12. Januar 2019 / 09:11 Uhr

Dresdner Eislöwen feiern Sieg gegen ESV Kaufbeuren

Dresdner Eislöwen feiern Sieg gegen ESV Kaufbeuren

Astrid Hofmann
Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier erziehlt das 2:0.
Eislöwen-Kapitän Thomas Pielmeier erziehlt das 2:0. © Steffen Manig
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Die Dresdner Eislöwen haben am Freitagabend den ESV Kaufbeuren mit 6:3 (3:1,1:2, 2:0) geschlagen. „Es war wichtig, dass wir die Punkte in Dresden behalten haben“, sagte Coach Bradley Gratton. 

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Dresden. Die Dresdner Eislöwen sind in der DEL 2 weiter im Aufwind. In einer rassigen Partie setzten sich die Schützlinge von Bradley Gratton am Freitag vor 2168 Zuschauern gegen den ESV Kaufbeuren mit 6:3 (3:1, 1:2, 2:0) durch. Damit landeten die Elbestädter den dritten Sieg in Folge und können mit viel Selbstvertrauen am Sonntag nach Deggendorf reisen.

Die Eislöwen zeigten von Beginn an die Zähne, erarbeiteten sich gleich erste Chancen. Es ging schnell hin und her und auch die Joker kamen zu guten Möglichkeiten. Doch nach einem Fehler in den Dresdner Reihen markierte Sami Blomqvist in der 13. Minute die 1:0-Führung für Kaufbeuren. Die Antwort der Hausherren folgte jedoch postwendend. Mit einem schnellen Spielzug überwanden die Blau-Weißen die neutrale Zone, Steven Rupprich bediente den auf der rechten Seite mitgelaufenen Dennis Palka und der ließ sich nicht zweimal bitten, markierte nur 40 Sekunden später den 1:1-Ausgleich

DURCHKLICKEN: Die Fotos vom Heimsieg der Dresdner Eislöwen über den ESV Kaufbeuren

Die Eislöwen Fans beobachten, wie sich die Teams auf dem Eis warm machen. Zur Galerie
Die Eislöwen Fans beobachten, wie sich die Teams auf dem Eis warm machen. © Steffen Manig
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Die Gratton-Schützlinge blieben am Drücker. Als Daniel Oppolzer die erste Strafe im Spiel kassiert hatte, traf Harrison Reed zwar erst nur das Gestänge, doch beim zweiten Schussversuch ließ Vajs den Puck prallen und Thomas Pielmeier konnte zum 2:1 (15.) einnetzen. Nur drei Minuten darauf hatte Marco Eisenhut einen Schuss von Branden Gracel pariert und mit einem schnellen Konter über Niklas Postel vollendete Dennis Palka einen schönen Sololauf mit dem 3:1 (18.).

Doch der Tabellenvierte gab sich noch längst nicht geschlagen, schaffte durch Steven Billich den 2:3-Anschluss (24.). Als jedoch Max Schmidle dann eine Strafe zog, nutzte René Kramer das Überzahlspiel, um die Führung auf 4:2 (34.) auszubauen. Einmal schlugen die Joker noch zurück, kamen durch Philipp de Paly auf 3:4 (40.) heran. Alles war wieder offen. Allerdings sorgte Nick Huard gleich zu Beginn des Schlussdrittels mit dem Treffer zum 5:3 (43.) für die Vorentscheidung zugunsten der Dresdner Eislöwen. Martin Davidek setzte mit einem Treffer ins leere Tor den umjubelten Schlusspunkt.

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Bradley Gratton, der Chefcoach der Dresdner Eislöwen, zeigte sich zufrieden: „Wir haben über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht. Marco Eisenhut war heute wieder sehr gut aufgelegt, war bei vielen Schüssen zur Stelle. Unser Powerplay hat heute gut funktioniert. Aber wir haben auch Fehler gemacht, die Kaufbeuren wieder die Chancen eröffnet haben. Zum Glück war Marco Eisenhut heute zur Stelle. Doch wir dürfen uns nicht immer darauf verlassen. Wir brauchen die Punkte und es ist wichtig, dass wir sie heute in Dresden behalten haben.“

Anders Coach Andreas Brockmann aus Kaufbeuren: „Das erste Drittel haben wir komplett verschlafen, sind zu Recht in Rückstand geraten. Im zweiten Drittel haben wir viel besser agiert, verdient das 3:2 erzielt. Wir hatten danach gute Chancen, doch zur Zeit läuft einfach einiges gegen uns. Im letzten Drittel haben wir nochmal alles probiert, aber bei der Anzahl von Gegentoren ist es schwer noch ein Spiel zu gewinnen. Uns fehlen aktuell wichtige Spieler. In der Defensive müssen wir wieder zu alter Stärke zurückfinden. Die Saison ist noch lang.“

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