12. Februar 2019 / 17:54 Uhr

Drei chaotische Minuten bringen TSV Barsinghausen um den Lohn

Drei chaotische Minuten bringen TSV Barsinghausen um den Lohn

Matthias Abromeit
Barsinghausens Paul Yvan Bissai Nguimouth (vorn) umkurvt Wolfenbüttels Julien Dietrichs.
Barsinghausens Paul Yvan Bissai Nguimouth (vorn) umkurvt Wolfenbüttels Julien Dietrichs. © Mirko Haendel
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Der TSV Barsinghausen ist dicht dran gewesen. Doch am Ende blieb die Überraschung in der Oberliga aus. Mit 71:81 zog der Abstiegskandidat vom Deister beim Tabellenführer MTV/BG Wolfenbüttel II den Kürzeren.

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Selbst durch die Ausfälle von Lars Hecht und Timon Gerken, die sich im Training eine Rippenprellung beziehungsweise einen Bänderriss im Fuß zugezogen hatten, ließ sich der TSV nicht aus der Ruhe bringen. Auch nicht durch Wolfenbüttels Herod Slawomir, der seine Farben mit 21 seiner insgesamt 33 Punkte in der ersten Hälfte im Rennen hielt. „Wir waren das spielerisch bessere Team“, sagte TSV-Center Timo Raum.

Unter dem Korb dominant

Auf der Anzeigetafel machte sich der Vorteil der Calenberger aber erst nach dem Wechsel bemerkbar. Einen Acht-Punkte-Rückstand wandelten Raum und seine Teamkollegen in eine 56:54-Führung um. „Besonders unter dem Korb haben wir das Spiel dominiert“, sagte er. Sieben Minuten vor dem Ende lag der TSV mit 62:56 in Front und war auf dem besten Weg, den Coup gegen den Spitzenreiter zu landen.

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Viermal in Folge verdaddelt

„Doch wir haben kurz danach viermal in Folge den Ball im Vortrag einfach verdaddelt“, ärgerte sich Raum. Diese Chance ließen sich die Wolfenbütteler nicht nehmen. „Da haben wir die BG wieder ins Rennen gebracht und uns in drei völlig chaotischen Minuten um den Sieg gebracht“, sagte der Sprecher.

"Bei uns hat keiner Lust auf den Abstieg"

Durch den Sieg des SC Weende bei Schlusslicht Linden Dudes rutschten die Barsinghäuser wieder hinter die Weender auf den vorletzten Rang und damit einen Abstiegsplatz ab. „Aber bei uns hat keiner Lust auf den Abstieg. Es kommen noch vier Spiele und da werden wir schon noch Punkte holen. Nur müssen wir auch mal gegen die unteren Teams so gut spielen wie jetzt gegen Wolfenbüttel“, sagte Raum.

TSV Barsinghausen: Sirowi (19), Schulz (19), Raum (16), Nguimouth (6), Ekpang Dati (6), Sehm (2), Rokohl (2), Burhanau (1).

Hannover United hat auf dem Weg in die Play-offs eine wichtige Etappe gemeistert. Das Team bezwang den BSC Rollers Zwickau mit 71:61 (40:41).

Hannover United hat auf dem Weg in die Play-offs eine wichtige Etappe gemeistert. Das Team bezwang den BSC Rollers Zwickau mit 71:61 (40:41). Zur Galerie
Hannover United hat auf dem Weg in die Play-offs eine wichtige Etappe gemeistert. Das Team bezwang den BSC Rollers Zwickau mit 71:61 (40:41). ©
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