12. Juli 2018 / 21:46 Uhr

Dynamo Dresden mit Doppelschicht bei Wind und Wetter

Dynamo Dresden mit Doppelschicht bei Wind und Wetter

Stefan Schramm
Erich Berko (links) hat Moussa Konés Handschuhe im Blick. Die hatte der Dynamo-Stürmer am Donnerstag bei wenig sommerlichen Temperaturen im Training an.
Erich Berko (links) hat Moussa Konés Handschuhe im Blick. Die hatte der Dynamo-Stürmer am Donnerstag bei wenig sommerlichen Temperaturen im Training an. © Steffen Manig
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Die SGD trainiert für die 2. Bundesliga. Am Donnerstag ging’s schon 8.15 Uhr los, als die ersten Spieler zur Messung des Creatin-Kinase-Wertes im Stadion erschienen. 

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Dresden. Anhaltende Niederschläge kennt Dynamos Moussa Koné ja aus der Regenzeit in seiner Heimat Senegal, die unter dem Einfluss des Monsuns steht. Aber so nasskalt wie am Donnerstagvormittag in Dresden ist es im westafrikanischen Sommer nicht. Kaum mehr als 16 Grad wies das Thermometer aus. Und so griff der 21-Jährige im Großen Garten beim Training der Schwarz-Gelben mitten im Juli kurzerhand zu Handschuhen, um gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden weiter am neuen 3-4-3-Spielsystem zu feilen.

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Schließlich will man ja nicht mehr so ausrechenbar sein wie in der Vorsaison mit der in Stein gemeißelten Viererkette in der Abwehr, sondern flexibler werden. Hinten zu dritt, im Bedarfsfall auch zu fünft mit zwei weit zurückgezogenen Außenverteidigern. Das ist das neue Zauberwort – und war es wohl auch beim Geheimtraining am Mittwoch im DDV-Stadion, auch wenn die Viererkette natürlich keineswegs ausgedient haben dürfte. Weiter vorn bleibt dafür alles beim Alten mit einem Mittelstürmer und der Flügelzange. Doch auch dort gibt es mit dem in der vergangenen Spielzeit erprobten Zweiersturm eine Alternative, auch wenn Cheftrainer Uwe Neuhaus bekanntermaßen den Angriff mit drei Mann favorisiert.

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Los ging es am Donnerstag schon um 8.15 Uhr, als die ersten Spieler des Zweitliga-Kaders zur Messung des CK-Wertes im Stadion erschienen. Dahinter verbirgt sich das Enzym Creatin-Kinase, das sich in allen Muskelzellen und im Gehirn findet und ein Indikator für den aktuellen Erschöpfungszustand und für Muskelschädigungen ist. „Die unterschiedlichen Ergebnisse zu Beginn eines Trainingstages dienen uns dann direkt im Anschluss dazu, die Trainingsbelastung für jeden Spieler individuell zu steuern“, erklärt Uwe Neuhaus. „So können wir beispielsweise Verletzungen besser vorbeugen, vor allem während der hohen Belastungsphasen der Sommervorbereitung.“ Denn diesmal sollen sich die Blessuren nicht wieder so häufen wie in der Vorsaison.

Es gibt auch richtig gute Nachrichten

Gleichwohl gibt es auch im Lazarett der Schwarz-Gelben immer etwas zu tun. Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, muss der neuverpflichtete Torwart Tim Boss aufgrund einer Zerrung im rechten Oberschenkel vorübergehend kürzer treten. Pausieren musste Justin Löwe, der an den Folgen einer Allergie leidet. Angreifertalent Osman Atilgan laboriert an einer Oberschenkelverhärtung, Nachwuchsmann Kevin Ehlers hat eine Innenbandreizung. Das Mannschaftstraining absolvierten sie nur teils bzw. trainierten individuell.

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Doch es gibt auch richtig gute Nachrichten: Innenverteidiger Sören Gonther, vor einem Jahr als defensiver Hoffnungsträger nach Dresden gekommen und seit September verletzt ausgefallen, befindet sich nach seiner Kreuzband-Operation in der finalen Phase der Reha. Physiotherapeut und Reha-Trainer Tobias Lange bereitet ihn weiter auf die Rückkehr ins Mannschaftstraining vor.

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Gepackt hat diesen Schritt bereits Philip Heise, der kurz vorm Trainingsauftakt im Juni am Meniskus operiert worden war. Nach dem kleinen Eingriff am Knie hatte er zunächst Trainingsrückstand, den der 27-jährige Linksverteidiger nun aber aufgeholt hat: Am Donnerstag war er erstmals wieder mit dabei. Zum Einsatz kommen könnte er womöglich schon am Sonnabend ab 15 Uhr im Freundschaftsspiel gegen den FSV Zwickau im Pirna-Copitzer Willy-Tröger-Stadion. Dann gewiss auch wieder bei etwas höheren Temperaturen.

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