06. Dezember 2018 / 21:23 Uhr

Dynamo Dresden brennt gegen Holstein Kiel auf Revanche

Dynamo Dresden brennt gegen Holstein Kiel auf Revanche

Jochen Leimert
Dynamos Stürmer Moussa Koné (links) und Kiels Innenverteidiger Dominik Schmidt werden sich auch am zweiten Advent nichts schenken.
Dynamos Stürmer Moussa Koné (links) und Kiels Innenverteidiger Dominik Schmidt werden sich auch am zweiten Advent nichts schenken. © Matthias Rietschel
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Die SGD-Profis haben am Sonntag gegen die Holsteiner noch eine offene Rechnung zu begleichen, denn im Frühjahr verloren sie unter Trainer Uwe Neuhaus daheim den letzten Vergleich mit 0:4.

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Dresden. In Sachen Heimbilanz sieht es für die Profis von Dynamo Dresden in der laufenden Saison deutlich besser aus als in der vergangenen. Mit vier Siegen und einem Unentschieden bei drei Niederlagen rangieren die Schwarz-Gelben in der Heimtabelle auf Rang sechs. Das lässt hoffen, dass die Mannschaft am Saisonende weit mehr als die fünf Siege aus dem Spieljahr 2017/18 vorweisen kann und nicht als heimschwächstes Team der 2. Bundesliga bis zum letzten Spieltag um die Klasse zittern muss. Will die Mannschaft aber das Versprechen von Trainer Maik Walpurgis („Wir wollen aus diesem Stadion wieder eine Festung machen“) einlösen, dann ist am Sonntag (13.30 Uhr) im letzten Heimspiel anno 2018 ein Sieg Pflicht.

DURCHKLICKEN: Die Bilder zum Spiel Dynamo Dresden gegen Holstein Kiel 2017/2018

Dynamo Dresden verliert Heimspiel gegen Holstein Kiel mit 0:4 Zur Galerie
Dynamo Dresden verliert Heimspiel gegen Holstein Kiel mit 0:4 © dpa/Jochen Leimert
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Gegen Holstein Kiel haben die SGD-Kicker sowieso noch etwas gutzumachen, denn im Frühjahr blamierten sich die Dresdner gegen die Nordlichter bis auf die Knochen. Am 14. April wollten die Spieler eigentlich gemeinsam mit den Fans das 65-jährige Bestehen des Markennamens Dynamo Dresden feiern, doch in der Heimpartie gegen die Holsteiner ließen sie sich von den abgeklärten Störchen vernaschen wie junge Frösche. 0:4 hieß es am Ende einer Begegnung, die vor ausverkauftem Haus mit einer riesigen Choreographie begonnen und eigentlich eine Mega-Party hatte werden sollen.

Dynamo Dresdens Trainer Maik Walpurgis über das Spiel gegen Holstein Kiel

Zwar sah es erst ganz danach aus, als Moussa Koné die Chance bekam, per Foulstrafstoß das 1:0 zu erzielen, doch sein Schuss gegen Kiels Keeper Kenneth Kronholm blieb nicht der letzte, der voll in die Hose ging. Kingsley Schindler (28.), zweimal Marvin Ducksch (65., 90.) und Alexander Mühling (86.) machten es besser und sorgten nicht nur beim frisch zum Dynamo-Ehrenspielführer ernannten Tribünengast Ulf Kirsten für Kopfschütteln. Kapitän Marco Hartmann verspürte nach dem Abpfiff denn auch wenig Lust, den fröhlich feiernden Siegern von der Förde zu gratulieren. Er tat es dennoch und brachte die Blamage mit einem Satz auf den Punkt: „Im Endeffekt haben sie heute aus vier Dingern viere gemacht – und wir haben aus acht keins gemacht.“

Beim Wiedersehen an gleicher Stelle wollen die Dresdner effektiver sein und sich für die peinliche Vorführung im Frühjahr revanchieren. Mit Kapitän Hartmann sowie Niklas Kreuzer, Rico Benatelli, Philip Heise, Moussa Koné, Sascha Horvath und Haris Duljevic gehören immerhin noch sieben Profis zum Kader, die damals in der Startformation standen. Leitwolf Hartmann kann aber wegen seiner gebrochenen Rippe beim Unternehmen Wiedergutmachung nicht auf dem Platz mithelfen.

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Die Gäste aus der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins haben auch noch sechs Spieler im Kader, die damals in der Anfangself aufliefen, mit Kenneth Kronholm, David Kinsombi, Alexander Mühling, Dominik Schmidt und Kingsley Schindler werden am Sonntag fünf von ihnen in der Startelf erwartet. Zwar sind mit Torjäger Marvin Ducksch (Fortuna Düsseldorf), Abwehrrecke Rafael Czichos sowie Mittelfeld-Ass Dominick Drexler (beide zum 1. FC Köln) wichtige Leistungsträger weggebrochen, doch gefährlich sind die inzwischen von Tim Walter betreuten Kieler allemal noch. Sie stehen in der Tabelle nicht zufällig auf Rang sechs, haben zwei Punkte mehr als Dynamo und mit 28 Toren sogar acht Treffer mehr erzielt als die auf Platz elf notierten Dresdner.

Dass die Blau-Weiß-Roten auswärts weiter für Furore sorgen können, bewiesen sie erst am vergangenen Spieltag der 2. Bundesliga wieder, als sie 4:0 in Duisburg gewannen. Schindler (5 Saisontore), der von Fortuna Düsseldorf umworben wird, schoss dabei das 1:0 und bereitete zwei Treffer von Janni Serra (6 Saisontore) vor. Dynamo sollte gewarnt sein – die Störche haben nach wie vor spitze Schnäbel. Ihnen die Flügel zu stutzen und sie so in der Tabelle am Höhenflug zu hindern, wird nicht einfach.

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