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Hansa-Trainer Dotchev macht Druck: Erwarte eine Reaktion der Mannschaft

Sönke Fröbe
Klare Ansage an die Mannschaft: Hansa-Trainer Pavel Dotchev (52, l.), hier im Gespräch mit Innenverteidiger Julian Riedel (26). © Lutz Bongarts

Nach dem schwachen Auftritt in Jena kündigt der Hansa-Trainer für das Heimspiel gegen Osnabrück Veränderungen an.

Rostock. Hansas Auftritt in Jena hat Pavel Dotchev sichtbar ins Grübeln gebracht. Welche Schlüsse er aus der bislang schlechtesten Saisonleistung seiner Mannschaft beim 0:1 gegen den Aufsteiger ziehen wird – darüber hat der Trainer am Tag vor dem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück (19.00 Uhr) aber offenbar noch nicht abschließend befunden. „Es wäre nicht verkehrt, wenn ich auch mal Konsequenzen ziehe“, sagte Dotchev gestern und meinte damit personelle Umstellung in dem zuletzt nicht sonderlich erfolgreichen Team. „Ich bin froh, dass die Woche sehr kurz ist und wir schon am Freitag die Möglichkeit haben, eine Reaktion zu zeigen – das erwarte ich von der Mannschaft.“

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Liveticker zum Spiel am Freitag ab 19.00 Uhr im SPORTBUZZER

Er hoffe, dass das Spiel in Jena ein „Ausrutscher“ war, wir haben einfach einen schlechten Tag erwischt, sagte Dotchev, der die Mannschaft am Freitag wohl punktuell umbauen wird. „Ich war von einigen Spielern schon sehr enttäuscht. Wir müssen an der einen oder anderen Stelle korrigieren“, so die vage Ankündigung des Trainers. Personell hat er mit Ausnahme von Stürmer Marcel Ziemer (Kreuzbandriss) alle Optionen. Sogar Flügelflitzer Christopher Quiring wäre nach langer Verletzung wieder einsatzbereit. Allerdings will der Trainer bei dem Ex-Unioner kein Risiko eingehen und ihm noch Zeit geben. Angreifer Tim Väyrynen steht nach abgebrummter Rot-Sperre wieder zur Verfügung.

Vor einer Rückkehr in die Startelf könnte Mounir Bouziane stehen, der in Jena nach langer Verletzungspause zu einem Kurzeinsatz kam. Der Offensivmann hat sich nach auskurierten Leistenproblemen durch gute Trainingsleistungen empfohlen. „Er macht einen sehr guten Eindruck, hat eine positive Ausstrahlung und Feuer“, erklärt Dotchev.

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„Unser Hauptproblem ist, dass wir generell zu wenig Tore schießen“, sagt der Trainer mit Blick auf die magere Ausbeute von elf Toren in zwölf Spielen: „Wir müssen einfach in der Lage sein, in einem Spiel mal mehr als ein Tor zu schießen!“ Bis zur Weihnachtspause muss Dotchev das Problem mit dem vorhandenen Personal angehen, dann wird nachgerüstet. „Wenn im Winter ein guter Stürmer verfügbar und auch finanzierbar ist, werden wir nicht passiv bleiben“, formuliert der Deutsch-Bulgare. Dass der Verein im Sommer auf die schwere Verletzung von Ziemer nicht reagiert hat, habe er voll mitgetragen: „Wenn ich auf einen neuen Stürmer bestanden hätte, hätte der Vorstand mir diesen Wunsch erfüllt. Da bin ich sicher.“

Obwohl seine Mannschaft von den vergangenen sieben Spielen nur eins gewonnen hat, sieht Dotchev Hansa nicht in der Krise: „Wir haben ein schlechtes Spiel gemacht, mehr nicht!“ Gegen den Tabellenvorletzten aus Osnabrück will Hansa den zweiten Heimsieg der Saison einfahren. „Mit 100 Prozent Leistung und Leidenschaft können wir das Spiel gewinnen“, ist Dotchev überzeugt.

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