24. November 2018 / 16:55 Uhr

Doping-Skandal bei Real Madrid? Jetzt spricht Sergio Ramos

Doping-Skandal bei Real Madrid? Jetzt spricht Sergio Ramos

Redaktion Sportbuzzer
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Sergio Ramos hat sich nun offiziell zu den Doping-Vorwürfen gegen ihn geäußert.
Sergio Ramos hat sich nun offiziell zu den Doping-Vorwürfen gegen ihn geäußert. © imago/Agencia EFE
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Es war für viele Fans eine schockierende Nachricht: Sergio Ramos soll im Champions-League-Finale 2017 gedopt gewesen sein. Jetzt hat sich der Real-Madrid-Superstar selbst zu Wort gemeldet.

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Sergio Ramos steckt in grioßen Schwierigkeiten: Der Superstar von Real Madrid soll laut Dokumenten der Enthüllungsplattform Football Leaks im Champions-League-Finale 2017 (4:1 gegen Juventus Turin) gedopt gewesen sein. Zudem soll er vor einigen Monaten absichtlich eine Doping-Kontrolle verpasst haben. Doch Sergio Ramos lässt die Vorwürfe, die das Nachrichtenmagazin Der Spiegel und der NDR am Freitag verbreitet hatten, nicht auf sich sitzen.

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Ramos: "Ich werde rechtliche Schritte einleiten"

Ramos setzt sich zur Wehr: "Mir tut das weh. Ich habe mich nie einer Richtlinie widersetzt. In meiner Karriere hatte ich bisher 200 bis 250 Dopingkontrollen", schrieb er in einem offiziellen Statement auf Twitter. Auch gegen Football Leaks schoss Ramos zurück: "Wir wissen ja, was das für ein Portal ist. Man hat uns vor anderthalb Monaten angerufen und mit einer Veröffentlichung gedroht. Wir hatten keine Angst. Ich werde dagegen rechtliche Schritte einleiten, weil das etwas sehr Gravierendes ist, meinem Image zu schaden."

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Was lauten die Vorwürfe gegen Ramos? Ramos soll nach dem Champions-League-Finale 2017 positiv auf ein kortisonhaltiges Präparat getestet worden sein, das nach vorheriger Anmeldung vor einem Wettkampf eingenommen werden darf, im Wettkampf aber nicht erlaubt ist. Ein Eintrag über die vorherige Einnahme soll in dem Protokoll der Dopingkontrolle gefehlt haben. Die Verantwortung dafür habe der Mannschaftsarzt von Real übernommen. Die Europäische Fußball-Union habe den Fall von der Welt-Anti-Dopingagentur WADA prüfen lassen und dann das Verfahren eingestellt, teilte Real Madrid dazu mit.

Ramos: Doping-Kontrolleur "ließ mich duschen"

Die UEFA wies „unbegründete Behauptungen entschieden und kategorisch zurück“, positive Dopingergebnisse verschleiert zu haben. Man habe sowohl die WADA als auch den Weltverband FIFA informiert. „Die WADA selbst hat offiziell bestätigt, dass alles von der UEFA angemessen und in Übereinstimmung mit dem Kodex behandelt wurde“, hieß es. Ramos sagte nun dazu, dass er eine übliche Behandlung des Mannschaftsarztes erhalten habe - und der Vorfall schriftlich mit der UEFA geregelt wurde.

Im zweiten Fall soll Ramos nach einem Spiel in Málaga am 15. April 2018 zu einer Dopingprobe gebeten worden sein, vor dem Test aber trotz der Warnung des Kontrolleurs geduscht haben - ein Verstoß gegen das spanische Anti-Doping-Gesetz. Laut „Spiegel“ habe die AEPSAD auf Anfrage erklärt, dass „das Verfahren keine Anhaltspunkte dafür geliefert hat, dass eine Anti-Doping-Regel verletzt wurde“. Auch hierzu nahm Ramos Stellung: "Die Offiziellen erlaubten es mir, zu duschen, da der Zeitplan des Teams ziemlich knapp war", so die Verteidigung des Real-Stars. Der Offizielle sei ihm dabei nicht von der Seite gewichen - und Ramos habe eine negative Doping-Probe abgegeben - "wie immer", schreibt Ramos nun.

Real Madrid hatte Vorwürfe gegen seinen Kapitän Sergio Ramos im Zusammenhang mit angeblichen Ungereimtheiten bei Dopingkontrollen bereits am Freitagabend zurückgewiesen. „Sergio Ramos hat nie die Dopingkontrollregeln verletzt“, teilte der spanische Rekordmeister mit.

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