31. August 2018 / 13:33 Uhr

Duell der Schwesterclubs: RB Leipzig in der Europa League gegen Red Bull Salzburg

Duell der Schwesterclubs: RB Leipzig in der Europa League gegen Red Bull Salzburg

Antje Henselin-Rudolph
Auslosung Europa League
RB Leipzig spielt im zweiten Jahr in Folge im europäischen Wettbewerb. © Imago / dpa
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Auf die Elf von Ralf Rangnick warten auf europäischer Bühne in Gruppe B außerdem Celtic Glasgow und Rosenborg Trondheim.

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Monaco. RB Leipzig bekommt es in der Gruppenphase der Europa League ausgerechnet mit Red Bull Salzburg zu tun. Das ergab die Auslosung am Freitagmittag in Monaco, bei der mit Aron Winter und Hernán Crespo zwei ehemalige Weltklasse-Spieler an den insgesamt vier Lostöpfen standen. Der Bundesligist muss in Gruppe B ran. Dort warten außerdem Celtic Glasgow und Rosenborg Trondheim auf die Rangnick-Elf.

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Die Österreicher werden vom ehemaligen Leipziger Marco Rose trainiert, der im Frühjahr auch als Coach an der Pleiße im Gespräch war und mit seinem Team in dieser Woche zum insgesamt elften Mal in der Qualifikation zur Champions League scheiterte. Bei den Salzburgen musste man sich ob der anstehenden Paarungen wohl auch erstmal schütteln, zumindest via Twitter gab es ein virtuelles Schmunzeln. "Das wird sicher ein ganz spezielles Spiel, natürlich für mich, weil ich drei Jahre lang dort mit viel Herzblut gearbeitet habe", so Leipzigs Coach Ralf Rangnick. "Aber auch für einige unserer Spieler, die ja ebenfalls eine Salzburg-Vergangenheit haben." In gewisser Weise könne man von einem Derby sprechen. "Da wollen auf jeden Fall beide Seiten zeigen, wie gut sie es machen können."

UEFA-Wettbewerbsdirektor Giorgio Marchetti hält das Duell zwischen den von Red Bull gesponserten Teams für unproblematisch. „Beide sind für den Wettbewerb zugelassen worden. Alle Kriterien wurden erfüllt“, sagte Marchetti nach der Auslosung am Freitag in Monaco

Die UEFA hatte Europacup-Spiele zwischen beiden Vereinen im Sommer 2017 erst nach wochenlangen Beratungen grundsätzlich erlaubt, obwohl beide den gleichen Hauptgeldgeber haben. Zwischen beiden Clubs gab es laut Leipzigs Vorstandsvorsitzenden Oliver Mintzlaff einen Entflechtungsprozess. Rangnick selbst war von 2012 bis 2015 Sportdirektor beider Vereine.

Kein wirklicher Favorit

Der Trainer der Leipziger war nicht unzufrieden mit dem Losergebnis, im Gegenteil. "Sicher eine hochinteressante Gruppe, auch für die Zuschauer", sagte er in einer ersten Reaktion. "Ich gehe davon aus, dass mindestens zwei der Heimspiele ausverkauft sein werden." Es sei ein Traum, einmal in den Celtic-Park zu reisen, besonders für die Fans. Ein wenig Respekt hat Rangnick vor der Reise nach Norwegen. "Ich hoffe, dass wir nicht das letzte Auswärtsspiel in Trondheim haben im November oder Dezember. Denn dann ist dort schon tiefster Winter." Bezüglich einer möglichen Favoritenrolle, gab er sich zurückhaltend. "Ich glaube nicht, dass es in dieser Gruppe einen wirklichen Favoriten gibt. Viel interessanter hätte man das sicher nicht losen können."

Die erste Partie im Wettbewerb steht am 20. September an. Danach folgen weiter am 4. und 25. Oktober. Das letzte Spiel der Gruppenphase wird am 13. Dezember angepfiffen. Die KO-Phase beginnt am 14. Februar. Das Finale steigt am 29. Mai 2019 im Olympiastadion in Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans.

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