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Dynamo Dresden in Noten: Die Einzelkritik zum Spiel gegen den Erzgebirge Aue

Stefan Schramm
Test caption text © dpa

Jochen Leimert hat sich die Leistung der Schwarz-Gelben beim 4:0-Heimsieg gegen den FC Erzgebirge Aue genau angesehen und Noten verteilt.

Dresden. Dynamo Dresden hat das prestigeträchtige Sachsen-Duell der 2. Fußball-Bundesliga mit Erzgebirge Aue klar gewonnen und hat sich vom 16. auf den elften Rang nach vorn katapultiert. Beim 4:0 (2:0) am Sonntag waren die Gastgeber vor 30 453 Zuschauern in allen Belangen überlegen und kamen durch Lucas Röser (21. Minute), Rico Benatelli (44.), Florian Ballas (47.) und Erich Berko (75.) zu einem unerwartet deutlichen Sieg. Dynamo verzeichnete bereits vor dem ersten Tor vier hundertprozentige Chancen, während Aue nur bei einem Latten-Kopfball von Nicolai Rapp (28.) einmal gefährlich wurde.

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DURCHKLICKEN: Dynamo gegen Aue in der Einzelkritik

Marvin Schwäbe: Der Keeper hatte nicht viel zu halten, Rapps Latten-Kopfball konnte er nicht erreichen (29.). Note 3 (@ Steffen Manig)
Paul Seguin: Zu Beginn mit ein, zwei riskanten Querpässen, sein Anspiel auf Röser in der 10. Minute war besser. In der Folge mit einer stabilen Leistung, das war okay. Note 3 (@ Imago)
Florian Ballas: Der Turm in der Dynamo-Abwehr hatte anfangs mit dem Tempo von Aues Stürmer Pascal Köpke so seine Probleme, doch mit seinem Stellungsspiel glich er seine Schnelligkeitsnachteile aus. Pech für ihn, dass Männel seinen Kopfball (15.) sensationell parierte. Doch beim 3:0 wuchtet er die Kugel unhaltbar ins Auer Netz. Es war sein erstes Saisontor. Note: 2 (@ Steffen Manig)
Jannik Müller: Defensiv erledigte er seinen Job solide. Wenn er das Spiel eröffnen musste, verfehlte aber so manch langer Ball sein Ziel deutlich oder flog sogar mal ins Seitenaus. Das kann er besser. Note: 3 (@ Steffen Manig)
Philip Heise: Gute Flanke auf Berko gleich zu Beginn, die der Rechtsaußen aber nicht verwerten kann. Heises Freistoß auf Ballas war auch gut getimt, doch Männel entschärfte dessen Kopfball mit einer Glanzparade (15.). Heises Eckstoß nach der Pause war dann die Vorarbeit zum 3:0 durch Ballas (46.), beim 4:0 ist der gebürtige Düsseldorfer auch wieder der Ausgangspunkt (75.). Auf seiner Seite ließ er defensiv auch nichts anbrennen. Das war top! Note: 1,5 (@ Steffen Manig)
Marco Hartmann: Fandrichs Foul an ihm beeindruckte den Kapitän wenig, er schaltete sich wie immer bei Standards in den Angriff ein. Sein Kopfball nach einem Eckstoß klatscht ans Lattenkreuz. Im Mittelfeld zweikampfstark am Boden und in der Luft. Note: 2,5 (@ Steffen Manig)
Rico Benatelli: Das 2:0 macht er ganz stark, als er sich den Ball auf den anderen Fuß legt und mit links ins rechte Eck trifft. Gegen seinen Ex-Klub ein besonderes Bonbon. Note: 2,5 (@ Steffen Manig)
Niklas Hauptmann: Er verteilte zuverlässig die Bälle, löste sich gut von den Gegenspielern. Beim 2:0 spielte er den Pass durch die Mitte genau auf Benatelli. Nach der Pause hielt er mutig mal aus 30 Metern drauf, Männel war aber auf dem Posten. Hohes Laufpensum, feine Ballbehandlung – das war auch was fürs Auge. Note: 2 (@ Steffen Manig)
Erich Berko: Er hätte schon in der 4. Minute das 1:0 machen können, doch er traf nur die Latte. Im Spiel fehlte es ihm etwas an Präzision, an Passgenauigkeit. Einsatzstark, lauffreudig, aber nicht sehr effektiv. Sein Ballverlust in der 73. Minute hätte Bertram fast das 1:3 ermöglicht. Doch dann macht er noch sein Tor. Note 3 (@ Steffen Manig)
Haris Duljevic: Sehr trickreich und stürmisch in den ersten Minuten, fand bei seinem 22-m-Knaller in Männel zunächst seinen Meister, doch dann legte er Röser das 1:0 auf. Später baute er etwas ab und wurde gegen Patrick Möschl ausgewechselt. Note: 2,5 (@ Verein)
Lucas Röser: Sein zweiter Kopfball aufs Tor saß. Es war sein dritter Treffer im dritten Spiel in Folge. Hut ab! Wieder viel unterwegs und auch bereit, defensiv zu arbeiten. Note 2  (@ Steffen Manig)
Patrick Möschl: Kam in der 76. Minute für Haris Duljevic und konnte sich noch etwas die Füße vertreten. Keine Bewertung.  (@ Steffen Manig)
Manuel Konrad: Sammelte nach seiner Verletzung noch ein paar Minuten Spielpraxis. Er kam in der 80. Minute für den mit viel Beifall verabschiedeten Marco Hartmann. Keine Bewertung.  (@ Steffen Manig)
Andreas Lambertz: Kam noch für sechs Minuten für Niklas Hauptmann und durfte sich auch noch über ein bisschen Weihnachtsgeld extra freuen. Keine Bewertung. (@ Steffen Manig)
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