11. Februar 2019 / 12:23 Uhr

Doberaner FC siegt im Test-Derby: André Grenz schnürt Doppelpack

Doberaner FC siegt im Test-Derby: André Grenz schnürt Doppelpack

Johannes Weber
Doberans André Grenz jubelt nach
 seinem Treffer zum 2:0 im Test gegen den Lokalrivalen Kühlungsborn. 
Doberans André Grenz jubelt nach seinem Treffer zum 2:0 im Test gegen den Lokalrivalen Kühlungsborn.  © Johannes Weber
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Die Münsterstädter bezwingen den ersatzgeschwächten Verbandsligisten FSV Kühlungsborn mit 2:0. Stürmer André Grenz will in dieser Saison die 25-Tore-Marke knacken.

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Bad Doberan. Mit seinem Doppelpack hat André Grenz vom Doberaner FC gestern das Fußball-Testspiel gegen den Verbandsligisten FSV Kühlungsborn entschieden. Der Angreifer behielt in der 42. und 80. Minute die Ruhe vor dem Tor und traf für die Münsterstädter zum 2:0 (1:0)-Erfolg. „Wenn wir unsere Chancen in der ersten Hälfte noch besser genutzt hätten, wäre die Partie früh entschieden gewesen“, meinte Grenz.

Der Offensivmann gehört seit Jahren zu den wichtigen Stützen im Doberaner Team. Dass ihm in den vergangenen fünfeinhalb Spielzeiten 105 Ligatreffer für den DFC gelungen sind, unterstreicht den Stellenwert des Knipsers. Auch in dieser Saison ist er mit 17 Treffern bislang bester Torschütze seiner Mannschaft. In der Landesliga West hat nur Hannes Komoss vom FC Schönberg mehr Tore als Grenz erzielt (21).

Bilder vom Testspiel: Doberaner FC gegen FSV Kühlungsborn

Max Krötsching spielt seit Sommer 2018 für den FSV Kühlungsborn. Zur Galerie
Max Krötsching spielt seit Sommer 2018 für den FSV Kühlungsborn. ©
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„Wenn ,Grenzer’ (Spitzname von André Grenz/d. Red.) nur die Hälfte seiner Möglichkeiten nutzen würde, könnte er pro Saison fast 60 Tore machen“, sieht Doberans Trainer Ronny Susa in der Chancenverwertung noch Steigerungspotenzial bei seinem Schützling. Der Coach weiß aber auch, was er an seinem Stürmer hat. „Pro Saison macht er immer seine 20 Treffer.“

Besonders oft trifft der schnelle André Grenz nach Kontern. Weil das Doberaner Team sich spielerisch gut entwickelt hat, wird er auch nach Kombinationen immer gefährlicher. „Wir haben durch die Neuzugänge im Winter noch einmal an Qualität dazugewonnen“, sagt Grenz. Er will in der zweiten Halbserie die 25-Tore-Marke knacken.

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Mit Verteidiger Nino Dowe und Angreifer Martin Becker waren beim DFC im Test gegen Kühlungsborn zwei Winterneuzugänge dabei. Letzterer absolvierte seine erste Partie nach neuneinhalb Jahren Fußball-Pause. Susa meinte zum Erfolg gegen den FSV: „Wir haben gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Das Ergebnis hätte auch höher ausfallen können.“

Eine verkorkste Partie war es hingegen für die ersatzgeschwächten Kühlungsborner, die mit nur einem Wechselspieler angereist waren. Dann verletzte sich auch noch Lucas Claser im ersten Abschnitt am Arm und musste runter. Zudem sah Kapitän Robert Franke (74.) wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte. FSV-Coach René Schultz: „Die ersten 30 Minuten sah es spielerisch ganz ordentlich bei uns aus. Später hat mir unsere Zweikampfführung nicht gefallen.“

Doberaner FC: Scheibner, Hahndorf – Eulner, Heilemann, Becker, Grenz, Garske, Wiencke, Lauenstein, Dowe, Wähnke, Prange, Düsing, Baor, Küter, Handorf, Krempin.
FSV Kühlungsborn: Giese – Sibrins, Krötsching, Hagedorn, I. Schultz, Franke, Weigel, Leutert, Wilke, Claser Rodrigues, Werner, Jurk.
Tore: 1:0, 2:0 Grenz (42., 80.).

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