhard Gusner
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Es hat nicht sollen sein: Der Eckernförder SV hatte sich für das letzte Spiel vor der Winterpause viel vorgenommen – mit der Husumer SV war der ungeschlagene Spitzenreiter der Fußball-Landesliga Schleswig aber doch eine Nummer zu groß. Mit einer 2:4-Niederlage geht der ESV in die spielfreie Zeit. Die begann für den Gettorfer SC bereits am Freitag, als einzige Partie des Wochenendes wurde das Spiel beim TuS Jevenstedt frühzeitig abgesagt. Das wäre für den TSV Altenholz wohl die bessere Option gewesen: Nach dem überraschend deutlichen 0:5 gegen IF Stjernen Flensborg steckt der TSVA voll im Abstiegsstrudel.

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Eckernförder SV – Husumer SV 2:4

Als Marc Andre Medler vor Spielbeginn vom ESV-Vorsitzenden Jörg Meyer und dem Sportlichen Leiter Michael Hansen für seinen 300. Ligaeinsatz eine Woche zuvor in Rantrum geehrt wurde, ahnte noch niemand, dass nur wenige Augenblicke später die Husumer den ESV in eine Schockstarre versetzen würden. Eine der blitzschnellen Attacken schloss Niklas Ludwig früh (3.) zur Gästeführung ab. In seinem 301. Spiel erzielte Medler in der besten Phase seines Teams den Ausgleich (31.). „Die erste Halbzeit lief richtig gut. Wir hatten viel Ballbesitz und vielversprechende Aktionen“, erklärte ESV-Coach Maik Haberlag. Doch dann folgte der Dämpfer. „Die Husumer kamen mit Dampf aus der Pause heraus und haben uns Keulen verpasst“, musste er den Doppelschlag durch Hendrik Fleige (55., 60.) zum 3:1 erst mal verdauen, zumal Ole Altendorf vor dem 1:2 selbst die Chance hatte, den ESV nach vorne zu bringen. Die im Stile eines souveränen Spitzenreiters auftrumpfenden Gäste von der Nordsee legten in einer Phase zum 4:1 (Fabian Arndt/72.) nach, in der man um die sich zu selten befreienden Eckernförder bangen musste. Henrik Stöterau gestaltete nach einem schnellen Konter mit dem 2:4 (88.) das Ergebnis dann doch etwas freundlicher. „Die individuelle Klasse machte den Unterschied. Der Gegner bestrafte unsere Ballverluste prompt mit Gegentoren“, analysierte Maik Haberlag und ergänzte: „Trotz der Niederlage konnten wir erhobenen Hauptes vom Platz gehen.“

Der Eckernförder Marc Andre Medler (Mi.) wurde vom ESV-Vorsitzenden Jörg Meyer (li.) und dem Sportlichen Leiter, Michael Hansen, vor dem Spiel für seinen 300. Ligaeinsatz geehrt.
Der Eckernförder Marc Andre Medler (Mi.) wurde vom ESV-Vorsitzenden Jörg Meyer (li.) und dem Sportlichen Leiter, Michael Hansen, vor dem Spiel für seinen 300. Ligaeinsatz geehrt. © Reinhard Gusner
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IF Stjernen Flensborg – TSV Altenholz 5:0

Der Altenholzer Aufwärtstrend, der kurzfristig auf dem fünften Tabellenplatz gipfelte, hat mit dem 0:5-Debakel bei Stjernen endgültig einen Dämpfer erhalten. Es war die dritte Niederlage in Serie. „Wir sind wieder mittendrin im Abstiegskampf. Die letzten Spiele taten weh. Mit diesen Punkten hätten wir die Rückserie entspannter angehen können“, erklärt TSVA-Coach Kristian Hamm mit Blick auf die Pleiten gegen den VfR Horst (15.) und Stjernen (13.), die den TSVA zurück auf den elften Rang warfen. Den Flensburgern attestiert der Altenholzer Trainer einen „couragierten Auftritt mit dem nötigen Quäntchen Glück“. Er spielte auf das Ungleichgewicht bei der Chancenverwertung an. Während seiner Elf das Pech an den Stiefeln klebte (3./37.), vollstreckten die Gastgeber jeweils im direkten Gegenzug zur 2:0-Führung. Als „Knackpunkt“ machte Hamm aber den Elfmeter zum 3:0 (70.) aus. „Das war eine hanebüchene Entscheidung. Der Flensburger rutscht ohne Gegnereinwirkung aus und Pierre Didier Webessie tritt ihm beim Versuch auszuweichen auf die Hand. Damit war das Spiel entschieden.“ Stjernen machte in der Schlussphase noch die Handvoll Treffer perfekt (82./85.). „Wir haben es zugelassen. Das müssen wir uns ankreiden lassen. Wir können wohl nur Serien“, sagte Hamm mit Blick auf fünf Siege und drei Pleiten in Folge.

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