17. April 2018 / 13:07 Uhr

Dynamo Dresden: Fans grölen nach Heimniederlage rechte Parolen

Dynamo Dresden: Fans grölen nach Heimniederlage rechte Parolen

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Die Bundespolizei hatte es am Wochenende mit ausfälligen Dynamo-Fans zu tun.
Die Bundespolizei hatte es am Wochenende mit ausfälligen Dynamo-Fans zu tun. (Symbolbild) © Bundespolizei
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Die Bundespolizei ermittelt nach dem Vorfall auf der Zugstrecke zwischen Dresden und Leipzig wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Nötigung

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Dresden/Leipzig. Mit rechten Parolen, Beleidigungen und Nötigung sind Anhänger der SG Dynamo Dresden am Wochenende in einem Zug von Dresden nach Leipzig aufgefallen. Das Quartett hatte am späten Sonnabend nach der Heimniederlage des Clubs gegen Holstein Kiel die Anwesenheit einer ausländischen Reisenden mit ihrem Kind zum Anlass genommen, ab dem Bahnhof Dahlen (Nordsachsen) rechte und volksverhetzende Parolen zu grölen, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte.

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Fahrgäste aus Jena schauten – offenbar von dem Verhalten schockiert – vorwurfsvoll und verständnislos in Richtung der Pöbler in Dynamo-Kluft. Auch darauf reagierten der 41-jährige Haupttäter und seine drei Kumpane äußerst aggressiv: Sie blökten Sätze wie „Ihr kriegt beide auf die Fresse!“ und „Ich schlag Dir Deine blonden Locken aus dem Schädel!“ durch das Abteil. Außerdem beleidigten sie den Zugbegleiter. Die Vorfälle könnten eine Reihe von Zeugen bestätigen, so die Bundespolizei. Am Leipziger Hauptbahnhof nahmen die Beamten die Pöbler schließlich in Empfang.

Die Beamten ermitteln nun wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Nötigung. Außerdem prüft die Bundespolizei sogenannte Gefahren abwehrende Maßnahmen, etwa ein bundesweites Beförderungsverbot in Zügen der Deutschen Bahn oder ein Stadionverbot. „Eines steht fest, bei den nächsten Fußballbegegnungen kann sich die Gruppe der vollen Aufmerksamkeit der Bundespolizei sicher sein“, heißt es zudem in einer Mitteilung der Bundespolizeidirektion Dresden.

uh

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