06. November 2018 / 19:07 Uhr

Dritter Grimmener Heimsieg in Folge ist „Statement an die Liga“

Dritter Grimmener Heimsieg in Folge ist „Statement an die Liga“

Christian Bockhahn
Stephan Rambow trifft zum 3:0 gegen Görmin
Stephan Rambow trifft zum 3:0 gegen Görmin © Horst Schreiber
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Grimmens Fußballer spielen sich mit dem nächsten Sieg aus dem Tabellenkeller der Verbandsliga.

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Die Verbandsligafußballer des Grimmener SV können weiter durchatmen. Nach dem dritten Heimsieg in Folge hat sich das Team von Trainer Martin Walewski ein Sechs-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge erspielt. Am Sonnabend gewann der GSV gegen den SV Görmin mit 3:0. „Ich denke, diese Leistungen zuhause ist ein Statement an die Liga, dass wir nicht da unten hingehören“, ist Walewski überzeugt.

Der GSV musste im Derby gegen Görmin kurzfristig auf Tobias Schoknecht verzichten, der sich in toller Form befand. Coach Walewski hatte den Gegner bei ihrem Heimsieg gegen den Rostocker FC beobachtet und stellte sein Team ideal ein. Bereits in der sechsten Minute hatte Martin Wollenburg seine erste Chance, der Ball trudelte aber am Pfosten vorbei. Aber auch Görmin versteckte sich nicht und Toni Arend musste in der 16. Minute in höchster Not klären. Als das Spiel so ein bisschen vor sich hinplätscherte und keiner den ersten Fehler machen wollte, war es ein Einwurf, den Spielverlauf eine neue Wendung gab. Oliver Fischer brachte den Ball in den Görminer Strafraum, wo sich Keeper und Verteidiger uneinig waren. Martin Wollenburg spritzte dazwischen und markierte mit seinem vierten Saisontreffer das 1:0 (22.).

Wiederum war es Wollenburg, der fünf Minuten vor der Pause nach einer Simdorn-Ecke über das Tor köpfte. Görmin setzte sich dann auch noch einmal schnell über außen durch, doch Benjamin Peter war in höchster Not zur Stelle und klärte zur Ecke. Ein Aufreger dann kurz vor der Pause, als Oliver Fischer nach einem Pass aus der Tiefe frei aufs Görminer Tor lief, befand er sich knapp im Abseits. Somit ging es mit einem 1:0 in die Pause.

Nach der Halbzeit dann gleich ein Bock der Görminer Hintermannschaft: Denis Simdorn eroberte den Ball und bediente Stephan Rambow, der von Matthias Passow gefällt wurde. Der Schlussmann spielte aber erst den Ball, der Elfmeterpfiff blieb also aus. Grimmen war nun gut im Spiel, hatte die Gäste im Griff. Rambow entwischte der Verteidigung, doch Passow konnte im Eins-gegen-Eins parieren, den Abpraller schoss Oliver Fischer aufs Tor, doch diesen blockte Gaedtke zur Ecke. Drei Minuten später eroberte Felix Piepelow den Ball und bediente Denis Simdorn, der den Ball mustergültig auf den Kopf von Rambow flankte, der diesmal das Außennetz traf.

Der Sieg ist auch in der Höhe verdient. Ich hätte mir gewünscht, dass wir früher den Deckel draufmachen

Der zweite Grimmener Treffer lag nun in der Luft. Nach einem Angriff über links landete der Ball bei Toni Arend, der ihn direkt nahm und Matthias Passow zu seiner nächsten Glanztat zwang. Bevor die Schlussviertelstunde anbrach, konnte Arend nur mit einem Foul auf der Strafraumlinie gestoppt werden konnte. Schiedsrichter Florian Markhoff zeigte auf den Elfmeterpunkt, ließ sich von den Görminer Protesten, die das Foul außerhalb des Strafraums erkannten, nicht umstimmen. Patrick Jeschke drosch die Kugel zum verdienten 2:0 in die Maschen (71.).

Nun waren noch knapp 20 Minuten zu spielen und der GSV hatte noch eine Schrecksekunde zu überstehen, als der ansonsten ganz sichere Keeper Claas eine Flanke unterschätzte und Bahls zum Kopfball kam, ging der Ball nur knapp am GSV-Gehäuse vorbei. Aber Grimmen hatte in der 79. Minute die passende Antwort parat. Oliver Fischer steckte im richtigen Moment auf Stephan Rambow durch und dieser umkurvte Passow und schob zur endgültigen Entscheidung ein – 3:0. Görmin traf dann auch nochmal, doch dabei befand sich Kapitän Meinzer im Abseits. Die letzte Grimmener Chance vergab Oliver Fischer und somit blieb es am Ende beim 3:0.

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„Der Sieg ist auch in der Höhe verdient. Ich hätte mir gewünscht, dass wir früher den Deckel draufmachen“, sagte Walewski: „Zur Zeit läuft es zuhause einfach. Es brennt nichts an.“

Durch den Sieg schloss Grimmen punktemäßig zu Görmin. Am Sonnabend reisen die Trebelstädter dann zum FC Förderkader René Schneider.

GSV: Claas – Peter, Tilse, Piepelow, Jeschke, Arend (88. Ehrig), Schmidt, Rambow, Fischer, Wollenburg (85. Schmidt), Simdorn (82. Wrüske)

SVG: Passow - Gaedtke, Martens, Pipe, Lütjohann, Meinzer, Meyer, Pallas (59. Bahls), Brandt, Schultz, Schulz

Tore: 1:0 Wollenburg (22.), 2:0 Jeschke (71., FE), 3:0 Rambow (79.)

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