Verlassen gleich mehrere Profis Braunschweig nach Saisonende? Verlassen gleich mehrere Profis Braunschweig nach Saisonende? © imago/Claus Bergmann
Verlassen gleich mehrere Profis Braunschweig nach Saisonende?

Droht Eintracht Braunschweig im Sommer der große Ausverkauf?

Gleich elf Verträge laufen nach Saisonende bei Eintracht Braunschweig aus. Wer bleibt, wer geht? Die Kader-Planungen laufen bereits auf Hochtouren.

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Wer Mitte November auf Platz zehn der Zweitliga-Tabelle steht, der hat normalerweise nichts mehr mit dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga zu tun. Beim Tabellenzehnten Eintracht Braunschweig laufen zum Saisonende allerdings gleich elf Verträge aus – droht nach dem Saisonende nun der große Ausverkauf?

Marc Arnold, Sportlicher Leiter der Eintracht, sieht das Ganze gewohnt unaufgeregt: „Bis zum Sommer ist noch viel Zeit. Da wäre es zu früh, jetzt schon zu sagen, wer bleibt und wer nicht.“ Was er aber dann doch verrät: „Mit Joseph Baffo und Salim Khelifi gab es bereits erste Gespräche über Vertragsverlängerungen.“

Der zurzeit verletzte Baffo und der kleine Schweizer sind Leistungsträger. Klar, sie sollen möglichst gehalten werden. Doch viele andere müssen bis zum Ende der Saison noch ordentlich Gas geben, um überhaupt wieder ein Angebot zu bekommen. Dies dürfte auf den immerhin dann schon 34-jährigen Domi Kumbela ebenso zutreffen wie auch auf Hendrick Zuck und Jan Hochscheidt, die sich zuletzt nie dauerhaft als Stammkräfte durchsetzen konnten.

Auch junge Spieler müssen sich für Weiterbeschäftigung empfehlen

Auch die Verträge von mehreren jungen Spielern laufen aus: Max Sauer, Niko Kijewski, Eros Dacaj, Phillip Tietz und Marcel Engelhardt müssen sich zwar ebenso für eine Weiterbeschäftigung empfehlen – für sie gelten aber mit Sicherheit andere Maßstäbe als für die „fertigen“ Profis Kumbela, Zuck und Hochscheidt.

Bleibt noch Patrick Schönfeld. Der feiert nach monatelanger Krankheitspause zwar gerade sein umjubeltes Comeback, wies aber selbst darauf hin, dass er weiterhin „genau in meinen Körper hineinhören“ müsse. Viel hängt davon ab, ob und wie schnell er wieder voll gesund sein wird. Natürlich drohen immer auch die Abgänge der Nationalspieler Gustav Valsvik und Christoffer Nyman – aber nur, wenn ein Verein viel Geld hinlegt, denn die Kontrakte laufen noch bis 2019 (Nyman) und 2020 (Valsvik).

Arnold hält den Ball flach: „Vielleicht fällt der Umbruch im Sommer diesmal etwas größer aus, aber das muss ja nicht zwangsläufig negativ sein.“ Perspektivisch wird bereits jetzt Ausschau nach Verstärkungen gehalten. Und möglicherweise kommen schon im Januar neue Spieler.

Marc Arnold: "Wir sind handlungsfähig"

„Mit Zugängen in der Winterpause haben wir oft ganz gut gelegen“, erinnert Arnold. Ob Mirko Boland, zweimal Domi Kumbela, Ermin Bicakcic, Omar Elabdellaoui, Salim Khelifi oder Emil Berggreen – sie alle kamen in der sogenannten Wechselperiode II.

Geld ist bei der Eintracht offenbar vorhanden. „Wir sind handlungsfähig“, sagt Arnold dazu nur und betont, dass „positionsunabhängig“ gesucht werde. Außerdem gehe es immer auch um Perspektive. Denn: „Wir investieren nie in Kurzfristigkeit.“

Das sind die nächsten Gegner für Eintracht Braunschweig:

Eintracht Braunschweig (Herren) Fussball 2. Bundesliga Region/Peine

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