Döbeln im Verletzungspech Döbelner SC torlos gegen Krostitz © Sven Bartsch
Döbeln im Verletzungspech

Döbelner SC und FSV Krostitz mit Nullnummer

Trotz zahlreicher Ausfälle bleibt der Döbelner SC ohne Gegentor / Bierstädter scheitern an Chancenverwertung

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Aus der Not eine Tugend machen, dies blieb Döbelns Trainer vor dem Spiel gegen Krostitz nur übrig. Durch das Fehler vieler Akteure baute er die Abwehr seine Mannschaft um. Und zwar so, wie es sicherlich nicht viele erwartet hätten. Wie bereits berichtet, hatte der DSC eigentlich eine Spielverlegung angestrebt. Zu viele Ausfälle musste der Verein wegstecken. Doch der Gegner willigte nicht ein. DSC-Trainer Ulrich Löser brütete lange über der Aufstellung und fand die Lösung des Spieltages.

​Eine improvisierte Abwehrkette

Mit Patrick Peschel (28), Max Glaffig (28), Toni Bunzel (31), David Banachowicz (27), sowie Sebastian Seidel (35) im defensiven Mittelfeld, fanden sich die Routiniers und Defensivspezialisten aus Sachsenliga-Zeiten auf dem Spielfeld wieder. Diese taktische Maßnahme hatte nach 90 Minuten für den erhofften Erfolg gesorgt. Lediglich im ersten Durchgang kamen die Krostitzer zu einigen Großchancen, die sich aber teilweise sehr fahrlässig liegen ließen. Sonst waren die gegnerischen Spieler bei der Innenverteidigung um Toni Bunzel und Max Glaffig in besten Händen.

Die Döbelner hätten auf ihrer Seite nach 23 Minuten in Führung gehen können, oder vielleicht gar müssen. Nach einem schnellen Konter passte Felix Günther zu Patrick Peschel, der den Ball jedoch freistehend nicht am herauseilenden Schlussmann Michael Göttert vorbei bekam. Auf der Gegenseite hatte dann der Gastgeber auch nochmals Glück, dass der satte Schuss von Benjamin Göldner nur ans Lattenkreuz klatschte. Auch Daniel Huxdorff hatte noch eine Riesenmöglichkeit, aber er traf mit dem Kopf den Ball nicht richtig und so war diese Gelegenheit dahin.

Krostitz und die Chancenverwertung

Das einzige Manko dieser ersten Halbzeit war aus Krostitzer Sicht die Chancenverwertung. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Krostitzer zunächst die Mannschaft mit mehr Spielanteilen, Toni Bunzel rettete in der 59. Minute für den bereits geschlagenen Keeper Nicholas Waite auf der Linie. Danach kamen die Muldestädter immer besser ins Spiel und waren dem 1:0 näher, als der Gegner dem 0:1. Doch nur Amidu Dadi war es, der mit seinem Schuss ins kurze Eck Schlussmann Göttert zu einer Parade zwang (66.). Sonst vermochte sich der DSC keine weiteren zwingenden Chancen zu erspielen.

Als Milan Brody die Partie nach torlosen 90 Minuten abpfiff, war es für den Döbelner SC ein gewonnener Punkt. Für den FSV Krostitz eher ein verlorener Punkt, doch aufgrund des Spielverlaufs und vor allem der erneut leidenschaftlichen Zweikampfbereitschaft des Döbelner SC eine gerechte Punktetrennung. Die beachtliche Serie der Krostitz-Elf hielt. Die nun dem Spitzenspiel am kommenden Sonnabend gegen Ligaprimus Colditz entgegenfiebert.

Region/Leipzig SpG Döbelner SC /Mochau Döbelner SC 02\/90 (Herren) FSV Krostitz FSV Krostitz (Herren) Landesklasse Sachsen Mitte (Herren) Kreis Muldental/Leipziger Land

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige