15. April 2018 / 14:28 Uhr

Dynamo Dresden rutscht immer tiefer in den Abstiegskampf

Dynamo Dresden rutscht immer tiefer in den Abstiegskampf

dpa
Eine Szene mit Symbolcharakter: Trotz überlegen geführter Partie wollte der Ball einfach nicht ins Tor. Hier verzieht Pascal Testroet vor dem Kieler Gehäuse. 
Eine Szene mit Symbolcharakter: Trotz überlegen geführter Partie wollte der Ball einfach nicht ins Tor. Hier verzieht Pascal Testroet vor dem Kieler Gehäuse.  © imago/Matthias Rietschel
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Nach der 0:4-Klatsche gegen Aufstiegsaspirant Holstein Kiel stehen die Schwarz-Gelben vor richtungsweisenden Wochen. Coach Uwe Neuhaus warnt: „Ich glaube, dass wir noch drei oder vier Endspiele haben.“

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Dresden. Pascal Testroet brachte die höchst bedrohliche Lage für die SG Dynamo Dresden auf den Punkt. „Jetzt ist die Kacke am Dampfen, das ist wirklich Mist“, sagte der 27 Jahre alte Angreifer. Fassungslos war Testroet über das, was er zunächst 63 Minuten neben und nach seiner Einwechslung auf dem Platz erleben musste. Dresden dominierte fast die gesamte Partie, die Treffer erzielte der Gegner. „Jetzt haben wir ein katastrophales Torverhältnis, das kommt noch hinzu“, meinte Testroet nach der bitteren 0:4-Niederlage gegen Aufstiegsanwärter Holstein Kiel.

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Seit vier Partien warten die Sachsen bereits wieder auf einen Sieg in der 2. Fußball-Bundesliga. Mit 37 Punkten steckt Dynamo mittendrin im Kampf gegen den Abstieg. Und die vier Tore der erstmals in diesem Jahr auswärts siegreichen Kieler könnten noch mehr weh tun als am Samstag im DDV-Stadion bereits.

„Wir haben uns das Torverhältnis versaut, das ist definitiv so. Das kann am Ende den Ausschlag geben, auch wenn ich nicht hoffe, dass es soweit kommt“, betonte Uwe Neuhaus. Dynamos Trainer hatte schon vor einigen Wochen darauf aufmerksam gemacht, dass jeder Punkt und jedes Tor entscheidend sein könnten. „Ich glaube, dass wir noch drei oder vier Endspiele haben“, sagte der 58-Jährige.

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Testroet ernannte die kommende Partie beim Tabellenletzten 1. FC Kaiserslautern sogar zum „absoluten Endspiel“. Bis dahin gelte es, schnell die Köpfe wieder freizubekommen, denn für die „Roten Teufel“ ist das Duell wohl die letzte Chance im Kampf um den Klassenverbleib. Auch der Blick aufs Hinspiel sollte die Dresdner weiter alarmieren: Die Neuhaus-Elf verlor gegen den damals bereits abgeschlagenen Letzten mit 1:2.

Doch wie mit der deutlichen Niederlage vom Samstag umgehen? „Abhaken und in die Tonne kloppen“, wie Kapitän Marco Hartmann forderte? „Wir werden sicherlich darüber sprechen, das ist ja klar. Wir machen hinten zu viele Fehler, das ist fakt. Das müssen wir beheben, möglichst schnell, wir haben nur noch vier Spiele“, erklärte Neuhaus. Doch auch im Offensivbereich wartet auf ihn viel Arbeit.

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Vier Stürmer kämpfen seit der Rückkehr zum 4-3-3 um einen Platz im Sturmzentrum. Dort war Moussa Koné nach sechs Treffern seit seiner Verpflichtung im Winter gesetzt. Doch der Senegalese leidet seit drei Partien an Ladehemmung. Auch Dynamos bester Torschütze Lucas Röser wartet seit Februar auf ein Erfolgserlebnis, war zuletzt zweimal nicht im Kader. Zwischen Bank und Tribüne wechselt auch Peniel Mlapa, der zuletzt im Oktober traf. Testroet muss nach seinem Kreuzbandriss vor allem wieder Spielpraxis sammeln.

Ein Testspiel am Dienstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit soll helfen, Selbstvertrauen zu tanken. „Es ist sicherlich hilfreich für die Spieler, die nicht gespielt haben, um dann auch zu sehen, ob da ein treffsicherer Stürmer dabei ist. Auf jeden Fall müssen wir eine Situation herstellen, dass es wieder funktioniert. Stürmer haben wir genug“, erklärte Neuhaus.

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