10. Januar 2019 / 18:54 Uhr

Dynamo Dresden hebt ab in Richtung Türkei

Dynamo Dresden hebt ab in Richtung Türkei

Jochen Leimert
Haris Duljevic (r.) kann in Belek wie im Vorjahr in Spanien an seinem Abschluss feilen.
Haris Duljevic (r.) kann in Belek wie im Vorjahr in Spanien an seinem Abschluss feilen. © Jochen Leimert
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Walpurgis-Team reist am Freitag von Dresden aus mit dem Flugzeug ins Trainingslager und bleibt bis zum 22. Januar in Belek.

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Vier Jahre lang machte sich Dynamo Dresden während der Winterpause in Spanien fit für die zweite Saisonhälfte, doch am Freitag starten die Schwarz-Gelben am frühen Morgen mal wieder in die Türkei. Statt San Pedro del Pinatar (2015) oder Marbella (2016-18) heißt das Ziel der Reise diesmal Belek. Der Urlauberort mit gut 6600 Einwohnern liegt unweit der Metropole Antalya an der Mittelmeerküste und zählt neben Kemer und Side zu den populärsten Reisezielen an der Türkischen Riviera. Im November 2015 fand das G-20-Gipfeltreffen in Belek statt, denn der Ort verfügt über großzügige und sehr moderne Hotelanlagen.

Der Plan fürs Camp

Ab in den Süden

Bekannt ist das Städtchen auch als beliebtes Reiseziel für Fußballteams aus aller Welt, die die guten Plätze vor Ort und die Gastfreundschaft der Türken schätzen. Dynamo kennt sich in der Region auch schon etwas aus, zuletzt waren die SGD-Profis 2014 in Lara zu Gast. Die Spieler sind froh, für elf Tage dem Schneematsch in Dresden zu entkommen und bei wärmeren Temperaturen trainieren zu können. Besonders Baris Atik, dessen Eltern aus der Türkei stammen und der selbst einen türkischen Pass besitzt, freut sich, dass es nach Anatolien geht: „Das ist ein schönes Land, das Wetter macht – das denke ich mal – mit. Die Plätze sind gut, die Hotels überragend. Das Essen ist 1 A.“ Er selbst liebe die türkische Küche, verriet er kürzlich „Dynamo-TV“, schob aber schnell hinterher: „Wir fliegen aber nicht dorthin, um uns die Küche anzuschauen, sondern um zu trainieren.“

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Mittelfeldspieler Baris Atik entwischt Abwehrtalent Kevin Ehlers. Zur Galerie
Mittelfeldspieler Baris Atik entwischt Abwehrtalent Kevin Ehlers. ©
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Cheftrainer Maik Walpurgis, der den Spielern nach dem 7:0 am Mittwoch gegen Budissa Bautzen noch einen Tag Erholung bei der Familie gönnte, hat ein umfangreiches Programm für die Dauer des Camps vorbereitet. „Im Trainingslager werden wir natürlich den Grundstein für eine erfolgreiche Rückserie legen. Wir werden dort 24 Stunden am Tag zusammen sein, die Zeit dort intensiv nutzen, um zu trainieren und taktische Dinge zu besprechen, aber auch Teambuilding-Maßnahmen vorantreiben“, erklärte der Coach vor der Abreise.

Aias Aosman und seine Mitspieler hoffen auf ähnlich gute Trainingsbedingungen wie im Vorjahr in Marbella.
Aias Aosman und seine Mitspieler hoffen auf ähnlich gute Trainingsbedingungen wie im Vorjahr in Marbella. © Jochen Leimert

Der 45 Jahre alte Herforder fügte hinzu: „Fußballerisch werden wir an ganz vielen Details arbeiten: Wir werden am System arbeiten, wir werden an unserem Rhythmus arbeiten, an einzelnen Spielphasen.“ Konditionell erwarte die 28 Kicker auch noch einiges – vornehmlich im Bereich Kraft und Schnelligkeitsausdauer. Stabilisationsübungen gehören ebenso zum Plan wie „der ein oder andere Strandlauf“, so Walpurgis. Spielt das Wetter nicht mit – die Vorhersage verspricht in den nächsten Tagen viel Regen bei maximal 14 Grad –, wird mitunter nicht viel anderes übrig bleiben, als in den Kraftraum zu gehen. Walpurgis weiß, dass der Niederschlag in der Region um diese Jahreszeit „schon mal etwas intensiver“ sein kann. Kapitän Marco Hartmann, 2014 in Lara schon dabei, als Dynamo noch von Trainer Olaf Janßen betreut wurde, hat nicht vergessen, dass sich ein Platz an der Türkischen Riviera schnell in einen See verwandeln kann. Wenn sich die Himmelsschleusen am westlichen Taurusgebirge öffnen, kommt einiges runter.

Getestet wird insgesamt viermal an je zwei Blockspieltagen. Am kommenden Dienstag stehen Dinamo Zagreb (12.30 Uhr) und der FC Zürich (16 Uhr) als Gegner bereit, am 20. Januar geht es erst gegen den FC Aarau (11.30 Uhr) und dann gegen Grasshopper Zürich (15 Uhr).  Jeder Spieler soll zweimal 90 Minuten lang Spielpraxis erhalten. Doch soweit ist es noch nicht, am Freitagmittag wird die Mannschaft erst einmal in Antalya landen und in ihrem Hotel in Belek einchecken. Am Nachmittag wird schon trainiert.

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