05. November 2018 / 09:47 Uhr

Dobritz schafft die Sensation gegen Zschachwitz

Dobritz schafft die Sensation gegen Zschachwitz

friedrich
Postler Ronny Hölzel (links) wird von Jonathan Berg (Dresdner SC) attackiert.
Postler Ronny Hölzel (links) wird von Jonathan Berg (Dresdner SC) attackiert. © Steffen Manig
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Stadtoberliga Dresden: Radeberger SV fährt ersten Dreier ein . Spitzenreiter Dresdner SC siegt trotz Unterzahl mit 3:0 beim Post SV. Helios und Sachsenwerk trennen sich 2:2-Unentschieden. 

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Dresden. Am neunten Spieltag der Stadtoberliga hat der Radeberger SV den ersten Sieg eingefahren. Beim VfB Hellerau-Klotzsche gab es einen 3:0-Sieg. In der Vorwoche hatte die Abteilungsleitung angesichts der Negativserie von gerade einmal drei Remis in acht Spielen zusammen gesessen. Sportdirektor Bodo Kleinschmidt, selbst jahrelang Coach der Bierstädter, entschied sich zu einem offensiven Schritt: „Ich habe am Sonnabend die Mannschaft aufgestellt, die taktische Marschroute ausgegeben und eine Ansprache gehalten. Das hat geholfen. Ich möchte unseren Coach Tomas Uxa keinen Vorwurf machen, ich kenne de Spieler halt länger.“ Mark Abdin (41., 49.) sowie Felix Claus (90.+2) waren für die Radeberger erfolgreich. Ein Treffer von Youngster Gabor Zirkel wurde fälschlicherweise wegen Abseits aberkannt.

Eintracht Dobritz hat sich mit einer Sensation im Abstiegskampf zurückgemeldet. Gegen Blau-Weiß Zschachwitz gab es statt einer, vermutlich von einigen Insidern erwarteten, deftigen Pleite einen 2:1-Sieg. Martin Eidam erzielte das Siegtor in der 56. Minute. Zuvor hatte Marcel Freyer die Dobritzer schon einmal in Front geschossen (37.), Tom Winter erzielte kurz vor der Pause den Ausgleich (42.).

Beim 1:1 zwischen Gebergrund Goppeln und der SG Weißig verteilte Schiedsrichter Mario Schimanski wieder munter gewohntermaßen seine Karten. Es gab acht Gelbe und zweimal Gelb-Rot. Dario Weber (83.) und der Weißiger Phil Wollny (90.+1) sahen die Ampelkarte. „Herr Schimanski pfeift so gar nicht schlecht, ist nur immer etwas schnell beim Karten geben“, sagte Goppeln-Trainer Till Schubert. Die Gäste waren durch Christoph Günther bereits in der achten Minute in Führung gegangen. Lenny Eisel, der zuvor schon bei der zweiten Mannschaft auf dem Rasen stand, traf in der 36. Minute zum Ausgleich.

Trotz Unterzahl ab der 43. Minute nach einer Tätlichkeit von Aleksandar Milic holte der Dresdner SC beim Post SV einen 3:0-Erfolg. Robert Thomas (22.) sowie Julius Wetzel (49., 86.) waren die Schützen. „Der DSC hat verdient gewonnen. Bei uns fehlten mehrere Stammkräfte, da haben wir unsere Grenzen aufgezeigt bekommen“, sagte Post-Trainer Christoph Egerer.

Der SV Helios tat sich beim SV Sachsenwerk schwer und kam nur zu einem 2:2-Remis. Die Hausherren hatten die erste Halbzeit für sich entschieden. Stephan Lücke (33.) und Eric Fischer (45.) erzielten die 2:0-Führung. Nach dem Seitenwechsel ließ Sachsenwerk merklich nach. Yuri Moraes traf im Doppelpack zum Ausgleich (62., 69.). „Am Ende müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden sein. Wir haben besonders in der zweiten Hälfte nicht gut gespielt“, sagte Sachsenwerk-Trainer Matthias Fischer.

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