15. Mai 2018 / 17:02 Uhr

Diekmeier-Kapitel beendet - diese Spieler aber hat der HSV NICHT verabschiedet

Diekmeier-Kapitel beendet - diese Spieler aber hat der HSV NICHT verabschiedet

Redaktion Sportbuzzer
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Während Dennis Diekmeier (r.) den HSV verlassen wird, gehen die Verhandlungen mit Lewis Holtby offenbar in eine neue Runde.
Während Dennis Diekmeier (r.) den HSV verlassen wird, gehen die Verhandlungen mit Lewis Holtby offenbar in eine neue Runde. © imago/Sven Simon
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Während der Hamburger SV sich von fünf Spielern trennt, scheinen die Verhandlungen mit Lewis Holtby, Aaron Hunt und Nicolai Müller in eine neue Runde zu gehen. Ein Verbleib der Stars wäre wichtig.

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Wie stellt sich der Hamburger SV nach dem Abstieg personell auf? Klar ist: Trainer Christian Titz bleibt auch in der 2. Bundesliga Chefcoach. Der 47-Jährige hat es in den vergangenen Wochen geschafft, einen in sich zerstrittenen Klub zu einen und hinter einem gemeinsamen Ziel zu versammeln. Noch ist der neue Vertrag nicht unterschrieben, doch offenbar steht nur noch die Unterschrift aus.

Der Spannender ist die Situation bei den Spielern. Am Dienstag verabschiedete der HSV fünf Spieler - darunter Dennis Diekmeier. Der Rechtsverteidiger war seit 2010 Hamburger und muss sich nun eine neue Herausforderung suchen. Unter Titz saß der einstige Stammspieler (184 Spiele für den HSV) zuletzt aber nur noch auf der Tribüne. "Ich denke, jeder kann nachvollziehen, dass ich nach acht Jahren beim HSV lieber woanders gewesen wäre, als oben auf der Tribüne", erklärte Diekmeier der Hamburger Morgenpost. "Den HSV jetzt auch noch als Absteiger verlassen zu müssen, das ist so unglaublich krass."

Wer wurde nicht verabschiedet?

Neben Diekmeier müssen sich auch Sven Schipplock (32 Spiele/kein Tor), Sejad Salihovic (10/1), Bjarne Thoelke und Andreas Hirzel einen neuen Verein suchen. Thoelke kam während seiner HSV-Zeit gar nicht im Profiteam zum Einsatz, während Hirzel im August 2015 beim 1:2 in Köln für den verletzten René Adler zu einem einzigen Einsatz kam. Keiner der Verabschiedeten ist für die kommende Zweitliga-Saison ein großer Verlust.

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Richtig spannend wird es erst, wenn man sich anguckt, wer trotz auslaufenden Verträgen noch nicht verabschiedet wurde. Neben Youngster Seo Young-Jae ist das unter anderem Kapitän Gotoku Sakai. Der Deutsch-Japaner, der vor zwei Jahren Johan Djourou als Kapitän ablöste und bisher 89 Spiele für die Hamburger machte, hatte unmittelbar nach dem Abstieg unter Tränen angekündigt, beim HSV bleiben zu wollen.

Bleibt Lewis Holtby ein Hamburger?

Auch die Verträge von Lewis Holtby und Aaron Hunt laufen Ende Juni aus. Die erfahrenen Mittelfeldspieler gehören zu den Spitzenverdienern und müssten bei einem Verbleib wohl gewaltige Gehaltseinbußen hinnehmen. Doch in den letzten, entscheidenden Wochen der Saison war das Duo ungemein wichtig und gehörte zu den wichtigsten Protagonisten der Aufholjagd.

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Hunt soll bei Hannover 96 auf der Liste stehen, doch auch ein Verbleib des 31-Jährigen ist nicht unwahrscheinlich. Hunt kam im August 2015 aus Wolfsburg und absolvierte seither 77 Spiele für Hamburg, in denen er acht Tore schoss.


Müller trotz Kreuzbandriss ein Thema

Holtby wechselte ebenfalls 2015 in den Volkspark. Der 27-Jährige, wie Hunt ein Deutsch-Engländer,  schoss seit der Amtsübernahme von Titz starke fünf Tore und war wichtigster Mann. Der Mittelfeldspieler stand in den letzten acht Jahren bei Schalke, Bochum, Mainz, Tottenham und Fulham unter Vertrag - möglich, dass er in Hamburg sesshaft wird. Ein weiteres Argument pro Holtby-Verbleib: Der Ex-Nationalspieler kann gut mit Titz und hat den gleichen Berater.


Eine weitere noch ungeklärte Personalie ist Nicolai Müller. Der 30-Jährige riss sich beim Torjubel nach dem 1:0 gegen Augsburg am ersten Spieltag das Kreuzband und feierte erst am vorletzten Spieltag gegen Frankfurt sein Comeback. Kurz vor seinem Kreuzbandriss hatte der Rechtsaußen einen neuen Vertrag abgelehnt, vor wenigen Wochen gab es jedoch Gerüchte über neue Gespräche. Allerdings dürfte der Mittelfeldspieler auch Offerten aus der Bundesliga haben.

Keine Zukunft beim HSV haben unanhängig von ihrer Vertragssituation Mergim Mavraj und Walace. Sowohl der albanische Innenverteidiger als auch Hamburgs brasilianischer Problemfall waren von Titz suspendiert worden.

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