Döbelner SC Eintracht Sermuth Kampf um den Ball im Spiel Döbelner SC gegen Eintracht Sermuth. © Sven Bartsch
Döbelner SC Eintracht Sermuth

Döbelner Kicker gehen im Abstiegsduell gegen Eintracht Sermuth baden

Anstatt der fünf angestrebten Punkte Abstand zu den Abstiegsplätzen sind es nun nur noch zwei.

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Döbeln. Beim Mulden-Duell gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten SV Eintracht Sermuth gingen die Döbelner nicht nur des häufigen starken Regens förmlich baden. Nach einem sehr schwachen Landesklasse-Spiel unterlagen die Platzherren dem SV mit 0:1 und verpassten es somit, sich Luft zu verschaffen. Denn anstatt der fünf angestrebten Punkte Abstand sind es nun nur noch zwei.

Der einsetzende Platzregen vor der Partie machte den Rasen sehr rutschig, was dem Gegner mit seiner Spielweise, die Bälle lang zu schlagen, sehr entgegen kam. Die Döbelner kamen im gesamten Spiel zu selten vors gegnerische Tor, es fehlte die Präzision beim letzten Pass und oftmals die richtige Entscheidung.

Rico Bebersdorf hatte nach 21 Minuten die erste Möglichkeit, doch sein Schuss nach einer Ecke von Lukas Morgenstern flog übers Tor. Auf der Gegenseite hatte die Innenverteidigung um Max Glaffig und Philipp Hartmann mit ihren Gegenspielern stets schwierige Duelle, die sie aber größtenteils für sich entschieden. In der 27. Minute entwischte jedoch Stefan Woitschach und kam nach einem Zweikampf mit Nicholas Waite im Strafraum zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marcel Vogel sicher zum 0:1. Dass dies der einzige Treffer der Partie sein sollte, dachte zu dem Zeitpunkt keiner, die Döbelner hofften natürlich mehr als die Sermuther. Doch im Angriff fehlte beim DSC die Präsenz.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Sturmduo Rico Bebersdorf und Toni Bunzel blass. Sermuths Keeper Christoph Heinitz hatte bei dem nassen Wetter das wohl sauberste Trikot an. Die Gäste hatten in der 77. Minute ihre einzige nennenswerte Chance im zweiten Durchgang, und das durch einen Freistoß. Ansonsten blieb es ein Abstiegsduell mit viel Krampf und wenig spielerischer Klasse, bei dem die Eintracht am Ende als glücklicher aber auch nicht unverdienter Sieger vom Platz gegangen ist, da sie ihre Torchance nutzte.

Insgesamt zückte Schiedsrichter Steingräber aus Annaberg an diesem Nachmittag fünf Mal die gelbe Karte. Zwei davon gingen auf das Konto der Gastgeber.

Für die Döbelner wird die Aufgabe nach der Niederlage gegen Sermuth nicht einfacher. Schon am kommenden Spieltag reist die Mannschaft zum Tabellennachbarn Bad Lausick, der beim FSV Krostitz nur knapp mit 1:2 verlor.

Das Spiel in Bad Lausick müssen die Döbelner eigentlich fast schon gewinnen. Einerseits um sich den notwendigen Vorsprung auf die Abstiegszone zu erarbeiten. Und andererseits den Anschluss an das untere Mittelfeld nicht zu verlieren. Denn im April trifft die Elf gleich auf drei Schwergewichte der Liga. Nacheinander stehen dann der VfK Blau-Weiß Leipzig, SV Liebertwolkwitz und FSV Krostitz den Döbelnern gegenüber. Aktuell bewegen sich diese drei Mannschaften auf den Plätzen drei, vier und fünf.

Um so wichtiger wäre der Erfolg gegen Eintracht Sermuth gewesen. Gerade gegen eine Mannschaft, gegen die der DSC seit 2008 nicht mehr verloren hat. Auch das Hinspiel gewannen die Döbelner deutlich mit 5:2 und zeigten damit, dass der Tabellenfünfzehnte auf jeden Fall zu schlagen ist.

Allerdings konnten die Mittelsachsen diesmal ihre Leistung aus der ersten Halbserie nicht abrufen. Auch von dem überzeugenden Auftritt bei Roter Stern Leipzig, wo sie mit einem 4:0-Erfolg vor zwei Wochen die Heimreise antreten konnten, war nicht mehr viel zu sehen. Nun heißt es für die Döbelner sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren und Tore zu schießen. Für diese ist derzeit Toni Bunzel beim Döbelner SC verantwortlich. Mit insgesamt 17 Treffern ist er der mit Abstand erfolgreichste Torschütze beim Tabellendreizehnten. In der Torschützenliste liegt er damit auf Rang drei in der Landesklasse.

Döbelner SC: Waite, Merdma (87. Liebmann), Thalheim, Bunzel, Hartmann, Glaffig, Morgenstern, Banachowicz, Bebersdorf, Peschel, Woytkowiak (66. Böttcher).

Sermuth: Heinitz, Vogel, Krelke, Goethe, Martin, Woitschach (69. Golinski), Paffrath (90. Kunadt), Pannike, Krebs, Erfurth, Eidam (80. Ehrlich).

Tor: Vogel (28./Foulelfmeter).

Schiedsrichter: Stefan Steingräber (Annaberg).

Region/Leipzig SpG Döbelner SC /Mochau SV Eintracht Sermuth Döbelner SC 02\/90 (Herren) SV Eintracht Sermuth (Herren) Landesklasse Sachsen Nord (Herren) Döbelner SC 02/90-SV Eintracht Sermuth (18/03/2017 16:00)

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