05. Juli 2018 / 13:05 Uhr

Diego Maradona greift England hart an: „Diebstahl in ganz großem Stil“

Diego Maradona greift England hart an: „Diebstahl in ganz großem Stil“

Redaktion Sportbuzzer
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Die Engländer um Danny Rose und John Stones bejubeln ihr Weiterkommen – doch Diego Maradona ist frustriert.
Die Engländer um Danny Rose und John Stones bejubeln ihr Weiterkommen – doch Diego Maradona ist frustriert. © imago/Sven Simon
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Argentiniens Legende lässt nach dem WM-Aus von Kolumbien kein gutes Haar an den englischen Spielern und Schiedsrichter Mark Geiger. Die Fifa kontert jedoch in aller Schärfe.

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Seine Argentinier sind schon raus. Das hindert Diego Maradona aber nicht daran, bei der WM in Russland am Ball zu bleiben. Nach dem Ausscheiden seiner „Gauchos“ hat der ehemalige Weltfußballer Kolumbien ins Herz geschlossen. Doch auch die „Cafeteros“ sind inzwischen ausgeschieden – nach einem spannenden Elfmeterschießen gegen England.

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Maradona will das nicht akzeptieren – und pestet volles Rohr gegen die Engländer und den umstrittenen Schiedsrichter Mark Geiger aus den USA. „Ich habe heute einen Diebstahl in ganz großem Stil miterlebt“, jammerte Maradona bei teleSUR. Ich entschuldige mich bei allen Kolumbianern. Die Spieler sind nicht an dem WM-Aus schuld.“

Kritik auch an Referee Geiger

Vor allem Geiger bekam vom Weltmeister von 1986 sein Fett weg. Der Elfmeter für England sei keiner gewesen, und den Videoassistenten hätte man hinzuziehen müssen. „Warum hat er in dieser Situation nicht den VAR um Hilfe gebeten? Das muss man verurteilen.“

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Andere Experten hatten ganz andere Probleme mit Geiger. Babak Rafati, Schiedsrichterexperte des SPORTBUZZER, stellte fest: „Mark Geiger war beim Spiel England gegen Kolumbien der schwächste Mann auf dem Platz. Das Spiel ist dem Amerikaner komplett entglitten.“

Fifa kontert: „Total unangebracht“

Die Fifa, die Maradona rund 15 000 Euro pro Spiel für eine Rolle als Botschafter zahlt, reagierte auf die Vorwürfe gegen Geiger und wies Maradonas Kritik scharf zurück. Die „Unterstellungen“ des Argentiniers seien „total unangebracht und komplett unbegründet“.

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