Kieler Spieler feiern den Treffer zum 1:0 Kieler Spieler feiern den Treffer zum 1:0 © dpa
Kieler Spieler feiern den Treffer zum 1:0

Die Stimmen zum Pokal-Kracher: "Ich bin fast ein bisschen enttäuscht."

Nach dem Ausscheiden aus dem Pokalrennen zeigen sich Spieler und Vorstand einsichtig

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Nach dem Spiel ging Volker Giering für den Sportbuzzer auf Stimmenfang:

Innenminister Stefan Studt zeigte sich sichtlich unzufrieden: "Ich bin fast ein bisschen enttäuscht. Ich hatte auf auf ein spannendes Derby über 90 Minuten gehofft. Die Luft war schnell raus. Holstein hat zurzeit einfach einen Lauf und ist abgeklärt. Das war für Lübeck in der zweiten Halbzeit nicht mehr zu kompensieren. Der VfB hat aber viel Potenzial. Rund ums Spiel ist mit 400 Beamten im Einsatz alles ruhig geblieben."

Kapitän Dennis Wehrendt kritisierte auch die mentale Einstellung: "Den Sieg von Holstein muss man anerkennen. Sie haben es heute gut gemacht und hatten die richtige Einstellung im Vergleich zu den letzten beiden Spielen, die wir gewinnen konnten. In der zweiten Halbzeit hatten wir leider nicht das Glück, die Partie offen zu gestalten. Wir waren nach vorne nicht mutig genug. Was aber auch der Tatsache geschuldet ist, dass Kiel hinten gut zugestellt hat. Bei uns hat der Einsatz gestimmt. Man muss anerkennen, wenn der Gegner besser war."

Kiels Tim Siedschlag, der früher beim VfB Lübeck kickte sagte: "Das ist immer ganz eklig hier zu spielen. Das ist nicht einfacher als ein Drittligaspiel in Erfurt. Wir wussten um die Nickligleiten, haben versucht, uns nicht drauf einzulassen. Wir haben das ganz souverän gelöst und haben eigentlich noch viele Chancen liegen gelassen."

Lübecks Sportvorstand Wolf Müller zollte Holstein Kiel Respekt: "In Summe ist die Niederlage nicht unverdient. Kiel hatte mehr Struktur sowohl defensiv als auch offensiv. Bei uns fehlte die spielerische Konstanz."

Auch Marcello Meyer ist über die Niederlage enttäuscht: "Die Enttäuschung ist groß. Es hat heute viel gefehlt. Der Sieg ist absolut verdient. Wir haben versucht, dagegen zu halten. Hatten aber wenig Anteile."

Defensivmann Moritz Marheineke: "Ein richtiges Derby war es nicht. Das erste Gegentor ist doof gewesen und sieht bestimmt blöd aus. Ich versuche noch zu Johnny zu köpfen, als der Ball immer länger wird. Das hat Kiel Rückenwind gegeben. Zweite Halbzeit haben wir uns trotzdem gut präsentiert."

Region/Lübeck Kreis Lübeck VfB Lübeck Holstein Kiel

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