09. September 2018 / 17:54 Uhr

Die nächste heftige Klatsche für den TV Stuhr

Die nächste heftige Klatsche für den TV Stuhr

Florian Kastens
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Ein Tor, null Freude: Dimitri Steen traf zwar für den TV Stuhr, unterlag dem HSC Tündern aber trotzdem deutlich. © Thorin Mentrup
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Beim HSC BW Tündern setzt es für den Landesliga-Aufsteiger eine 1:7-Niederlage

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Die Landesliga-Fußballer des TV Stuhr durchleben aktuell schwere Zeiten. Nachdem sie in der Vorwoche auf eigenem Platz dem OSV Hannover mit 0:6 unterlegen waren, kassierten sie jetzt beim HSC BW Tündern erneut eine Gegentorflut. Gleich mit 1:7 (0:1) mussten sich die Gäste geschlagen geben.

Trainer Stephan Stindt fand nach der klaren Niederlage ebenso klare Worte: „Wie wir momentan als gesamte Mannschaft verteidigen, ist absolut nicht Landesliga-tauglich, das würde aber auch nicht für die Bezirksliga reichen. Da muss man schon die Qualitätsfrage stellen, wenn ich sehe, wie wenig Gegenwehr wir zeigen und bei den Gegentreffern bestenfalls Spalier stehen.“ Dabei sah es in der ersten Hälfte lange Zeit gut aus. Nach dem frühen 1:0 der Platzherren durch Lukas Kramer (6.), spielte der TV Stuhr ansehnlich weiter und hatte acht Minuten vor dem Seitenwechsel die große Chance zum Ausgleich. Zunächst scheiterte Janis Oehlerking am HSC-Torhüter. Den Nachschuss konnte Dimitri Steen nicht im Tor unterbringen.

Viel vorgenommen, nichts erreicht

Für den zweiten Spielabschnitt hatten sich die Gäste viel vorgenommen, wurden dann aber wieder kalt erwischt. Innerhalb weniger Minuten erzielten Christiano Figueiredo Santos und Robin Tegtmeyer die Treffer zum 2:0 und 3:0 (49., 52.). Anschließend leisteten die Spieler des TVStuhr nicht mehr ausreichend Gegenwehr und ließen die Tore durch Christiano Figueiredo Santos (57.), Robin Tegtmeyer (69.) und Lukas Kramer (73., 80.) einfach zu. Zwischenzeitlich war Dimitri Steen auf Vorlage von Janis Oehlerking immerhin der Ehrentreffer zum 1:4 gelungen (62.). Doch zu diesem Zeitpunkt war der Glaube an eine Wende nicht mehr vorhanden. „13 Gegentore in den letzten beiden Spielen sind natürlich heftig. Aber das Gute ist: Das nächste Spiel beginnt wieder bei 0:0 und wir haben 90 Minuten Zeit, es besser zu machen. Ich glaube nicht, dass wir so schlecht sind, wie wir uns momentan präsentieren, aber wir müssen wieder mehr an uns glauben, mehr arbeiten, mehr investieren“, erklärte Stephan Stindt.

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