Matchwinnerin: Nilla Fischer, die hier das 2:1 köpft, hatte auch zum 1:1 des VfL in Jena getroffen. Matchwinnerin: Nilla Fischer, die hier das 2:1 köpft, hatte auch zum 1:1 des VfL in Jena getroffen. © Imago
Matchwinnerin: Nilla Fischer, die hier das 2:1 köpft, hatte auch zum 1:1 des VfL in Jena getroffen.

Doppelpack von Fischer! VfL-Frauen siegen 2:1 in Jena

Pflichtaufgabe gelöst! Am Sonntag siegte Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg im Nachholspiel beim Tabellenzehnten USV Jena mit 2:1 (0:0). Nach dem 0:1 durch Lucie Vonkova sorgte Mannschaftsführerin Nilla Fischer per Doppelschlag dafür, dass das Team von Trainer Ralf Kellermann an Meister Bayern München vorbei auf Platz zwei zog.

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Es war ein hartes Stück Arbeit, das die Wolfsburgerinnen zu verrichten hatten. Winter-Neuzugang Pernille Harder, die in den Tests gegen Huelva und Arsenal jeweils ein Tor erzielt hatte, gab gestern ihr Pflichtspiel-Debüt.

Es ging auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld munter los, was vor allem an den Gästen aus Wolfsburg lag. Im Minutentakt schossen die Grün-Weißen auf Jenas Tor, doch weder bei Zsanett Jakabfi, noch Tessa Wullaert, Elise Bussaglia, Lara Dickenmann oder Angreiferin Alexandra Popp kam etwas Zählbares heraus. Pech hatte die Ungarin Jakabfi, die früh nach einem Zusammenprall verletzt ausgewechselt werden musste. Danach biss sich Wolfsburg immer wieder in der USV-Abwehr fest.

Und wenige Minuten nach dem Wechsel kam es noch schlimmer. Nachdem Anja Mittag per Kopf das Tor der Gastgeberinnen nur knapp verfehlt hatte, blieb Jenas Sturmspitze im Gegenzug eiskalt, traf zur 1:0-Führung der Hausherrinnen.

Doch die Wolfsburgerinnen waren nur kurz geschockt - und schlugen zurück. Nach einem Freistoß von Wullaert stieg die bei Standards immer mit nach vorn eilende Fischer am höchsten, wuchtete den Ball mit dem Kopf zum hochverdienten Ausgleich in den Kasten von Kathrin Längert.

Damit nicht genug: Nur fünf Minuten später war es wieder die schwedische Nationalspielerin, die nach einer Ecke den Siegtreffer erzielte. Danach hätten noch Harder (70./81.) und die eingewechselte Ewa Pajor das Resultat in die Höhe schrauben können, doch es blieb beim 2:1.

Kellermann war erleichtert: „Wir mussten für diese drei Punkte hart arbeiten, aber haben uns diese verdient!“

dik

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