30. August 2018 / 09:54 Uhr

Dresdner SC muss eventuell länger auf Nationalspielerinnen verzichten

Dresdner SC muss eventuell länger auf Nationalspielerinnen verzichten

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Die DSC-Volleyballerinnen Sasa Planinsec (l.) und Piia Korhonen könnten bei dem Heimspiel gegen Wiesbaden fehlen.
Die DSC-Volleyballerinnen Sasa Planinsec (l.) und Piia Korhonen könnten bei dem Heimspiel gegen Wiesbaden fehlen. © c by Matthias Rietschel
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Bei dem wichtigen Heimspiel  am 30. Dezember gegen Wiesbaden könnten Sasa Planinsec, Maria Segura und Piia Korhonen in der Mannschaft der DSC Volleyballerinnen fehlen.

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Dresden. Für die Verantwortlichen der DSC-Volleyballerinnen hält dieser Sommer besonders viele – eher unliebsame – Überraschungen bereit. Noch immer hat der fünfmalige deutsche Meister keine Planungssicherheit, was die Heimspiele nach Ende November angeht, weil Brandschutz-Probleme im Hallendach der Margon-Arena aufgetaucht waren. Das Gutachten dazu soll erst Ende Oktober fertig sein. Daher planen die DSC-Damen für den schlimmsten Fall, dass ein Umzug in eine andere Halle notwendig würde, doppelt. „Beim Verkauf unserer Jahreskarten können sich die Fans parallel zu ihrem Sitzplatz in der Margon-Arena auch einen in der Ballsport-Arena aussuchen, weil wir das dann später nicht mehr regeln könnten“, erklärt Geschäftsführerin Sandra Zimmermann die Schwierigkeit.

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Und die nächste Hürde ist in Sicht. Zwar war die Freude darüber groß, dass es Mittelblockerin Sasa Planinsec mit der slowenischen und Neuzugang Maria Segura Pallares mit der spanischen Nationalmannschaft in die letzte Qualifikationsrunde für die Europameisterschaft 2019 geschafft haben, doch das hat einen Pferdefuß: Die Qualifikationsrunde wurde vom europäischen Verband CEV kurzfristig verlegt und findet nun nicht am zweiten Januar-Wochenende, sondern bereits ab 5. Januar statt. „Die Regularien schreiben vor, dass wir die betreffenden Spielerinnen zehn Tage vorher freistellen müssen. Neben Sasa und Maria beträfe das auch noch Piia Korhonen, die mit der finnischen Auswahl ebenfalls im Einsatz ist. Damit müssten wir auf alle drei Mädels ab 26. Dezember verzichten“, erläutert die Geschäftsführerin. Beim ursprünglichen Zeitplan der CEV hätten die Athletinnen beim Heimspiel am 12. Januar gegen den VCO Berlin gefehlt. „Das hätten wir wahrscheinlich in Kauf genommen“, betont Zimmermann.

Nun aber müsste das wichtige Heimspiel am 30. Dezember gegen Wiesbaden ohne das Trio über die Bühne gehen. „Wir sind jetzt dabei, verschiedene Varianten abzuchecken. So verhandeln wir derzeit mit den Verbänden, dass wir gemeinsam mit den Spielerinnen eine Lösung finden, dass sie bis einschließlich 30. Dezember bei uns bleiben. Eine weitere Variante wäre eine Spielverlegung“, fügt Zimmermann an.

Derweil ackert Piia Korhonen mit den Physiotherapeuten in der Reha, um wieder fit zu werden. Die Diagonalangreiferin hatte sich bei der Nationalmannschaft eine Fußgelenksverletzung zugezogen. „Wie lange es dauert, bis sie wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, ist noch nicht konkret zu sagen“, kann Sandra Zimmermann noch keine genaue Prognose abgeben.

Von Astrid Hofmann

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