07. Dezember 2018 / 00:26 Uhr

Doberaner FC peilt Überraschung an

Doberaner FC peilt Überraschung an

Tommy Bastian
Jan Herbert Baor (2. v. r., im Hinspiel gegen Schönberg) sieht sich mit dem Doberaner FC gern in der Rolle des Außenseiters .
Jan Herbert Baor (2. v. r., im Hinspiel gegen Schönberg) sieht sich mit dem Doberaner FC gern in der Rolle des Außenseiters . © FOTO: Jens Upahl
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Die Münsterstädter wollen an ihre starke Leistung im Hinspiel (2:0) anknüpfen und Spitzenreiter FC Schönberg 95 stürzen. FSV Kühlungsborn in der Verbandsliga in Malchin zu Gast.

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Diese Spiele mag Trainer Ronny Susa vom Fußball-Landesligisten Doberaner FC ganz besonders gern. Eine Woche nach dem 3:1-Erfolg gegen den früheren Europapokal-Teilnehmer und ak­tuellen Staffel-Mitfavoriten SG Dynamo Schwerin empfängt seine Mannschaft am Sonnabend (13 Uhr, Kunstrasen) den nächsten hoch­karätigen Gegner. Diesmal geht es gegen Spitzenreiter und Aufstiegsfavorit FC Schönberg 95, den ehemaligen Regionalligisten und Rekordsieger im Landespokal von Mecklenburg-Vorpommern.

DFC-Kicker selbstbewusst

Die Doberaner können mit viel Selbstvertrauen in die Partie gehen. Sie mögen es, in der Rolle des Außenseiters zu agieren und den Gegner zu überraschen. Wie im Hinspiel, als die Münsterstädter auswärts mit 2:0 gewannen. „Gerade solche Spiele, in denen wir der Underdog sind, liegen uns. Wenn wir in der Lage sind, unsere Leistung vollständig abzurufen, dann hat es jede Mannschaft in der Landesliga West schwer gegen uns. Dafür haben wir mittlerweile die nötige Qualität“, betont Ronny Susa.

Der 38-Jährige hat seine Mannschaft in den vergangenen Monaten punktuell verstärkt, vor allem junge und dynamische Spieler eingebaut. In der Winterpause sollen weitere Akteure dazukommen, auch ein erfahrener Mann, der schon höherklassig gespielt hat. Nach den Rängen fünf, sieben und sechs in den vergangenen drei Spielzeiten gucken die Bad Doberaner nach oben in der Tabelle. Auch wenn der Aufstieg kein Thema sei, wie Ronny ­Susa verdeutlicht.

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Duell der Top-Torjäger

Besonders stark ist der DFC in der Defensive, die lediglich 14 Gegentreffer in 15 Partien zugelassen hat. Vorn wirbelt seit Jahren Torjäger André Grenz die gegnerischen Abwehrreihen durcheinander. In der laufenden Saison hat der 29-jährige Angreifer bereits 17 mal getroffen. Mehr Tore erzielte nur der Schönberger Hannes Komoss (21). So kommt es am Sonnabend also auch zum Duell der besten Torschützen in der Landesliga West.

Die Schönberger hatten sich im Sommer 2017 trotz des sportlichen Klassenerhalts aus finanziellen Gründen aus der Regionalliga Nordost zurückgezogen und einen Neuanfang in der siebten Liga gestartet. Jetzt peilen sie die Rückkehr in die Verbandsliga an, die höchste Landesspielklasse. Aktuell führen die West-Mecklenburger die Ta­belle mit zwei Punkten Vorsprung vor dem SV Warnemünde (31) an. Der Doberaner FC (28) belegt den fünften Rang und könnte mit einem Sieg für noch mehr Spannung im Rennen um den ersten Platz sorgen.

Aufpassen sollte der DFC auf die Offensive des FC Schönberg, die durchschnittlich mehr als dreimal pro Spiel trifft. Sie kommt insgesamt auf 51 Treffer in 15 Begegnungen – Liga-Bestwert!

Unterdessen hatten die Bad Doberaner bereits am vergangenen Sonnabend zur Jahresabschluss-Feier von Spielern, Trainern, Betreuern, Eltern, Sponsoren und Anhängern in gemütlicher Runde eingeladen und auf das erfolgreiche vergangene Jahr und die besinn­liche Weihnachtszeit angestoßen. Gefeiert wurde bis in die Morgenstunden, heißt es. Bei Buffet, Getränken und stimmungsvoller Musik wurde gefachsimpelt, gescherzt und in die Zukunft geblickt.

FSV Kühlungsborn will positiven Jahresabschluss

In der Verbandsliga endet das Fußball-Jahr 2018 für den FSV Kühlungsborn am Sonnabend (13 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim FSV Malchin. Die Gäste wollen „drei Punkte holen, um mit genug Selbstvertrauen in die Rückrunde starten zu können“, sagt Kühlungsborns Trainer René Schultz und ergänzt: „Außerdem wollen wir die super Hinrunde positiv beenden, auch wenn es offiziell das erste spiel der Rückrunde ist.“

Verzichten muss der 37-jährige Coach auf den verletzten Mittelfeldspieler Max Krötsching, der genauso wenig mitspielen kann wie die drei Brasilianer Lucas Claser, Raphael Santana und Rayner Michael Bonifaeio da Silva, die schon im Heimaturlaub weilen.

Aufsteiger Kühlungsborn (6. Tabellenplatz, 28 Punkte) hat bereits 22 Zähler Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrang. Zum Bronzerang fehlen dagegen nur zwei Punkte. „Unser Saisonziel bleibt weiter ein einstelliger Tabellenplatz. Allerdings spiele ich lieber um die Plätze eins bis fünf als um die Ränge sechs bis neun“, meint René Schultz.

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