05. Dezember 2018 / 22:17 Uhr

Dresdner SC unterliegt Busto Arsizio im CEV-Cup mit 0:3

Dresdner SC unterliegt Busto Arsizio im CEV-Cup mit 0:3

Astrid Hofmann
Die Dresdnerinnen hatten am Mitwochabend in eigener Halle gegen Busto Arsizio klar das Nachsehen.
Die Dresdnerinnen hatten am Mitwochabend in eigener Halle gegen Busto Arsizio klar das Nachsehen. © Matthias Rietschel
Anzeige

Dresdner Volleyballerinnen haben im Rückspiel gegen die Italienerinnen keine Chance.

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Dresden. Das erhoffte Wunder ist ausgeblieben. Die DSC-Volleyballerinnen sind in der ersten Runde des CEV-Cups am italienischen Top-Klub UYBA Volley Busto Arsizio gescheitert. Nach der knappen 2:3-Hinspiel-Niederlage musste sich das Team von Trainer Alexander Waibl am Mittwochabend vor 2300 Zuschauern in der Margon Arena glatt mit 0:3 (24:26, 17:25, 20:25) geschlagen geben.

Bilder vom Volleyball-Supercup zwischen den Frauen des SSC Palmberg Schwerin und Dresdner SC

Schwerins Mckenzie Adams (links) spielt den Ball über das Netz. Zur Galerie
Schwerins Mckenzie Adams (links) spielt den Ball über das Netz. ©
Anzeige

Dabei konnten die Dresdnerinnen in eigener Halle nicht an die Leistungen aus dem Hinspiel anknüpfen. „Wir hatten zum Teil null Energie, null Rhythmus und es hat sich so angefühlt, dass das Spiel sehr schnell an uns vorüberzieht“, gestand eine enttäuschte Katharina Schwabe. Es sei ähnlich wie gegen Schwerin gelaufen, ärgerte sich die Angreiferin und betonte: „Wenn jeder von uns einhundert Prozent mehr gegeben hätte, wäre es anders gelaufen. Die Kurve müssen wir irgendwann kriegen, wollen wir am Ende der Saison nicht mit leeren Händen dastehen“, mahnte der DSC-Kapitän. Nachdem der fünfmalige deutsche Meister zuvor schon in der ersten Runde des DVV-Pokals gegen Stuttgart die Segel streichen musste, bliebt jetzt nur noch die Konzentration auf die Bundesliga.

Der Spielfilm ist schnell erzählt: Busto Arsizio erwischte schon den besseren Start, zog im ersten Satz schnell auf 11:5 davon. Dann aber kämpften sich die Waibl-Schützlinge heran und verschafften sich sogar eine 18:15-Führung. Doch mit einigen leichten Fehlern brachten sich die Gastgeberinnen in der Schlussphase noch selbst um den Lohn.

Auch im zweiten Durchgang gerieten sie mit 1:8 ins Hintertreffen, schmetterten sich zwar auf 7:9 heran, doch mit starker Blockabwehr zogen die Italienerinnen wieder auf 13:7 davon und ließen sich den Satzgewinn nicht mehr nehmen.

Im dritten Abschnitt hielten die DSC-Damen das Geschehen bis zum 12:12 noch ausgeglichen, dann aber setzten sich die Gäste erneut ab. Auch wenn die eingewechselten Youngster Rica Maase und Camilla Weitzel sowie Barbara Wezorke kurzzeitig für frischen Wind sorgten, spielten die italienischen Damen ihre Qualitäten im Angriff und Block aus. Nach 77 Minuten verwandelte Sara Bonifacio, die mit 12 Punkten zweitbeste Scorerin ihres Teams hinter der starken Kaja Grobelna (18) war, den zweiten Matchball für Busto Arsizio zum Sieg. Erfolgreichste Punktesammlerin beim Dresdner SC war Lena Stigrot mit zwölf Zählern, Nikola Radosova brachte es auf elf Punkte.

Weitere Meldungen zum DSC Volleyball

Wie erwartet, haben die Italienerinnen auf das Hinspiel reagiert und unsere Mitte zugestellt, so dass dieses Element nicht stattfand. In der Endphase des ersten Satzes hatten wir dann einige unglückliche Situationen. Danach hat uns wohl ein wenig der Glaube gefehlt“, gab Alexander Waibl zu. Natürlich hätten die Italienerinnen das größere individuelle Angriffspotenzial. „Dagegen müssen wir für einen Punkt schon deutlich mehr investieren als sie, aber ich hätte mir schon gewünscht, dass wir mehr Druck mit den Aufgaben ausüben“, haderte der Coach. Und Mareen von Römer, der wie allen anderen die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben stand, befand: „Dass die Annahme in unserer eigenen Halle nicht besser war, ist ärgerlich. Zudem hat der Gegner natürlich das zugestellt, was für uns dort noch erfolgreich lief. Ich denke schon, dass das heutige Ergebnis mehr der Realität entspricht als das Hinspielresultat.“

Viel Zeit, die Wunden zu lecken, bleibt den Elbestädterinnen jedoch nicht. Bereits am Sonnabend müssen sie zum Ostderby in der Bundesliga beim VfB Suhl antreten. „Das wird jetzt keine leichte Aufgabe, aber es gilt, nach den Niederlagen sich wieder ein Erfolgserlebnis zu verschaffen“, so Waibl.

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Dresden
Sport aus aller Welt