Seit Dienstag wird die Rafati-Doku bereits gedreht. © imago/Avanti

Doku über Schiedsrichter Babak Rafati kommt ins Fernsehen

Der Selbstmordversuch von Schiedsrichter Babak Rafati im November 2011 erschütterte ganz Fußball-Deutschland. Jetzt kommt seine Geschichte ins Fernsehen.

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Bereits seit dieser Woche dreht der Bayerische Rundfunk (BR) einen Dokumentations-Film über Babak Rafati (44). Der gebürtige Hannoveraner hatte im November 2011 vor dem Spiel Köln gegen Mainz versucht, sich das Leben zu nehmen. Rafati litt damals unter schweren Depressionen.

Zur "Bild" äußerte sich Rafati über den kommenden Film, der Ende des Jahres erscheinen soll: "Ich hatte elf oder zwölf Anfragen, habe schließlich dem Bayerischen Rundfunk den Zuschlag erteilt. Wir drehen in Hannover, aber auch in Köln und an anderen Plätzen."

Comeback im Ausland?

Nach seiner Krankheit kämpfte sich Rafati zurück in den Fußball, pfiff die Abschiedsspiele von Steven Cherundolo (August 2014) und Ailton (September 2014). Am 28. März leitet er zudem das Abschiedsspiel von Ex-HSV-Star David Jarolim. "Ich übe für mein Comeback." sagte er lachend. Öfter pfeifen würde er aber schon gerne. "Mein Wunsch ist es immer noch, als Schiedsrichter oder als Mentor im Ausland zu arbeiten. Leider hat sich bislang nix ergeben."

Zurzeit hält Rafati, der insgesamt 84 Bundesliga- und 102 Zweitligapartien geleitet hat, regelmäßig Vorträge in der freien Wirtschaft, u.a. zum Thema "Leistungsdruck, Mobbing, Burn-out."

Fussball Bundesliga Region/National Hannover 96 (Herren)

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