08. Oktober 2014 / 22:35 Uhr

Dieser Sonntag gehört den Amateuren!

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Matthias Hermann
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LOKALRUNDE auch im Norden

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Was gehört eigentlich zu einem perfekten Fußball-Sonntag? Sehenswerte Tore – na klar! Fachsimpelei mit Freunden – ein Muss! Und um es abzurunden: Eine frisch gegrillte Stadionwurst und vielleicht sogar ein frisch gezapftes Bierchen. Dies Komplett-Programm bieten jedes Wochenende unzählige Vereine in ganz Deutschland. Mindestens einer davon spielt in jeder Nachbarschaft – manchmal muss er allerdings (wieder)entdeckt werden.

Genau darum geht bei der LOKALRUNDE, dem ersten Amateurfußballtag in Deutschland, der heute stattfindet (Bericht: So funktioniert die Lokalrunde). Göttingen 05, Altona 93, VfB Oldenburg heißen einige der Teilnehmer, doch auch im im Gebiet des KN Sportbuzzers sind Vereine bei der Premiere mit dabei. Und alle freuen sich über jeden Zuschauer, der am „profi-spielfreien“ Wochen beim „local football club“ vorbeischauen.

An der LOKALRUNDE nehmen teil:

TSV 05 NEUMÜNSTER

Auch wenn es sich beim TSV 05 nicht gerade um den größten Verein der Schwalestadt handelt, hält sich der Kreisliga-Aufstieger souverän in der oberen Tabellenhälfte. Den Grund hierfür kennt Torhüter Benjamin Dittmann: „Wir sind eine Truppe mit viel Spaß und spielen eigentlich immer einen guten Ball. Das bestätigen sogar unsere Gegner.“ Und der Spaß und die gute Laune soll sich bei der LOKALRUNDE auch auf die Zuschauer übertragen. „Eine klasse Sache, weil ein kleiner Verein so eine größere Präsenz kriegt“, findet Dittmann.

Für das perfekte Sonntags-Fußball-Feeling ist die Versorgung mit Wurst, Kaffee und anderen Getränken gesichert.

Anpfiff des Spiels TSV 05 Neumünster gegen TS Einfeld ist um 15 Uhr an der Geerdstraße 10-12.

SUCHSDORFER SV

„Eine tolle Möglichkeit für den Amateurfußball sich darzustellen, wenn der Fokus der Berichterstattung nicht auf den Profis ist“, so umreißt Mario Schülke die Mitmachgründe des SSV bei der LOKALRUNDE, „und vielleicht ein paar Zuschauer animieren, zu einem Amateursportplatz zu kommen und leidenschaftlichen Fußball zu schauen.

Passend dazu wird am Alten Steenbeker Weg eins der attraktivsten Duelle der Kreisliga Kiel geboten. Der vom Ex-Suchsdorfer Dietmar Kunze trainierte SVE Comet muss gewinnen, wenn der Sprung an die Tabellenspitze gelingen soll, andererseits darf sich der Gastgeber keine Niederlage erlauben, wenn der Anschluss an die oberen Tabellenregionen nicht verloren gehen soll. Beste Voraussetzungen für einen Spiel, in dem es laut Schülke „kein großes Taktieren, sondern relativ schnell einen offenen Schlagabtausch geben wird.“

Den ersten Tag des Amateurfußballs können die Zuschauer dann bei einem frisch Gezapften im Vereinsheim des SSV, das auch während der 90 Minuten die Verpflegung am Spielfeldrand sichert, ausklingen lassen.

Anpfiff der Partie Suchsdorfer SV gegen SVE Comet Kiel ist um 15 Uhr im Alten Steenbeker Weg 24.

MED SV

Heimspiel im Exil heißt es für den Neuling und der Kreisklasse A. Denn das Heimspiel gegen den NDTSV Holsatia wird nicht wie gewohnt auf dem Platz hinter der Theodor-Heuss-Schule ausgetragen, sondern auf dem Jahnsportplatz von Holsatia. Grund ist, dass der eigentliche Platz der "Meder aus Hassee" neu angesäht wurde und erst einmal geschont werden muss. Keine Schonung gönnt sich übrigens die Erste von MED, die seit ihrer Gründung am Ende jeder Saison aufgestiegen ist. Von der D-Klasse ging es innerhalb von vier Jahren in die A-Klasse und die Ziele des jungen Vereins sind durchaus ambitioniert: In vier Jahren soll die Verbandsliga das ligentechnische Zuhause sein.

*MED SV gegen NDTSV Holsatia Kiel *wird um 15 Uhr am Strohredder 17 angepfiffen.

TSV FLINTBEK

„Gespannt“ auf die LOKALRUNDE sind auch die Verantwortlichem beim TSV Flintbek. Auch wenn der Verein selbst mit einem Zuschauerschnitt von 150-200 bei Heimspielen voll zufrieden ist, sieht man auch hier die Probleme, mit denen der Amateurfußballs zu kämpfen hat. „Der Zuschauerschwund ist schon zu merken, außerdem wird es immer schwieriger Mannschaften zu stellen“, stellt Trainer Michael Schröder fest, „von daher wäre es schön wenn die Leute sagen: Lass mal einfach wieder zum Sportplatz.“

Schließlich sei dies auch eine Bestätigung für alle Menschen, die mit Engagement und Ehrenamt einen Verein am Leben halten. Und unter anderem dafür sorgen, dass der Tabellenführer Wiker SV auf einem perfekten Rasen empfangen wird.

Die Stimmung dürfte wie immer in Flintbek gut sein, außerdem ist man als Zuschauer nirgends so dicht dran, wie beim Amateurfußball.

Los geht es mit TSV Flintbek vs. Wiker SV um 15 Uhr in der Dorfstraße 39.

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