SVB-Spielmacher Bilal Cubukcu (r.) im Duell mit dem gebürtigen Berliner Maximilian Philipp. © Benjamin Feller

Drei Standardtore besiegeln Erstrunden-Aus des SVB im DFB-Pokal

DFB-Pokal: Regionalligist SV Babelsberg 03 unterliegt dem Bundesliga-Aufsteiger aus Freiburg deutlich mit 0:4.

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

„Wir sind nicht enttäuscht, sondern froh, dass wir hier zeigen konnten, dass wir in der Regionalliga spielen, aber eigentlich mehr wollen“, erklärte Cem Efe am Samstagabend nach der 0:4 (0:2)-Pleite seines SV Babelsberg 03 gegen den Bundesliga-Aufsteiger SC Freiburg in der ersten Hauptrunde des Fußball-DFB-Pokals. „Ein Tor hätten sich die Jungs meiner Meinung nach verdient“, zollte der Trainer dem Gastgeber seinen Respekt.

Diesen hatten sich die Mannen um Kapitän Philip Saalbach auch verdient. 6341 Zuschauer im Karl-Liebknecht-Stadion sahen eine ausgeglichene Anfangsphase, in der die Babelsberger durch Andis Shala (5. Minute) und Erdal Akdari (16.) die ersten Torannäherungen zu verzeichnen hatten. Gerade als die Kiezkicker den Respekt vor dem spielstarken Bundesliga-Aufsteiger aus dem Breisgau ablegten, folgte der Nackenschlag. Kevin Otremba, der im Tor den Vorzug vor Marvin Gladrow erhielt, vertändelte den Ball leichtfertig und brachte dann SC-Angreifer Florian Niederlechner überhastet zu Fall. Nach kurzen Diskussionen gab es den berechtigten Elfmeter, den Vincenzo Grifo sicher verwandelte (20.). Grifo war dann auch an der Vorentscheidung maßgeblich beteiligt, als er mit einem Eckball den Kopf von Janik Haberer fand, der gekonnt ins lange Eck des Babelsberger Gehäuses einnickte (40.). „Dann gehst du mit einem 0:2 in die Pause und bist natürlich schon geknickt. Wir haben uns aber geschworen, dann noch einmal alles reinzuwerfen“, berichtete SVB-Coach Efe von der Halbzeitansprache mit seinem Team.

Philip Saalbach: "Riesenerlebnis"

Der Wille und Mut waren den Babelsbergern anzusehen. Klare Torchancen konnte sich die Mannschaft gegen den Erstligisten aber dennoch nicht erspielen. Dann sorgte Zauberfuß Grifo, der in der vergangenen Zweitliga-Saison sechs direkte Freistoßtreffer erzielte, für die Entscheidung. Aus rund 24 Metern trat der Freiburger nach einer guten Stunde zum Standard an den Ball und zirkelte die Kugel über die Abwehrmauer in die linke Ecke, ohne dass Otremba eine Abwehrchance blieb (63.). „Das  hat uns dann den Zahn gezogen“, gab Efe später zu. In der Folge spielte der Gast die Partie souverän runter und erzielte durch einen Abstauber von Niederlechner (zuvor parierte Otremba gegen den Ex-Cottbuser Maximilian Philipp) den 4:0-Endstand, der auch in dieser Höhe in Ordnung ging.

„Wir wussten, dass aufgrund der taktischen Umstellung ein schwieriges Spiel und auch ein Gegner mit viel Wucht und Euphorie auf uns zukommmen“, erklärte Freiburgs Trainer Christian Streich nach dem Einzug in die zweite Runde. „Die Mannschaft hat die Umstellung in der Defensive gut angenommen, wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht und verdient gewonnen, auch wenn man aus diesem Spiel sicher nicht sehr viele Schlüsse im Hinblick auf die Bundesligasaison ziehen kann.“ Die Babelsberger Akteure konnten trotz der letztlich klaren Niederlage auf einen gelungenen Tag zurückblicken. „Das war natürlich für uns alle – jeden einzelnen Spieler, den Verein, die Fans – ein Riesenerlebnis. Es hat vor dieser geilen Kulisse auf jeden Fall viel Spaß gemacht“, befand Philip Saalbach nach der Partie. „In den ersten 20 Minuten haben wir es sehr gut gemacht. Dann kommt die dumme Szene zum Elfmeter und kurz vor der Pause ein Eckball, bei dem wir nicht wach sind. Dann wird es gegen einen Bundesligisten schwer.“

SVB am Dienstag in Kolkwitz gefordert

  • Bereits am Dienstag steht für den SV Babelsberg 03 das nächste Pokalspiel auf dem Programm.
  • Um 17.30 Uhr gastiert das Team von Trainer Cem Efe in der ersten Hauptrunde des Landespokals als Titelverteidiger beim Kolkwitzer SV.
  • Der Gastgeber geht in der Landesliga Süd auf Torejagd und unterlag am ersten Spieltag dem Brandenburgliga-Absteiger VfB Hohenleipisch.
  • Vor 129 Zuschauern auf dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz in Kolkwitz stand am Ende ein 2:3 auf der Anzeigetafel.
  • „Für uns zählt nur das Weiterkommen“, gab SVB-Kapitän Philip Saalbach am Samstag die Marschroute aus.
  • Die Zweitrunden-Duelle des Landespokals werden bereits Montagnachmittag (16 Uhr) von Turbines Bundesliga-Spielerin Felicitas Rauch gezogen.
  • DFB-Pokal: Babelsberg 03 unterliegt dem SC Freiburg

    SV Babelsberg 03 SC Freiburg Fussball DFB-Pokal Region/Brandenburg Sport-Club Freiburg (Herren) SV Babelsberg 03 (Herren)

    KOMMENTIEREN

    Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

    Mehr Fußball aus der Region

    Mehr Fußball vom Sportbuzzer

    KOMMENTARE

    Anzeige