Sichtlich bedient war Dynamo-Coach Uwe Neuhaus. Sein Team vergab gegen die SpVgg Greuther Fürth zahlreiche Chancen und verlor unglücklich mit 0:1.  Sichtlich bedient war Dynamo-Coach Uwe Neuhaus. Sein Team vergab gegen die SpVgg Greuther Fürth zahlreiche Chancen und verlor unglücklich mit 0:1.  © dpa
Sichtlich bedient war Dynamo-Coach Uwe Neuhaus. Sein Team vergab gegen die SpVgg Greuther Fürth zahlreiche Chancen und verlor unglücklich mit 0:1. 

„Druck im Hintern“: Dynamo Dresden verteilt Geschenke im Abstiegskampf

Nach der unnötigen Niederlage bei der SpVgg Greuther Fürth ist bei den Schwarz-Gelben Ernüchterung eingekehrt/Heimspiel gegen Regensburg wird zur Schlüsselpartie

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Dresden. Einfach nur Frust. „Ich bin stinksauer und habe keine Worte dafür, dass wir als Verlierer vom Platz gegangen sind“, sagte Manuel Konrad. Anders hatten sich die Spieler der SG Dynamo Dresden es vorgestellt. Letztlich kassierten sie aber wieder eine unnötige Niederlage, diesmal ein 0:1 bei der SpVgg Greuther Fürth. Die Gastgeber hatten bis dahin in diesem Jahr noch kein Pflichtspieltor erzielt.

Eigentlich sollte das Duell gegen den bis dato Vorletzten der entscheidende Schritt raus aus dem Tabellenkeller der 2. Fußball-Bundesliga sein. Doch statt neun Punkten Abstand auf die Franken sind es nach der Pleite vom Sonntag nur noch drei.

„Jetzt haben wir natürlich wieder mit Regensburg als Gast bei uns im Stadion eine Konstellation, die richtig schwer werden wird, auch aufgrund des Drucks, den wir jetzt wieder im Hintern haben“, erklärte Dynamos Cheftrainer Uwe Neuhaus bereits mit Blick auf die nächste schwere Aufgabe am kommenden Wochenende. „Wir müssen mit der Situation umgehen und uns befreien. Der Weg ist klar, das Ziel ist klar, jetzt müssen wir zusehen, dass wir da unten rauskommen.“

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Leicht wird die nächste Partie aber wahrlich nicht. Jahn Regensburg ist derzeit Sechster, verlor keines der vergangenen fünf Spiele. „Nur mit Schönspielen kommen wir nicht weiter“, erklärte Konrad.

Mehr zu: SpVgg Greuther Fürth - SG Dynamo Dresden (1:0)

Ist Dynamo zu brav für den Abstiegskampf? Gegen Fürth ließen die Dresdner in der ersten halben Stunde vier hochkarätige Chancen aus, hätten früh für klare Verhältnisse sorgen können. Beim Gegentreffer agierten sie zu schläfrig. „Dass wir ein Aufbaugegner wären, kann ich nicht sagen, aber wir haben erneut den Kampf um drei wichtige Punkte verloren. Unnötiger geht’s einfach nicht“, sagte Konrad.

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Fakt aber ist, es ist nicht das erste Mal in dieser Spielzeit dass die Sachsen sichergeglaubte Punkte leichtfertig herschenken. Wieder einmal baut die Neuhaus-Elf direkte Konkurrenten Abstiegskampf durch Unachtsamkeiten und leichtfertige Fehler im Defensivverbund sowie durch fehlende Konsequenz vor dem Tor wieder auf. Zu schnell war es wieder verflogen, das wenige Selbstvertrauen nach dem ersten Sieg des Jahres eine Woche zuvor.

„Wir werden den Weg weitergehen, weil er für mich der erfolgversprechende ist. Wir müssen nur die Torchancen verwehrten“, erklärte Neuhaus. Ähnliche Worte wählte der 58-Jährige auch zwischen beiden Partien während der Hinserie. Damals warteten die Sachsen bereits vier Spiele auf einen Sieg, der gelang nach hartem Kampf und ohne wenig Glanz in Regensburg.

Sascha Horvath und Aias Aosman verwerteten im September quasi die einzigen beiden Chancen in einer ereignislosen Partie, in der Dynamo vor allem um Sicherheit bemüht war. Ein Plan, der noch einmal aufgehen könnte: „Egal, ob es die Stürmer sind oder wir Verteidiger bei Standards. Wir müssen das Ding einfach reinprügeln“, forderte Innenverteidiger Marcel Franke.

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Region/Dresden SG Dynamo Dresden (Herren) SpVgg Greuther Fürth (Herren) SG Dynamo Dresden 2. Bundesliga SpVgg Greuther Fürth SpVgg Greuther Fürth-SG Dynamo Dresden (11/02/2018 13:30)

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