31. Oktober 2018 / 22:51 Uhr

Schalke-Stürmer Mark Uth ehrlich: "Ich wusste nicht, dass ich schon Gelb hatte"

Schalke-Stürmer Mark Uth ehrlich: "Ich wusste nicht, dass ich schon Gelb hatte"

Redaktion Sportbuzzer
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Mark Uth hat den FC Schalke im DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Köln in die nächste Runde geschossen.
Mark Uth hat den FC Schalke im DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Köln in die nächste Runde geschossen. © 2018 Getty Images
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Der FC Schalke 04 hat sich in der zweiten Runde des DFB-Pokal nach Elfmeterschießen gegen den 1. FC Köln durchgesetzt. Nationalstürmer Mark Uth besorgte den entscheidenen Treffer vom Punkt und äußerte sich nach Abpfiff zu einer kritischen Szene sehr ehrlich.

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Doppeltes Elfmeter-Glück und der glänzende Torhüter Alexander Nübel haben den FC Schalke 04 vor einem überraschenden Pokal-Aus bewahrt. Trotz eines 0:1-Rückstands bis zur 88. Minute gewann der Vize-Meister in der 2. Runde des DFB-Pokals noch mit 6:5 (1:1, 0:1) im Elfmeterschießen beim Zweitliga-Tabellenführer 1. FC Köln und zog ins Achtelfinale ein. Ein Handelfmeter von Nabil Bentaleb und somit das erste Pflichtspiel-Tor nach 395 Minuten hatte Schalke in die torlose Verlängerung gerettet. Im Shoot-out besiegelte der gebürtige Kölner Mark Uth mit seinem verwandelten Elfmeter den Achtelfinal-Einzug. Beide Torhüter hatten zuvor je einen Elfer pariert.

Matchwinner Uth ehrlich: "Da kann man Gelb-Rot geben"

„Ich fühle mich gut“, sagte Uth nach dem Spiel. „Es war wichtig, dass wir weitergekommen sind. Das nehmen wir mit in die Bundesliga.“ In der Verlängerung hatte der spätere Siegtorschütze Glück gehabt, dass er nach einem Handspiel nicht die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. „Ich wusste nicht, dass ich schon Gelb hatte“, sagte er. „Aber es war ein Handspiel, da kann man schon mal Gelb-Rot geben.“

Kölns Cordoba mit der Führung

Die Kölner waren ausgerechnet durch Jhon Córdoba in Führung gegangen (43.) und durften lange vom vierten Sieg im vierten Pokal-Heimspiel gegen die Gelsenkirchener träumen. Der für 17 Millionen Euro als Nachfolger von Anthony Modeste aus Mainz geholte Kolumbianer, der in der Abstiegs-Saison ohne Bundesliga-Tor geblieben war, hatte überraschend Torjäger Simon Terodde ersetzt.

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Die Kölner, die es aus der 2. Liga als Favorit gewohnt sind, das Spiel zu machen, versteckten sich auch gegen den Champions-League-Teilnehmer von Beginn an nicht. Die Rheinländer suchten aus der defensiven Ordnung heraus immer wieder den Weg nach vorne. Dominick Drexler hatte nach unfreiwilliger Vorarbeit von Schalkes Salif Sané die erste Chance der Partie, scheiterte jedoch an Alexander Nübel (20.). Der Schalker Keeper vertrat auch im Pokal wieder Kapitän Ralf Fährmann, der nach seiner Adduktorenverletzung noch nicht wieder ganz fit ist.

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Die Gäste brauchten bis zur 25. Minute, ehe sie erstmals halbwegs gefährlich in die Nähe des Kölner Tores kamen. Amine Harits Schuss stellte FC-Torwart Timo Horn aber nicht vor Probleme. Gefährlicher waren da die Gastgeber: Marcel Risse scheiterte mit Freistößen einmal an Nübel (30.) und einmal am Außennetz (39.), ehe der FC kurz vor der Pause verdient in Führung ging. Drexler legte am Strafraum quer, Córdoba schoss und Sané fälschte den Ball unhaltbar für Nübel ins Tor ab.

Schalke rettet sich in Verlängerung - Uth mit der Erlösung

Wer nach dem Seitenwechsel nun mit anrennenden Schalkern gerechnet hatte, sah sich getäuscht. Dem Revierclub fiel in der Offensive wenig ein. Ein harmloser Kopfball von Naldo nach einer Ecke (58.), ein zu unplatzierter Freistoß des Brasilianers (69.), das war's bis zur Schlussphase. Dann zeigte Schiedsrichter Harm Osmers zu einer Zeit, als Schalke wegen einer Verletzung von Hamza Mendyl für einige Minuten nur zu zehnt spielte, nach einem Handspiel von Kölns Rafael Czichos auf den Elfmeterpunkt. Der eingewechselte Nabil Bentaleb verwandelte sicher und brachte sein Team in die Verlängerung. Dort gelang keiner Mannschaft der Lucky-Punch, sodass die besseren Nerven aus elf Metern die Entscheidung bringen mussten. Mark Uth erlöste die Schalker mit seinem entscheidenen Elfmeter.

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