10. Februar 2019 / 21:13 Uhr

Dresdner Eislöwen kassieren Klatsche in Crimmitschau

Dresdner Eislöwen kassieren Klatsche in Crimmitschau

Astrid Hofmann
Die Dresder Eislöwen erleben erneut ein Debakel gegen die Eispiraten Crimmitschau. 
Die Dresder Eislöwen erleben erneut ein Debakel gegen die Eispiraten Crimmitschau.  © © Thomas Heide
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Zum zweiten Mal in dieser Saison müssen die Dresdner Eislöwen gegen die Eispiraten Crimmitschau eine katastrophale Niederlage einstecken. Im Sahnpark erleiden die Elbestädter eine 1:6-Pleite.

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Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben sich zum zweiten Mal in dieser Saison bei den Eispiraten Crimmitschau blamiert. Die Elbestädter verloren vor 3601 Zuschauern im Sahnpark nach katastrophaler Vorstellung deutlich mit 1:6 (0:3, 0:1, 1:2). Schon Ende November hatten sie an gleicher Stelle mit 4:11 verloren. Damit zogen die Eispiraten, die unter ihrem neuen Trainer Danny Naud ein Sechs-Punkte-Wochenende feierten, an den Eislöwen vorbei. Trainer Bradley Gratton hatte nach dem neuerlichen Debakel nicht viel zu sagen: „Wir waren nicht hungrig genug. Das war zu wenig, dabei brauchen wir die Punkte.“ Kapitän Thomas Pielmeier gestand ebenfalls: „Crimmitschau war bissiger, hat uns zu Strafen gezwungen und dann die Überzahl super ausgenutzt. Wir dürfen aber jetzt nicht den Kopf verlieren und in Panik verfallen“, fügte er noch an.

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Die Eispiraten Crimmitschau haben es einfach drauf im Sachsenderby. Bereits zum zweiten Mal in der laufenden Saison fertigten sie die Dresdner Eislöwen auf heimischem Eis deutlich ab. Zur Galerie
Die Eispiraten Crimmitschau haben es einfach drauf im Sachsenderby. Bereits zum zweiten Mal in der laufenden Saison fertigten sie die Dresdner Eislöwen auf heimischem Eis deutlich ab. © Mario Jahn
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Schon nach dem knappen Sieg am Freitag gegen Bayreuth hatte Bradley Gratton deutlich gemacht: „Ich bin ehrlich, Bayreuth hätte durchaus einen Sieg mitnehmen können. Marco Eisenhut hat uns im Spiel gehalten, aber die Partie hat gezeigt, warum wir in der Tabelle dort stehen, wo wir stehen. Wir benötigen zu viele Chancen, halten uns nicht immer an unsere Spielvorgabe. Wir hatten Glück, das habe ich den Jungs auch in der Kabine gesagt.“ Doch seine Worte sind wohl schnell verhallt, wie sich gestern zeigte.

0:2 nach vier Minuten

Denn seine Schützlinge legten einen kompletten Fehlstart in dieses Derby hin. Nach nur wenigen Sekunden kassierte René Kramer die erste Strafe im Spiel. Die Eispiraten kamen schnell in die Powerplay-Formation und nach dem ersten Lattentreffer schlug es auch dann schon bei Keeper Marco Eisenhut ein. Goldhelm Rob Flick beförderte die Scheibe durch die Schoner des Eislöwen-Goalies in die Maschen zum 1:0 (2.). Zwei Minuten später schlief die blau-weiße Defensivabteilung und so konnte Adrian Grygiel, der völlig frei vorm Dresdner Gehäuse stand, den Pass von Julian Talbot verwerten und zum 2:0 (4.) einschieben. Zur ersten echten Torchance kamen die Gäste dann erst in der 8. Minute, doch Jordan Knackstedt scheiterte an Brett Kilar im Eispiraten-Kasten. Als Kapitän Thomas Pielmeier die nächste Strafe zog, dauerte es nicht lange, schon klingelte es erneut bei Eisenhut. Carl Hudson zog von der blauen Linie ab und Christian Hilbrich verlängerte, baute damit den Vorsprung auf 3:0 (13.) aus. Zwar kamen die Elbestädter anschließend noch zu einigen Chancen, konnten diese aber selbst in Überzahl und trotz zahlreicher Schüsse nicht verwerten. So ging es mit dem deutlichen Rückstand in die Kabine.

Viel besser hätte sich der neue Eispiraten-Trainer Danny Naud seine Heimpremiere im Sahnpark nicht vorstellen können! Der Spielbericht zum 6:1-Derbysieg kommt hier ➡ bit.ly/2USLJpx

Gepostet von Eispiraten Crimmitschau am Sonntag, 10. Februar 2019

Fünf Treffer in Überzahl

Auch im zweiten Abschnitt besserte sich das Bild aus Sicht der Gäste nicht. Sie wirkten ideen- und planlos, gewannen zu wenige Zweikämpfe und leisteten sich so manches Fehlabspiel. Ein wirkliches Aufbäumen war dabei nicht zu erkennen, es fehlten Leidenschaft, Kämpferherz und Willen. Als dann vier Minuten vor der zweiten Pausensirene Steve Hanusch gleich eine doppelte Strafe zog, fackelten die Crimmitschauer nicht lange. Nur wenige Sekunden nach beginn des Überzahlspiels zog Julian Talbot ab und Dominic Walsh fälschte den Puck unhaltbar für Marco Eisenhut ab, markierte damit das 4:0 (36.). Kurz vor der Sirene hatte Vincent Schlenker schon das 5:0 auf dem Schläger, der Ex-Eislöwe scheiterte jedoch mit seinem Schuss an Dresdner Keeper.

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Die endgültige Entscheidung fiel gleich zu Beginn des Schlussdrittels. Erneut in Überzahl schlugen die Eispiraten eiskalt zu – Carl Hudson netzte mit einem Schlagschuss zum 5:0 (41.) ein. Zwei Minuten darauf gab es dann einen Wechsel im Dresdner Gehäuse. Sebastian Stefaniszin löste Marco Eisenhut, an dem es allerdings nicht gelegen hatte, im Gehäuse ab. Als die Eislöwen kurz darauf in Überzahl agierten, gelang Timo Walther zumindest der Ehrentreffer, der auch per Video bestätigt wurde. Den Schlusspunkt aber setzte Christian Hilbrich mit dem 6:1 (56.) und damit dem nunmehr fünften Powerplay-Tor der Gastgeber in dieser Partie.

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