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© Bernd Wüstneck/archiv

Dotchev will mit Hansa diese Woche vier Punkte holen

Dienstagabend muss der Drittligist bei Rot-Weiß Erfurt ran

Vier Zähler hat der FC Hansa Rostock aus den ersten beiden Drittliga-Spielen der Saison bereits geholt. Eine Bilanz, mit der Trainer Pavel Dotchev sehr zufrieden ist. Wenn es nach dem Willen des 51-Jährigen geht, kann es gern so weiterlaufen: „Es ist ein guter Plan, aus den nächsten beiden Spielen weitere vier Punkte holen zu wollen.“

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Dienstagabend  sind die Hanseaten beim FC Rot-Weiß Erfurt zu Gast (Anstoß 19.00 Uhr). Nach der Busreise und einer Übernachtung wird es dort noch eine Trainingseinheit geben. Das Montags-Training nutzten die Rostocker zur Regeneration. Bei Sonnenschein gab am Vormittag ein paar Dehnungsübungen und Spiele mit Ball im kleinen Kreis.

Dotchev würde in der englischen Woche – nach dem Spiel in Erfurt haben die Rostocker bereits am Sonnabend gegen Aufsteiger Meppen ihr nächstes Heimspiel – gern mit den Kräften seiner Spieler haushalten. Doch
angesichts der angespannten Personalsituation ist das keine leichte Aufgabe: „Ich werde mir personell etwas einfallen lassen müssen. Mir geht vieles durch den Kopf, aber ich habe mich noch nicht entschieden“, sagte der Coach. Namen der Spieler seiner Startelf wollte er deshalb – und sicher auch aus taktischen Erwägungen heraus – gestern nicht preisgeben. Nur soviel ist sicher: „Wir fahren aber nicht nach Erfurt, um dort Dienst nach Vorschrift zu machen. Wir wollen dort punkten, müssen aber bereit sein, dafür an die Grenze zu gehen.“

Allerdings hat Dotchev auch gar keine großen Alternativen, Veränderungen im Team vorzunehmen. Denn mit Rechtsverteidiger Vladimir Rankovic, Willi Evseev, Tommy Grupe und Christopher Quiring sind derzeit vier
potenzielle Stammspieler verletzt.

Ob Joshua Nadeau bis zum Duell mit den Thüringern wieder einsatzbereit ist, wusste Dotchev gestern noch nicht. Der 22-jährige Franzose, der zuletzt rechts in der Viererkette einsprang, hat am Sonnabend im Duell mit einem Großaspacher (0:0) einen Pressschlag abbekommen.

Im Gegensatz zu den Hanseaten ist der Erfolgsdruck bei den Erfurtern bereits sehr groß. Mit nur einem Punkt ist das Team den eigenen Ansprüchen bislang nicht gerecht geworden. Dotchev meint, es sei keine Schande, dass Erfurt gegen Münster nur einen Zähler geholt und gegen Magdeburg auswärts mit 0:3 verloren hat. „Dass sie nur einen Punkt haben heißt nicht, dass sie so schlecht sind. Es ist viel zu früh, um daraus Schlüsse zu ziehen. Aber einen kleinen psychologischen Vorteil haben wir schon“, meint der Trainer, der die Profis  des Thüringer Traditionsklubs von 2005 bis 2008 betreute.

Zeit, selbst ein wenig zu regenerieren, bleibt Dotchev derzeit nicht. „Ich war seit vier Wochen nicht Zuhause bei meiner Frau. Ich habe sehr viel zu tun, führe jeden Tag viele Gespräche. Aber das ist überhaupt kein Problem. Vielleicht schaffe ich es nach dem Spiel gegen Meppen.“

So könnte Hansa spielen:

Hansa Rostock: Blaswich - Nadeau, Hüsing, Riedel, Holthaus – Henning –Wannenwetsch, Bischoff, Owusu, Bouziane – Benyamina

Für das dritte Saisonspiel werden wir euch wieder mir einem Liveticker versorgen. oz-sportbuzzer.de

Region/Mecklenburg Vorpommern 3. Liga F.C. Hansa Rostock (Herren) Rot-Weiß Erfurt (Herren) FC Hansa Rostock FC Rot-Weiß Erfurt
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