Das Erfolgsteam 16/17 wird sich stark verändern. Die grau hervorgehobenen Spieler haben den Verein verlassen. Das Erfolgsteam 16/17 wird sich stark verändern. Die grau hervorgehobenen Spieler haben den Verein verlassen. © Dehli-News
Das Erfolgsteam 16/17 wird sich stark verändern. Die grau hervorgehobenen Spieler haben den Verein verlassen.

Dynamo Dresden im Umbruch

Minge und Neuhaus haben noch nicht alle durch die Abgänge entstandenen Lücken aufgefüllt

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Dresden. Wenn Cheftrainer Uwe Neuhaus am kommenden Donnerstag die Dynamo-Profis zum Trainingsauftakt für die kommende Zweitliga-Saison begrüßt, dann müssen die „Kiebitze“ am Zaun erst einmal die Mannschaft neu sortieren, denn der Umbruch im Team ist nicht unerheblich. Gleich zehn Abgänge haben die Schwarz-Gelben zu verzeichnen, denen bislang fünf Neuverpflichtungen von anderen Vereinen und zwei Nachrücker aus dem eigenen Nachwuchs gegenüberstehen. Das lässt vermuten, dass Sport-Geschäftsführer Ralf Minge und Trainer Uwe Neuhaus noch bis zu drei Neulinge verpflichten wollen.

Bedarf hat Dynamo vor allem noch im Angriff, wo insbesondere der Verlust von Top-Torjäger Stefan Kutschke eine schwer zu schließende Lücke gerissen hat. Neuzugang Lucas Röser ist mit seinen 1,84 Metern ein anderer Typ. Einen so großen, kopfballstarken und körperlich robusten Typen wie Kutschke zu finden, ist nicht einfach. Liga-Kontrahent Greuther Fürth schaute sich sogar in England um und holte den früheren Lauterer Philipp Hofmann (1,95 Meter) zurück. Eine Option, die sich auch für Dynamo angeboten hätte, doch die Franken waren schon im Winter an Hofmann dran, während Dynamo noch auf einen Verbleib von Kutschke hoffte. In Österreich sind die Dresdner zwar auf den 1,94 Meter großen Mittelstürmer Marko Kvasina gestoßen, doch das 20 Jahre alte Talent von Austria Wien wurde bislang nicht verpflichtet. Gut möglich, dass der junge Mann nicht erste Wahl für diese Position ist und noch andere Kandidaten abgefragt werden.

Einer davon könnte der Magdeburger Christian Beck sein, der mit 1,96 Metern Körpergröße nicht nur die Statur, sondern auch den Torriecher mitbringen könnte. In 36 Drittliga-Spielen hat er 17 Tore gemacht, die trotzdem nicht zum Aufstieg gereicht haben. Der 29-Jährige hat zwar noch ein Jahr in Magdeburg Vertrag, aber die Ablöse und das Gehalt sollten für einen schuldenfreien Zweitligisten wie Dynamo machbar sein. Dass Becks Treffer im abgelaufenen Spieljahr kein Zufall waren, weiß Dynamo aus der 3. Liga selbst nur allzu gut. Da lieferte sich der Magdeburger Goalgetter schon ein heißes Rennen mit Justin Eilers und Pascal Testroet, als es um die Torjägerkanone ging. Beck gilt auch vom Charakter her als pflegeleicht und hat sicher Lust, noch einmal höherklassig zu spielen.

Ganz gern hätten Minge und Neuhaus wohl auch noch einen Innenverteidiger, doch der angefragte und zu teure Marin Pongracic von Zweitliga-Absteiger 1860 München soll auf dem Sprung zu RB Salzburg sein. Im Mittelfeld könnte sich noch eine Baustelle auftun, falls Manuel Konrad woanders ein gutes Angebot bekommt und hier keine Lust mehr auf die Jokerrolle hat. Der bis zum Saisonende nach Münster ausgeliehene Sinan Tekerci ist derweil offenbar ein Thema beim Chemnitzer FC, wo mit Horst Steffen sein ehemaliger Münsteraner Trainer angeheuert hat.

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