10. März 2018 / 08:44 Uhr

Dotchevs Problem-Position: Wer macht bei Hansa heute den Hilßner?

Dotchevs Problem-Position: Wer macht bei Hansa heute den Hilßner?

Sönke Fröbe
<b>Sturm - Mounir Bouziane:</b> Hat noch Vertrag bis zum <b>30. Juni 2019.</b>
Mounir Bouziane stand gegen Zwickau in der Startelf - auch heute gegen Paderborn? © Lutz Bongarts
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Gegen Tabellenführer Paderborn sucht der Trainer von Hansa Rostock nach einer Lösung für die Außenbahn / Warum Quiring schlechte Karten und Alibaz keine Chance hat.

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Rostock. Für Christopher Quiring sind es bittere Tage. Und das nicht nur, weil Hansa in der englischen Woche bisher nur einen Punkt geholt und damit im Aufstiegsrennen an Boden verloren hat. Der 27-jährige Rechtsaußen, der in 130 Zweitliga-Spielen für Union Berlin aufgelaufen und damit einer der erfahrensten Rostocker Profis ist, hat einen schweren Stand bei Pavel Dotchev. Obwohl seine Lieblingsposition seit dem verletzungsbedingten Ausfall von Marcel Hilßner (Kreuzbandriss) vakant ist, ist Quiring beim Trainer nicht erste Wahl.

Für den gebürtigen Berliner ist seine zweite Saison bei Hansa bisher völlig verkorkst. Nach langer Verletzungspause wurde der Flügelflitzer erst am 15. Spieltag erstmals eingewechselt. Nur sieben Einsätze stehen seitdem in seiner Bilanz – keiner davon über die volle Distanz. In Zwickau durfte Quiring am Mittwoch immerhin wieder mal als Einwechsler ran – wie auch fünf Tage zuvor in Bremen. Überzeugen konnte er seinen Trainer einmal mehr nicht. „Mir hat er nicht so gut gefallen, dass ich sage: Mensch, der hat sich gut eingeschaltet!“, lautet das wenig schmeichelhafte Urteil von Dotchev, der in Bremen und gegen Magdeburg Pascal Breier auf Rechtsaußen den Vorzug gab. In Zwickau entschied er sich für Mounir Bouziane. Dieser habe es „ganz ordentlich gemacht, aber das Gelbe vom Ei war das nicht“, meinte der Coach. Nach 60 Minuten sei Bouziane ausgepowert gewesen. „Er ist für das Spiel gegen Paderborn eine Option, genauso wie Christopher Quiring.“

So könnte die Start-Elf des FC Hansa gegen den SC Paderborn aussehen

Janis Blaswich: War gegen den Schuss von Kiomourtzoglou machtlos. Ansonsten in der ersten Halbzeit und auch nach dem Seitenwechsel sehr wenig beschäftigt. Rettete den Punkt in der Schlussphase. Note: 2 Zur Galerie
Janis Blaswich: War gegen den Schuss von Kiomourtzoglou machtlos. Ansonsten in der ersten Halbzeit und auch nach dem Seitenwechsel sehr wenig beschäftigt. Rettete den Punkt in der Schlussphase. Note: 2 ©
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Aus dem Rennen um einen Platz in der ersten Elf ist dagegen Selcuk Alibaz, zumindest vorerst. „Mit ihm bin ich momentan nicht zufrieden. Er hat ein bisschen nachgelassen, ist hinten dran und kommt derzeit nicht infrage“, erklärt der Trainer vor dem Duell gegen seinen Ex-Verein, der ihn zum Paderborner „Jahrhundert-Trainer“ wählte.

„Es ist ein wichtiges Spiel für beide Mannschaften, beide brauchen Punkte“, sagt Dotchev. Hansa wartet seit zwei Spielen auf einen Dreier, Paderborn ist sogar seit vier Partien sieglos. „Ein intensives Spiel“ erwartet deshalb Verteidiger Oliver Hüsing: „Paderborn spielt Vollgasfußball, wir spielen Vollgasfußball.“ Für Stürmer Pascal Breier ist das Duell gegen die vom Rostocker Steffen Baumgart trainierten Ostwestfalen ein „Sechs-Punkte-Spiel, bei dem alles offen ist“. Bei einer weiteren Niederlage könnten die Rostocker Aufstiegsträume allerdings bereits ausgeträumt sein.

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Vor einer Rückkehr in den 18er-Kader steht nach überstandenen Oberschenkelproblemen Amaury Bischoff. Ein Startelfeinsatz des Kapitäns ist aber unwahrscheinlich. „Er hilft uns nur, wenn er bei 100 Prozent ist, und da bin ich mir nicht sicher“, sagt Dotchev.

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